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Tiefenunschärfe durch Verwackeln-Filter

Tiefenunschärfe durch Verwackeln-Filter

Mit dem Verwackeln-Filter können Sie nachträglich Kamera-Unschärfe in Ihr Bild rechnen. Diese Funktion bietet sich an, wenn Sie zum Beispiel den Fokus auf ein bestimmtes Motiv lenken und den Rest des Bildes verschwommen (also unscharf) darstellen wollen. Gehen Sie dazu so vor:

  1. Erzeugen Sie um das Objekt, das nicht in Unschärfe verschwinden soll, eine Auswahl, indem Sie eines der Lasso-Werkzeuge bei einer entsprechenden Vergrößerung benutzen.
  2. In unserem Beispiel wollen wir alles außerhalb der Markierung darstellen. Invertieren Sie dazu die Auswahl über den Befehl Auswahl umkehren, der sich in der Menüleiste unter Auswahl befindet.
  3. Rufen Sie über Filter, Weichzeichnungsfilter den Befehl Verwackeln auf.
  4. Ist die Funktion Vorschau aktiviert, so sehen Sie direkt die Veränderung im Bild. Mit Hilfe der Einstellung Radius unter der Option Iris können Sie nun die Stärke der Unschärfe nach Ihren Wünschen einstellen.

Photoshop-Tipps

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So wandeln Sie eine Farbaufnahme in ein edles Schwarzweißbild um

So wandeln Sie eine Farbaufnahme in ein edles Schwarzweißbild um

Schwarzweißaufnahmen wirken oft besonders edel. Viele Digitalkameras bieten daher die Möglichkeit, ein Foto von vorneherein nur in Graustufen aufzuzeichnen. Allerdings haben Sie dabei keinen Einfluss, wie die Farben in Grauwerte umgesetzt werden. Ich nehme daher lieber Farbfotos auf und wandle sie dann nachträglich mit Photoshop in Graustufenbilder um. So kann ich genau steuern, mit wie viel Helligkeit und Kontrast die einzelnen Farben in Grauwerte umgesetzt werden. Probieren Sie es doch selber einmal aus:

  1. Nachdem Sie Ihr Bild geöffnet haben, nehmen Sie aus dem Menü Bild, Anpassen den Befehl Kanalmixer.
  2. Aktivieren Sie die Vorschau und schalten Sie die Monochrom-Option ein – sofort sehen Sie Ihr Bild in edlem Grau.
  3. Zunächst steht der Regler Rot auf „100%“, die übrigen Farbregler zeigen „0%“. Gerade das Himmelsblau einer Landschafts- oder Architekturaufnahme wird mit dieser Standardeinstellung aber vielleicht zu dunkel wiedergegeben. Erhöhen Sie dann den Wert für Blau probehalber auf „30%“.
  4. Um das Pflanzengrün hervorzuheben, steigern Sie ebenfalls den Wert für Grün.
  5. Wenn die Summe der Farbregler nicht genau „100%“ ergibt, gerät das SW-Bild zu hell oder zu dunkel. Passen Sie die Belichtung dann mit dem Regler Konstante an.

Viele weitere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop finden Sie in unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter Photoshop-Secrets:

So entfernen Sie blitzschnell störende Farbsäume

In einigen meiner Fotos treten an starken Kontrastkanten häufig rötlich oder bläulich schimmernde Farbsäume auf. Geht Ihnen das manchmal auch so? Diese Farbfehler sind chromatische Abberationen, die durch das Objektiv hervorgerufen werden. Sie entstehen dadurch, dass Licht je nach Wellenlänge (und damit Farbe) einen unterschiedlichen Brechungsindex hat. Nur in sehr hochwertigen APO-Objektiven kommen Spezialgläser zum Einsatz, die chromatische Abberation verhindern. Glücklicherweise können Sie derartige Farbsäume in Photoshop CS2 mit wenigen Mausklicks beheben:

  1. Rufen Sie aus dem Menü Filter, Verzerrungsfilter den Befehl Blendenkorrektur auf.
  2. Schalten Sie im nun angezeigten Dialog das Gitternetz aus. Vergrößern Sie die Ansicht auf 100 Prozent und richten Sie den Bildausschnitt so aus, dass die Farbsäume zu sehen sind.
  3. Stellen Sie die Schieberegler Chromatische Abberation so ein, dass die Farbsäume verschwinden.

Weitere Tipps & Tricks zum Thema Adobe Photoshop gibt's in unserem kostenlosen Newsletter "Photoshop-Secrets"! 

Strahlende Zähne

Manchmal sind es gerade die kleinen Zusatzprodukte, die das Arbeiten mit Photoshop so richtig angenehm machen. Ich experimentiere hin und wieder gern mit Plug-Ins und muss leider sagen, dass sehr vieles, was so angeboten wird, nicht wirklich nützlich ist. Aber heute ist mir ein kleines, eher unscheinbares Werkzeug namens PearlyWhites über den Weg gelaufen, dass mich sehr beeindruckt hat.

Dieses kleine Plug-In, das eigentlich nur aus einem Vorschaufenster und einem Regler besteht, hellt automatisch die Zähne und auch das Weiß in den Augen in beliebigen Portraits auf, ohne den Rest des Bildes zu beeinflussen. Ich habe es mit mehreren Aufnahmen getestet, auf denen das Strahlelächeln etwas unter der Wirkung von Kaffee, Tee und Zigaretten gelitten hat und bin von dem Ergebnis sehr angetan. Die Zähne wirken natürlich weiß und nicht etwa hollywoodartig überstrahlt. So passen sie sich problemlos in das Gesamtbild ein.

Dazu ist die Anwendung auch noch völlig problemfrei: Nach dem Aufruf von PearlyWhites aus dem Filtermenü steuert man im Vorschaufenster den entsprechenden Bildschirmausschnitt an, zoomt auf eine Größe, die eine gute Ansicht der betroffenen Verfärbungen bietet und regelt mit einem Schieber die Intensität der Aufhellung. Über einen Vorher-/Nachher-Knopf kann man das Ergebnis unmittelbar vergleichen.

Natürlich kann man diese Aufhellungen auch ‚zu Fuß’ durchführen, aber die Arbeits- und Zeitersparnis durch das Plug-In ist schon recht deutlich. Ich verzichte hier jedenfalls gern auf Maskierungen und Ebenen und mache es mir etwas leichter.

Für knapp 40 Euro ist dieses Plug-In von Image Trends ein wirklich praktischer Helfer. Aufgrund des geringen Bedienaufwandes ist auch die englische Benutzeroberfläche zu verschmerzen.

Wie Sie eine samtige Haut für Portraitfotos erhalten

Wie Sie eine samtige Haut für Portraitfotos erhalten

Gerade beim Einsatz eines Blitzgeräts passiert es oft, dass Hautunreinheiten im Gesicht zum Beispiel bei Portätfotos unvorteilhaft betont werden. Und schlimmer noch: Der Blitz reflektiert auf der Haut und hinterlässt im Foto hässliche weiße Flecken.

Seit Photoshop CS2 gibt es für solche Probleme digitale Schminke in Form des Filters Matter machen. Damit decken Sie Hautunreinheiten und Blitzreflexionen gekonnt ab und erhalten eine samtige Haut.

Wie´s geht, erfahren Sie auf perfekte-bildbearbeitung.de!

So schnell ist der Pickel weg

Wer freut sich nicht, wenn sein Gesicht auf einem Foto etwas frischer wirkt? Da stören Flecken oder gar Pickel natürlich sehr.
So ein Pickel auf der Stirn ist eine ideale Aufgabe für den unkomplizierten Bereichsreparaturpinsel. Dieses Werkzeug eignet sich vor allem für kleinere Störungen in einer einheitlichen, homogenen Umgebung.

Und so geht’s:

  1. Schalten Sie den Bereichsreparaturpinsel in der Werkzeugleiste ein.
  2. Klicken Sie deutlich neben der Störstelle mit der rechten Maustaste ins Bild. Im Menü für die Pinselspitze nehmen Sie hier einen passenden Durchmesser, beispielsweise 45 Pixel. Halten Sie die kreisförmige Pinselspitze testweise über die Störstelle – der Kreis soll die Störung großzügig umgeben.
  3. Stellen Sie 80 Prozent Kantenschärfe ein. So werden auch die äußeren Bereiche gut überdeckt.
  4. Halten Sie den Kreis mittig über die Störung. Klicken Sie einmal – weg ist der Fleck.

Adobe Photoshop Express „flickrt“

Adobe Systems hat ein Update der Beta-Version von Adobe Photoshop Express (www.photoshop.com/express) bekannt gegeben. Das Update beinhaltet die Integration mit Flickr sowie eine "Speichern unter"-Funktion, beides Features, die von zahlreichen Nutzern nachgefragt wurden.

Anwender können nun auch mithilfe eines neuen eingebetteten Players ihre mit Photoshop Express erstellten Diashows auf Facebook, MySpace oder in Blogs veröffentlichen.

Photoshop Express wurde im März 2008 in einer Public-Beta-Version veröffentlicht und machte zuletzt durch seine (inzwischen geänderten) restriktiven Lizenzbestimmungen von sich reden.

Mit Photoshop Express lässt sich direkt aus der Anwendung bequem auf Bilder zugreifen, die auf Social-Networking-Seiten wie Facebook, Photobucket, Picasa und jetzt auch Flickr liegen. Für Nutzer mit bereits bestehenden Flickr-Alben kann Photoshop Express als ergänzende Lösung dienen, wenn es darum geht, Bilder hochzuladen oder von Flickr aus herunterzuladen. Darüber hinaus lassen sich Bilder mit Effekten versehen und zurück an Flickr schicken, um sie dort der Community zu präsentieren.

Mit der neuen "Speichern unter"-Funktion können Anwender mehrere Versionen eines Bildes zusätzlich zur Originalversion abspeichern. Eine weitere Ergänzung ist der eingebettete Player, mit dem Anwender ihre Diashows bei Facebook, MySpace sowie auf anderen Seiten veröffentlichen können, um ihre Bilder Freunden und Familie zu zeigen.

Auf Photoshop Express steht Anwendern ein Speichervolumen von 2 Gigabyte zur Verfügung. Bilder können mit jedem Browser jederzeit und von jedem Ort aus hochgeladen und nicht-destruktiv bearbeitet werden.

Photoshop Express bietet verschiedene kreative Präsentationsmöglichkeiten, darunter "My Gallery", mit der sich Sammlungen von ausgewählten Bildern besonders hervorheben lassen. Die Diashows können mit interaktiven Animationen versehen werden.

Schatten zu dunkel?

Gegenlichtaufnahmen führen häufig zu unansehnlichen Bildern mit zu tiefen Schatten und mangelnder Lebendigkeit. Helfen kann in solchen Fällen der Photoshop-Befehl Tiefen/Lichter. Mit diesem Befehl können Sie über ein Dialogfenster Schatten aufhellen und Lichter abdunkeln.

  • Legen Sie zunächst eine Arbeitskopie Ihres Bildes an, um Ihr Original nicht zu beschädigen oder nutzen Sie die Smartfilter-Option von Photoshop CS3, um aus Tiefen/Lichter einen Ebenenstilzu machen.
  • Aus dem Menü Bild wählen Sie nun Anpassungen und Tiefen/Lichter aus.
  • Schieben Sie unter Tiefen den Regler Stärke nach rechts und hellen Sie so die Schatten auf.
  • Über Tonbreite legen Sie den Umfang der bearbeiteten Schatten fest. Je weiter Sie diesen Regler nach rechts schieben, um so mehr helle Bereiche werden mit einbezogen.
  • Wenn es bei der Tonbreite zu unangenehmen Licht- und Schattenkränzen kommt, können Sie mit dem Radius-Schieber noch etwas nachbessern.
  • Die Schatten sind nun aufgehellt, aber das Bild ist noch etwas flau? Versuchen Sie, die Farbkorrektur heraufzusetzen und justieren Sie dann noch einmal die Tonbreite nach.

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Wie Sie die aktuellen Pixelzahlen anzeigen

Die Statusleiste unter dem Bild zeigt interessante Informationen. Wir lassen hier die Pixelzahl und die Auflösung in ppi (dpi) melden. Wie man diese Werte anzeigt? Klicken Sie einfach auf das kleine Dreieck unten in der Statusleiste, dann wählen Sie Dokumentmaße.

Bei Photoshop CS und allen Vorgängern finden Sie diese Statusleiste nicht unter dem einzelnen Bild, sondern unten im Rahmen des Programmfensters. Falls Sie in diesen Programmfassungen die Leiste einmal nicht sehen, wählen Sie Fenster, Statusleiste.

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Englischsprachige Aktionen übersetzen

Häufig wird eine englischsprachige Aktion, die Sie sich vielleicht aus dem Internet heruntergeladen haben, in Photoshop nicht richtig ausgeführt. Sie erhalten Fehlermeldungen, weil Photoshop manche Befehle nicht versteht.

Solche Aktionen lassen sich aber recht gut ins Deutsche übertragen.

  1. Dazu lassen Sie die Aktion zunächst ablaufen und klicken auf das Symbol Anhalten am unteren Rand der Aktionen-Palette, sobald Photoshop eine Fehlermeldung bringt.
  2. Klicken Sie den fehlerhaften Befehl dann an und klicken Sie am unteren Palettenrand auf das Symbol Aufzeichnung beginnen.
  3. Führen Sie die deutsche Entsprechung des Befehls aus und klicken Sie auf das Symbol Ausführen/Aufzeichnung beenden.
  4. Nun klicken Sie auf den englischsprachigen Befehl und ziehen ihn auf das Papierkorb-Symbol.

Übersetzungen der englischen Photoshop-Befehle ins Deutsche finden Sie im Internet zur Genüge, zum Beispiel bei hilfdirselbst.ch.

Bridge: Fotos von Hand sortieren und umbenennen

Bridge erlaubt Ihnen Ihre Fotos in vielfältiger Weise zu sortieren. Etwa alphabetisch, nach Wertungen, Dateigröße etc. Wussten Sie schon, dass Sie in Bridge die Reihenfolge Ihrer Bilder auch von Hand festlegen können?

  1. Zunächst wählen Sie eine automatische Sortierung z. B. Nach Wertung.
  2. Arrangieren Sie nun die Bilder so um, wie Sie sie zukünftig präsentiert bekommen möchten.
  3. Zeigt Bridge beim erneuten Aufruf des Ordners nicht die gewünschte Reihenfolge an? Dann wählen Sie einfach Ansicht, Sortieren, Manuell – schon stellt Bridge Ihre „handgefertigte“ Bilderfolge wieder her.

So filtern Sie harte Montagekanten einfach weg

Wenn Sie ein Motiv in Ihrem Bild auswählen und es dann ausschneiden, bleibt oft noch ein schmaler Rand des ursprünglichen Hintergrunds daran kleben. Ich hatte letztens selber mit dem Problem zu kämpfen. Ein historisches Flugzeug, das ich im Museum aufgenommen hatte, wollte ich in das Foto von einem Flugplatz verpflanzen. Das Flugzeugbild war vor einem dunklen Hintergrund entstanden, der Himmel im neuen Hintergrundfoto dagegen sehr hell.

In der Montage wirkte nun das Flugzeug wie plump aufgeklebt. Die dunklen Randpixel mussten also weg. Das geht mit einem wenig bekannten Verfahren verblüffend einfach:

  1. Wählen Sie zunächst den neuen Bildhintergrund aus – z. B. mit dem Zauberstab.
  2. Schalten Sie mit der Taste [Q] in den Maskierungsmodus.
  3. Nehmen Sie das Polygon-Lasso aus der Werkzeugleiste und wählen Sie die harte Kontrastkante aus. Sie sollte möglichst mittig innerhalb der Markierung liegen.
  4. Jetzt gehen Sie im Filter-Menü auf Sonstige Filter und nehmen Dunkle Bereiche vergrößern. Im Dialog stellen Sie einen Radius ca. 2 Pixel ein. Nach einem Klick auf OK ist die harte Schnittkante wie von Geisterhand verschwunden.

Der Trick funktioniert übrigens auch andersherum: Sollten helle Randpixel an Ihrem einmontierten Motiv kleben, der Hintergrund aber dunkel sein, nehmen Sie einfach Helle Bereiche vergrößern.

Blitz vergessen? Hellen Sie Ihr Foto in Photoshop nachträglich auf!

Viele Digitalkameras schalten das Blitzlicht automatisch hinzu, wenn das Hauptmotiv Gefahr läuft, zu dunkel zu geraten. Meine Kamera leider nicht! Gerade bei Gegenlichtaufnahmen vergesse ich dann doch häufiger, den Blitz einzuschalten. Und so scheint die Aufnahme unterbelichtet zu sein, obwohl das Histogramm in Photoshop eine ausgewogene Helligkeitsverteilung meldet.

Seit Photoshop CS gibt es mit dem Befehl Tiefen/Lichter ein wirksames Mittel gegen zu dunkle Bildpartien. Probieren Sie es doch selbst einmal aus:

  1. Öffnen Sie ein Foto in Photoshop, dessen Bildvordergrund zu dunkel ist.
  2. Gehen Sie im Menü Bild, Anpassen auf Tiefen/Lichter. Aktivieren Sie gegebenenfalls Optionen einblenden.
  3. Standardmäßig steht im Bereich „Tiefen“ der Stärke-Regler auf „50%“. Falls damit Ihr Motiv immer noch zu dunkel wiedergegeben wird, scheuen Sie sich nicht, die Stärke notfalls auf „100%“ hinaufzusetzen.
  4. Mit dem Regler Tonbreite stellen Sie ein, welche Helligkeitsbereiche die Korrektur berücksichtig. Bei einer schwachen Stellung werden nur sehr dunkle Bereiche korrigiert. Je weiter Sie die Tonbreite aufziehen, desto heller werden die Bereiche, die Photoshop mit in die Korrektur einbezieht. Probieren Sie die richtige Stellung einfach aus.
  5. Ganz wichtig ist der Radius-Regler: Mit Ihm sorgen Sie dafür, dass sich keine Lichthöfe oder grafisch wirkende Flächen in Ihrem Foto ergeben. Die korrekte Stellung dieses Reglers hängt stark von der Bildgröße, aber auch von der Stellung der Stärke- und Tonbreite-Regler ab. Experimentieren Sie auch hier ein wenig. Als Faustregel gilt dabei: Je größere Ihre Bilddatei ist, desto höher können Sie den Radius-Wert einstellen.
  6. Manchmal wirken Fotos nach dem Aufhellen der dunklen Partien insgesamt zu hell. Dann können Sie im Lichter-Bereich die hellen Bildpartien abdunkeln.
  7. Durch die Korrektur verliert Ihr Foto eventuell an Kontrast – es wirkt seltsam flach. Das korrigieren Sie, indem Sie den Regler Mittelton-Kontrast nach rechts ziehen. Und sollten die Farben unnatürlich erscheinen, passen Sie sie mit Farbkorrektur an.

Fertig! Schalten Sie jetzt einmal probehalber die Vorschau ab. Sie werden begeistert sein, was sich mit Tiefen/Lichter aus Ihren dunklen Fotos herausholen lässt!

„Crossing“ – Made by Photoshop

Manchmal ist eine böse Panne Ausgangspunkt für etwas Neues. Und so entstand auch eine heute beliebte Technik zu Bildverfremdung durch ein Missgeschick: Anfang der 70er Jahre entwickelte ein Fotolaboranten einen Diafilm im C41-Prozess für Farbnegativfilme. Der Film zeigte darauf sehr harte Kontraste und besonders plakativ wirkende Farben. Aus diesem Malheur entstand schnell eine eigenständige Technik der Bildverfremdung, „Crossing“ genannt. In der analogen Fotografie ist es sehr schwierig den Verfremdungseffekt der „Umkehrentwicklung“ exakt zu beeinflussen. Da haben Sie es mit Ihrem Photoshop viel einfacher. Mit dieser Methode „crossen“ Sie Ihre Foto, ohne die Originalpixel anzutasten:

  1. Gehen Sie im Menü Ebene auf Neue Einstellungsebene und nehmen Sie Tonwertkorrektur.
  2. Im Dialog Neue Ebene geben Sie unter Namen „Crossing-hell“ ein. Klicken Sie auf OK.
  3. In den Eingabefeldern Tonwertspreizung geben Sie die Werte „30“, „1,5“ und „130“ ein. Klicken Sie auf OK.

Erschrecken Sie nicht! Ihr Bild wirkt jetzt stark verfremdet – das war ja auch beabsichtig. Sollte Ihnen der Effekt zu heftig sein, können Sie ihn regulieren: Senken Sie einfach die Deckkraft der Einstellungsebene „Crossing-hell“.

Bequem zum perfekten Schwarzweiß-Bild – so geht’s

Bei all den tollen Möglichkeiten, die Photoshop CS3 bietet, vergisst man leicht, dass Vieles auch mit früheren Photoshop-Versionen möglich ist. So können Sie auch mit dem inzwischen betagten Photoshop 6 für ansprechende Schwarzweiß-Umsetzungen Ihrer Fotos sorgen.

  1. Legen Sie zunächst eine neue Einstellungsebene vom Typ Kanalmixer an.
  2. Im Dialog Kanalmixer schalten Sie unten die Option Monochrom ein.
  3. Mit den Reglern unter Quellkanäle legen Sie nun fest, wie hell die drei Grundfarben in Grauwerte umgesetzt werden sollen. Je weiter Sie die Regler nach rechts ziehen, als desto helleres Grau wird die entsprechende Farbe wiedergegeben.
    Wichtig! Die Summe aller drei Werte sollte genau 100% betragen. Andenfalls kommt es zu Helligkeitsänderungen im Bild.
  4. Möchten Sie das Ergebnis noch leicht tonen? Dann legen Sie noch eine Einstellungsebene vom Typ Fotofilter darüber.

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So drucken Sie Übersichten Ihrer Bilderordner

Von Zeit zu Zeit sollten Sie Ihr Bildarchiv auf CDs oder DVDs brennen, damit Sie eine Sicherheitskopie erhalten. Da sammeln sich dann im Laufe der Jahre doch einige Silberscheiben an. Und wenn Sie dann ein bestimmtes Bild suchen, hilft eine gedruckte Bildübersicht in der CD-Hülle weiter.

Einen Bildindex drucken Sie mit Photoshop im Handumdrehen:

  1. Starten Sie Photoshop und gehen Sie ins Datei-Menü. Dort nehmen Sie unter Automatisieren den Befehl Kontaktabzug II.
  2. Wählen Sie im folgenden Dialog unter Verwenden den Eintrag Ordner. Klicken Sie dann auf Durchsuchen und geben Sie den Bilderordner an, dessen Inhalt Sie als Katalog drucken möchten. Aktivieren Sie gegebenenfalls auch die Option Mit Unterordner.
  3. Unter Dokument geben Sie als Blattgröße 12 mal 12 Zentimeter. Die Auflösung stellen Sie auf 150 dpi ein.
  4. Wie die Indexbilder auf der Seite verteilt werden sollen, legen Sie unter Miniaturen fest. Geben Sie hier die gewünschte Anzahl an Zeilen und Spalten vor. Geben Sie zum Beispiel 4 Spalten und 5 Zeilen vor – so passen 20 Übersichtsbilder auf eine Seite. Enthält Ihr Ordner mehr Bilder, druckt Photoshop entsprechend mehr Seiten.

Jetzt noch ein Klick auf Drucken und Ihre Bildübersicht gelangt aufs Papier.

Lassen Sie sich das kostenlose Update für Ihr Photoshop Elements nicht entgehen!

Für Photoshop Elements 5 und 6 gibt es ein neues Update – es installiert das Raw-Modul Adobe Camera Raw (ACR) in der Version 4.3. Nötig wurde dieses Update, weil eine Reihe neuer Digitalkameras auf den Markt gekommen sind, deren RAW-Dateien frühere Versionen des ACR nicht lesen kann. Sie erhalten das Update unter:

www.adobe.com/support/downloads/thankyou.jsp?ftpID=3822&fileID=3542

Und so installieren Sie das neue Raw-Modul richtig, nachdem Sie es heruntergeladen haben:

  1. Schließen Sie Photoshop Elements. 
  2. Öffnen Sie den Ordner „Programme\Adobe\Photoshop Elements 6.0\Plug-Ins\File Formats“. 
  3. Verschieben Sie das in diesem Ordner vorhandene Zusatzmodul „Camera Raw.8bi“ an einen anderen Speicherort (beispielsweise in einen neuen Ordner auf dem Desktop). Sie sollten diese Version für den Fall behalten, dass Sie den Vorgang rückgängig machen müssen. 
  4. Kopieren Sie das Camera Raw-Zusatzmodul „Camera Raw.8bi“ aus dem Downloadordner in den in Schritt 2 angegebenen Ordner.
  5. Starten Sie Photoshop Elements – das neue Modul steht Ihnen sofort zur Verfügung.

Wie Sie Auswahlen im Markierungsmodus perfektionieren

Haben Sie schon einmal versucht eine schöne Blüte von ihrem Hintergrund zu befreien? Oder ein Auto? Solange Ihr Hauptmotiv vor einem relativ homogenen Hintergrund steht, ist es mit dem Zauberstab oder per Auswahl, Farbbereich auswählen, relativ einfach auszuwählen. Doch wenn der Hintergrund unruhig ist, versagen diese Werkzeuge.

Für diesen Fall bietet Photoshop eine wirklich hilfreiche Funktion: Den Maskierungsmodus. Ist er eingeschaltet, verfeinern Sie Ihre Auswahl durch Malen und Radieren:

  1. Legen Sie zunächst grob Ihre Auswahl fest. Je nach Motiv verwenden Sie dazu den Zauberstab, das Polygon-Lasso oder das Magnetische Lasso.
  2. Schalten Sie dann mit der Taste [Q] in den Maskierungsmodus um. Photoshop überzieht die nicht-ausgewählten Bildbereiche mit einem roten Schleier – die Maske. Alles, was sich zuvor innerhalb der schillernden Auswahllinie befand, sehen Sie unverfälscht.
  3. Jetzt kommt der Trick: Nehmen Sie das Pinselwerkzeug und übermalen Sie die rote Maske mit Weiß an den Bildpartien, die Sie mit in die Auswahl aufnehmen möchten. Mit Schwarz erweitern Sie dagegen die Maske, schließen also die derart gekennzeichneten Bildpartien von der Auswahl aus.
  4. Wenn Ihre Auswahl sitzt, schalten Sie wieder mit [Q] zum Standardmodus zurück. Anstelle der Maske sehen Sie jetzt wieder die schillernde Auswahllinie.

Das Tolle an dieser Methode ist: Sie können die Pinselspitze exakt an Ihre Bedürfnisse anpassen. An besonders kniffligen Stellen wählen Sie einen sehr kleinen Pinsel und arbeiten in einer starken Vergrößerung.

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Was tun, wenn Photoshop nicht mit der Windows-Zwischenablage zusammenarbeitet?

In den letzten Wochen hat mich ein kleines aber lästiges Photoshop-Problem genervt: Wenn ich mit [Strg]+[C] eine ausgewählte Bildpartie in eine andere Bilddatei per [Strg]+[V] einfügen wollte, ging das zunächst ohne Probleme. Sobald ich aber eine neue Auswahl hinzufügen wollte, hat Photoshop immer wieder die zuerst ausgewählte Bildpartie eingefügt.

Bei der Suche nach einer Lösung für dieses Problem bin ich im Internet auf viele Leidensgenossen gestoßen – leider nicht auf brauchbare Hilfe. Inzwischen habe ich verschiedene Ursachen für diese Panne herausgefunden:

  • Photoshop benutzt eine eigene Zwischenablage, die sich bei Bedarf die Daten aus der Windows-Zwischenablage holt. Offensichtlich klappt das Zusammenspiel der beiden Zwischenablagen nicht immer korrekt. Dann bekommt Photoshop nicht mit, dass im Windows-Clipboard bereits neue Inhalte gelandet sind. Dieses Problem konnte ich beheben, indem ich alle Office-Programme geschlossen habe. Damit wird dann auch die Office-Zwischenablage geschlossen, die für die Störung mitverantwortlich ist.
  • Auch auf andere Erweiterungen der Windows-Zwischenablage reagiert Photoshop allergisch. Falls Sie Programme wie „Ditto“ oder „Clipboard-Manager“ verwenden, schließen Sie diese.

Sollte Photoshop sich dann immer noch weigern, den aktuellen Inhalt aus der Zwischenablage einzufügen, hilft dieser Notfallplan weiter:

  • Gehen Sie im Photoshop-Menü Bearbeiten auf Entleeren, Zwischenablage. Eventuell müssen Sie dann Ihre Auswahl mit [Strg]+[C] erneut kopieren.
  • Immer hilft dieser Trick: Ziehen Sie Ihre Auswahl einfach mit der Maus in die andere Bilddatei. Photoshop fügt sie hier automatisch als neue Ebene ein.

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Richtig Scharfzeichnen: Das sollten Sie beachten

Mit Photoshop ist’s ja oft wie beim Autofahren: Was richtig ist, kommt auf die Situation an. Und so würde niemand fragen, mit welchem Lenkeinschlag man denn am besten durch Kurven fährt. Das hängt von der Kurve, dem Auto und einigen anderen Parametern ab.

Genauso verhält es sich mit dem Schärfen in Photoshop. Aber einige generelle Hinweise zum optimal geschärften Bild kann ich Ihnen schon geben:

  • Nutzen Sie die Motiv-Programme Ihrer Kamera. So wird Ihre Kamera im Portrait-Modus wesentlich zurückhaltender schärfen als etwa im Programm Landschaft.
  • Zusätzlich bieten viele Kameras die Möglich, im Setup-Menü die Schärfe generell höher oder niedriger zu wählen. In der Regel schärfen einfache Kompaktkameras in der Grundeinstellung eher zu kräftig. Gute Spiegelreflexkameras gehen dagegen sehr zurückhaltend mit der Schärfe um – hier dürfen Sie ruhig die Vorgaben etwas nach oben korrigieren.

Wenn Sie die obigen Tipps beachten, werden Sie schon in über 90 % der Fälle direkt aus der Kamera Fotos erhalten, die Sie in Photoshop nicht mehr nachschärfen müssen.

Möchten Sie dagegen ein Bild in Photoshop optimal scharfzeichnen, gehen Sie so vor:

  1. Sorgen Sie zunächst dafür, dass Ihre Kamera ein Foto nicht bereits zu stark schärft. Insbesondere an Kompaktkameras sollten Sie die Grundeinstellung nach unten korrigieren. Möchten Sie die Bildbearbeitung in der Kamera völlig umgehen, nehmen Sie im RAW-Format auf.
  2. In Photoshop ist meist der Filter Unscharf maskieren das Werkzeug der Wahl. Beginnen Sie hier mit einem hohen Wert für Stärke (über 200 %). Und denken Sie daran, Ihr Motiv in der 100%-Ansicht (oder größer) zu beurteilen.
  3. Die beste Einstellung für den Regler Radius hängt vor allem auch von der Dateigröße ab: Je mehr Megapixel Ihre Kamera liefert, desto höher dürfen Sie den Radius einstellen. Beginnen Sie mit 2,0.
  4. Je höher der Schwellenwert ist, desto mehr vernachlässigt Unscharf maskieren beim Schärfen kleinste Details. Das ist praktisch, um etwa bei Aufnahmen mit hoher ISO-Zahl das Rauschen nicht mitzuverstärken.
  5. Ausgehend von den Grundeinstellungen sehen Sie sich Ihr Motiv nun genau an (bei gedrückter [Leertaste] können Sie es im Dateifenster verschieben): Zeigen sich an harten Kontrastkanten Überstrahlungen („Halos“)? Dann reduzieren Sie die den Stärke-Wert.
  6. Wirkt Ihr Foto durch das Schärfen flach, mit übersatten Farben, gehen Sie mit dem Radius nach unten.
  7. Schließlich sollten Sie auch einen Blick auf das Motiv werfen: Nicht jede technisch perfekte Schärfe passt zu jedem Bild. Treten etwa in einem Portrait Hautporen zu prominent hervor, gehen Sie mit der Stärke kräftig hinunter.

Sie sehen: Die Bildschärfe optimal einzustellen, ist eher ein Herantasten als eine rasante Fahrt – und kann entsprechend aufwändig werden.

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So vergrößern Sie Ihre Bilder ohne Qualitätseinbußen

Bereits die Fotos aus einer 5-Megapixel-Kamera lassen sich in bester Qualität in DIN-A4-Größe drucken. Und wenn Sie ein Bild gerne noch größer hätten, können Sie die Druckauflösung ohne Not verringern. Denn je größer der Betrachtungsabstand wird, desto mehr darf die dpi-Zahl beim Druck sinken.

Was aber, wenn Sie nur einen Ausschnitt aus Ihrem Digitalfoto in Postergröße ausgeben möchten? Dann vergrößern Sie Ihr Bild einfach in Photoshop. Mit den richtigen Einstellungen klappt das, ohne dass es zu auffälligen Qualitätseinbußen kommt:

  1. Aus dem Menü Bild wählen Sie Bildgröße.
  2. Schalten Sie Bild neu berechnen mit ein und nehmen Sie die Option Bikubisch schärfer.
  3. Stellen Sie dann die gewünschte Dateigröße ein und klicken Sie auf OK.

Tipp: Für Fotos ist Bikubisch schärfer meist die richtige Methode zum Vergrößern. Das gilt auch, wenn Sie das Transformieren-Werkzeug verwenden. Am besten stellen Sie Photoshop so ein, dass es automatisch Bikubisch schärfer verwendet:

  1. Gehen Sie unter Bearbeiten auf Voreinstellungen, Allgemeine.
  2. Unter Bildinterpolation wählen Sie Bikubisch schärfer. Dann klicken Sie auf OK.

Digitale Push-Entwicklung in Photoshop

Ob im schummrigen Partykeller oder nachts im Freien: Manchmal ist das Licht so schwach, dass bei der Aufnahme extrem lange Belichtungszeiten entstehen. Zwar kann man in diesem Fall die Lichtempfindlichkeit (ISO-Zahl) an der Kamera erhöhen. Aber gerade bei Kompaktkameras ist oft schon bei verhältnismäßig schwachen ISO 800 Schluss.

Wenn Sie einmal mehr Empfindlichkeit benötigen als Ihre Kamera hergibt, hilft eine Technik weiter, die die „Push-Entwicklung“ eines analogen Films nachahmt. Das geht so:

  1. Wählen Sie an Ihrer Kamera das RAW-Format zur Aufzeichnung und reduzieren Sie die Belichtung um eine Blendenstufe (-1EV). Sie nehmen also unterbelichtete Fotos auf.
  2. Laden Sie das Bild im Raw-Konverter von Photoshop. Stellen Sie die Belichtung auf Auto oder mindestens auf +1.

Das Bild wird nun mit korrekten Belichtungswerten angezeigt – allerdings wird auch das Bildrauschen in den dunklen Bereichen deutlich sichtbar. Gehen Sie daher ins Register Details und rücken Sie dem Rauschen mit den Reglern Luminanzglättung und Farbstörungsreduktion zu Leibe.

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Wie Sie die Tiefenzeichnung bei Dia-Scans verbessern

Kürzlich habe ich damit begonnen, wenigstens einmal meine Top-Bilder aus alten analogen Tagen zu digitalisieren. Meist habe ich Dias aufgenommen – die kann man heute im Prinzip problemlos mit einem herkömmlichen Flachbettscanner einlesen.

Dummerweise haben Flachbettscanner einen wesentlich geringeren Dynamikumfang (bei Scannern spricht man vom „Dichteumfang“) als ein Diafilm. Belichtet der Scanner nun korrekt auf die hellsten Bildpartien, geraten die dunklen Bildpartien ohne jegliche Zeichnung. Wo das Dia noch Helligkeitsunterschiede in den Tiefen zeigte, ist im Scan nur noch eine einheitlich schwarze Fläche.

Spezielle Filmscanner kennen dieses Problem nicht. Leider kosten diese Geräte ab etwa 400 Euro aufwärts, während es geeignete Flachbettscanner bereits ab 100 Euro gibt. Ich wollte für die Handvoll Dias keinen Spezialscanner kaufen und habe das Problem stattdessen in Photoshop gelöst. Dazu scannen Sie das Dia zweimal:

  1. Scannen Sie Ihr Dia zunächst mit der Belichtung, die die Automatik Ihres Scanners vorgibt.
  2. Dann scannen Sie Ihr Dia erneut – diesmal aber deutlich heller. Rufen Sie in Ihrem Scan-Programm die manuelle Belichtungskorrektur auf und erhöhen Sie die Belichtung deutlich – bei recht dunklen Motiven bis zum Anschlag.
  3. Wählen Sie mit [Strg]+[A] das hellere Bild komplett aus. Kopieren Sie es mit [Strg]+[C] in die Zwischenablage und fügen Sie es dann mit [Strg]+[V] als neue Ebene in der zuerst gescannten, dunkleren Variante ein.
  4. Die helle Version können Sie jetzt schließen.

Und so kombinieren Sie beide Aufnahmen zu einer perfekt belichteten:

  1. Aktivieren Sie Ebene 1 und wechseln Sie in die Kanäle-Palette.
  2. Halten Sie die Taste [Strg] gedrückt und klicken Sie auf RGB.
  3. Gehen Sie wieder zurück zur Ebenen-Palette. Dann gehen Sie auf Ebene, Ebenenmaske hinzufügen und nehmen Auswahl ausblenden.
  4. Sollte Ihr Bild jetzt zu kontrastarm wirken, reduzieren Sie die Deckkraft der Ebene 1 auf 60 oder 50 %.

Wie Sie Ihr Langzeitarchiv richtig pflegen

Analoge Fotos auf Papier sind meist schon nach wenigen Jahren sichtbar gealtert. Aber auch an Negativen nagt der Zahn der Zeit. Vergilbte Fotos und ausgebleichte Negative sind die Folge.

Diese Probleme kennen wir Digitalfotografen nicht. Bits und Bytes können nicht verblassen. Doch auch das digitale Fotoarchiv will sorgsam gepflegt sein, wenn Sie Ihre Fotos noch in 20 oder gar 30 Jahren genießen möchten. Hier ein paar Tipps:

  • Als Datenträger der Wahl für das digitale Bildarchiv gelten beschreibbare CDs und noch mehr DVDs. Bewahren Sie Ihre Datenträger am besten an einem kühlen Ort auf – etwa in einem trockenen Kellerraum.
  • Aber auch bester Pflege altern CDs und DVDs und können mit der Zeit unbrauchbar werden. Spätestens nach 5 Jahren sollten Sie Ihre Fotoschätze auf einen neuen Datenträger umkopieren.
  • Noch zählen CD- und DVD-Laufwerke zur Standardausrüstung eines PCs. Doch das kann sich ändern. Wie die Diskette könnten diese Speicherplatten in Zukunft relativ schnell aussterben. Wenn Sie Ihren nächsten Computer kaufen, sollte dieser unbedingt ein Lesegerät für Ihre Disks haben – andernfalls werden die Scheiben wertlos.
  • Aber nicht nur Hardware, auch Bildformate können aussterben. Bei JPEG-Dateien besteht zwar keine allzu große Gefahr, dass künftige Versionen von Photoshop diese nicht mehr lesen können. Aber ob Photoshop in zehn Jahren noch die RAW-Dateien Ihrer dann uralten Digitalkamera verarbeiten kann, ist fraglich. Archivieren Sie daher RAW-Dateien besser im DNG-Format von Photoshop. Adobe hat dieses Format unter anderem speziell zur Langzeitarchivierung entwickelt und wird es aller Voraussicht nach auch noch in ferner Zukunft unterstützen.

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Wie Sie eingescannte Bilder schnell entrastern

Gestern habe ich für eine Fotomontage ein Ölbild alter Schule benötigt. Also habe ich einen Kunstband aus dem Bücherregal gezogen und auf den Scanner gelegt. Aber das eingescannte Bild schien völlig unbrauchbar zu sein - ein heftiges Farbgrieseln überzog das eingescannte Gemälde.

Diese Farbstörungen rühren daher, dass gedruckte Fotos in feinste Druckpunkte aufgerastert sind. Der Scanner rastert die Vorlage erneut und durch die Überlagerung der beiden Raster entstehen heftige Störungen. Aber auch für dieses Problem gibt es eine einfache Lösung in Photoshop:

  1. Klicken Sie mehrfach mit der Lupe in Ihr Bild, bis es in der "200 %-Ansicht" angezeigt wird. So lassen sich die Störungen besonders gut beurteilen.
  2. Gehen Sie im Filter-Menü auf Störungen und nehmen Sie Helligkeit interpolieren. Ziehen Sie den Radius-Regler soweit nach rechts, dass die Farbstörungen komplett verschwinden. Meist ist ein Radius-Wert von "2" bis "4" ausreichend. Klicken Sie auf OK.

Die Störungen sind verschwunden - aber leider sieht das Bild jetzt auch deutlich unscharf aus. Mehr Würze erhält es per Unscharf Maskieren (aus dem Filter-Menü). Nehmen Sie für Stärke einen Wert um "200", den Radius stellen Sie auf etwa "2" ein. Falls Ihr Bild nun nicht nur schärfer sondern erneut grieselig wirkt, erhöhen Sie den Schwellenwert, bis die Störungen erneut verschwunden sind.

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Bild beschneiden und dabei keine Pixel verlieren - so geht's

Dieser Tage hat mir eine gute Freundin eine Bilddatei gemailt und dazu geschrieben: "Bitte mache mir aus der Aufnahme im Querformat doch ein Hochformatfoto. Schneide aber bitte nichts weg - ich möchte den Bildausschnitt später selber festlegen." Hätten Sie gewusst, wie's geht? Wenn nicht - hier ist mein Lösungsvorschlag:

  1. Nachdem Sie das Foto geöffnet haben, klicken Sie in der Ebenenpalette doppelt auf die Hintergrund-Ebene.
  2. Dan reduzieren Sie die Breite der Arbeitsfläche um 50 %: Gehen Sie also auf Bild, Arbeitsfläche.
  3. Im Dialog Arbeitsfläche stellen Sie zunächst die Maßeinheit auf Prozent um. Dann geben Sie im Feld Breite "50" ein.
  4. Nach dem Klick auf OK produziert Photoshop einen Warnhinweis, den Sie getrost ignorieren können.
  5. Ihr Bild ist nun halbiert. Aber alle Pixel sind noch vorhanden, und Sie können einen beliebigen Bildausschnitt wählen. Dazu nehmen Sie das Verschieben-Werkzeug aus der Werkzeugpalette und ziehen den gewünschten Bildausschnitt in den sichtbaren Bereich der Arbeitsfläche.

Wichtig: Damit die abgeschnitten Bildbereich erhalten bleiben, müssen Sie das Foto als PSD-Datei sichern.

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Was tun, wenn die Werkzeugspitze verschwunden ist?

Es kann immer wieder mal passieren, dass Photoshop die Werkzeugspitzen nicht anzeigt. Egal, ob Pinsel, Radierer, Stempel oder eine anderes Retuschewerkzeug: Anstelle der eingestellten Werkzeugspitze zeigt Photoshop immer ein Fadenkreuz an.

Die Lösung dieses nervenden Problems ist recht simpel: Eine versehentlich aktivierte Feststelltaste war die Ursache. Betätigen Sie noch einmal die "Caps-Lock"-Taste - Photoshop funktioniert dann wieder, wie es sollte.

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Gezielte Kontrastkorrektur mit der "Grau-Ebene"

Wenn ich Belichtung oder Farben für ausgewählte Bildpartien optimieren möchte, greife ich meist zu einer entsprechenden Einstellungsebene. Die Effektstärke lässt sich dann pixelgenau mit einer Ebenenmaske regulieren. Für die selektive Kontrastkorrektur gibt es aber ein Verfahren, dass noch einfacher funktioniert:

  1. Erzeugen Sie über Ihrem Bild eine Neue Ebene – besonders schnell geht’s über das Optionsmenü der Ebenen-Palette.
  2. Weiter geht’s im Menü Bearbeiten: Nehmen Sie hier den Befehl Fläche füllen.
  3. Im Dialog Fläche füllen wählen Sie unter Füllen mit „50 % Grau“.
  4. Nach einem Klick auf OK hat hat sich Ihr Bild zunächst nicht verändert. Wenn Sie nun in die Grau-Ebene mit einem weißen Pinsel malen, wird an dieser Stelle das darunter liegende Bild aufgehellt. Ein schwarzer Pinselstrich dunkelt dagegen Ihr Original ab.
    Tipp: Nehmen Sie einen Pinsel mit sehr weichem Rand und geringer Deckkraft (etwa „20 %“). Je häufiger Sie nun eine Stelle in der Grau-Ebene übertünchen, desto stärker wirkt der Effekt auf Ihr darunterliegendes Originalbild.

Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden? Dann verschmelzen Sie die Grau-Ebene mit der Bild-Ebene (Tastenkombination [Strg]+[E]) und speichern die Datei im Format Ihrer Wahl.

Weitere Tipps & Tricks rund um das Thema digitale Bildbearbeitung mit Photoshop erhalten Sie in unserem Gratis-Newsletter Photoshop-Secrets!

So schaffen Sie mehr Platz auf Ihrem Bildschirm

Mein Büro-Arbeitsplatz ist optimal für die Arbeit mit Photoshop eingerichtet. Hier habe ich zwei Bildschirme mit jeweils 1.600 x 1.200 Pixel Auflösung. Auf den zweiten Schirm lagere ich meine Paletten aus, sodass ich am Hauptmonitor meine Bilder in optimaler Zoomstufe bearbeiten kann.

Zu Hause habe ich diesen Luxus leider nicht. Dort muss ich mich mit einer 1.280 x 1.024er-Auflösung bescheiden. Und prompt liegen dort meist so viele Paletten über meinem Bild, dass ich es kaum noch bearbeiten kann. Zum Glück bietet Photoshop einige Tastenkürzel, mit denen Sie schnell Platz schaffen:

  • Mit der [Tab]-Taste blenden Sie alle Paletten und die Werkzeugleiste aus. Um sie wieder auf den Schirm zu holen, drücken Sie die [Tab]-Taste erneut.
  • Möchten Sie nur die Paletten verschwinden lassen, die Werkzeugleiste aber weiter im Blick behalten? Das geht auch - mit der Tastenkombination [Shift]+[Tab]. Betätigen Sie diese Tastenkombination erneut, um alle Paletten wieder anzuzeigen.

Noch mehr praktische Tastenkürzel für Adobe Photoshop finden Sie auch in Photoshop inside. Diesen neuen Informationsdienst können Sie jetzt hier 30 Tage lang kostenlos testen - inklusive Geschenk-DVD mit einer 30-Tage-Testversion von Photoshop CS2 sowie mit 50 weiteren Profi-Tools!

Achtung: Sicherheitsleck in Photoshop!

Bislang galten vor allem die Produkte von Microsoft als beliebtes Angriffsziel für Hacker – Photoshop schien für Internet-Saboteure nicht interessant zu sein. Das könnte sich bald ändern: Der Sicherheitsexperte „Marsu“ hat eine schlimme Lücke entdeckt: Über manipulierte Bilddateien kann ein Angreifer ein beliebiges Programm auf Ihren PC schleusen und ausführen, sobald Sie das Bild in Photoshop öffnen. Betroffen sind Dateien vom Typ BMP sowie PNG. Das soll neuesten Angaben zufolge bei Photoshop ab Version CS funktionieren – aber auch Photoshop Elements 5 oder Paint Shop Pro weisen diese schlimme Sicherheitslücke auf.

Von Adobe gibt es bislang noch keinen Patch, der das Loch stopft. Bis dieses Sicherheits-Update verfügbar sein wird, sollten Sie äußerste Vorsicht walten lassen: Öffnen Sie keine BMP-Dateien (Dateiendung BMP, DIB oder RLE) sowie keine PNG-Dateien, falls diese nicht aus absolut vertrauenswürdigen Quellen stammen.

Weitere aktuelle Tipps & Meldungen rund um das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop finden Sie hier: Photoshop-Secrets!

Fotos wie gemalt: „Crossing“ made by Photoshop

Fotos wie gemalt: „Crossing“ made by Photoshop

Manchmal ist eine böse Panne Ausgangspunkt für etwas Neues. Und so entstand auch eine heute beliebte Technik zu Bildverfremdung durch ein Missgeschick: Anfang der 70er Jahre entwickelte ein Fotolabor einen Diafilm im C41-Prozess für Farbnegativfilme. Der Film zeigte darauf sehr harte Kontraste und besonders plakativ wirkende Farben. Aus diesem Malheur entstand schnell eine eigenständige Technik der Bildverfremdung, „Crossing“ genannt. In der analogen Fotografie ist es sehr schwierig den Verfremdungseffekt der „Umkehrentwicklung“ exakt zu beeinflussen. Da haben Sie es mit Ihrem Photoshop viel einfacher. Mit dieser Methode „crossen“ Sie Ihre Foto, ohne die Originalpixel anzutasten:

  1. Gehen Sie im Menü Ebene auf Neue Einstellungsebene und nehmen Sie Tonwertkorrektur.
  2. Im Dialog Neue Ebene geben Sie unter Namen „Crossing-hell“ ein. Klicken Sie auf OK.
  3. In den Eingabefeldern Tonwertspreizung geben Sie die Werte „30“, „1,5“ und „130“ ein. Klicken Sie auf OK.
  4. Erschrecken Sie nicht! Ihr Bild wirkt jetzt stark verfremdet – das war ja auch beabsichtig. Sollte Ihnen der Effekt zu heftig sein, können Sie ihn regulieren: Senken Sie einfach die Deckkraft der Einstellungsebene „Crossing-hell“.

Ausführliche Tipps und Anleitungen zum Crossing und zur Bildverfremdung finden Sie in Photoshop inside - testen Sie diesen neuen Informationsdienst jetzt hier:

Bridge: So zeigen Sie Metadaten unter den Miniaturen an

Standardmäßig zeigt Bridge unter den Miniaturbildern nur den Dateinamen an. Mit einem kleinen Trick können Sie hier aber weitere Daten einblenden:

  1. Rufen Sie mit [Strg]+[K] die Voreinstellungen auf.
  2. Unter Allgemein sehen Sie den Bereich Weitere Zeilen für Miniatur-Metadaten. Hier können Sie bis zu drei weitere Zeilen angeben, die Bridge zukünftig anzeigen soll. Aktivieren Sie etwa Anzeigen und nehmen Sie Belichtung aus der Liste.
  3. Möchten Sie weitere Angaben sehen? Dann aktivieren Sie auch das zweite Anzeigen und wählen abermals die gewünschten Daten aus der Liste.

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Lightroom – der ideale Partner von Photoshop

Bridge, die Bildverwaltung von Photoshop, kann nur das Eine: Bilder verwalten. Bereits für einfache Änderungen eines Digitalfotos, etwa eine Farbkorrektur, muss das Bild in Photoshop geladen werden. Gerade, wenn Sie nach einem Sparziergang mit Ihrer Kamera viele Fotos auf die Festplatte geschaufelt haben, ist das vielleicht etwas umständlich.

Speziell auf die Bedürfnisse von Digitalfotografen zugeschnitten ist „Adobe Photoshop Lightroom“. Herzstück ist eine ausgefeilte Datenbank, mit der Sie Ihre Bilder sehr übersichtlich verwalten. Doch Lightroom kann noch mehr: Das Programm bietet eine Reihe von Befehlen, zur schnellen Korrektur Ihrer Fotos – etwa Gradationskurven und Tiefen/Lichter. Außerdem entfernt Lightroom sehr zuverlässig rotgeblitzte Augen und kann schiefe Aufnahmen gerade drehen.

Genial dabei: Alle Korrekturbefehle tasten die Originaldaten nicht an – sie werden lediglich als sogenannte XMP-Daten in der Bilddatei hinterlegt. Darüberhinaus bietet Lightroom ausgefuchste Möglichkeiten für Ihre Diashows und vielfältige Druckfunktionen. Einen Wehmutstropfen gibt es allerdings: Lightroom kann keine ausgewählten Bildbereiche korrigieren. Ist das einmal nötig, müssen Sie dann doch wieder zu Photoshop greifen.

Aufgepasst: Noch bis 22. Juni gibt es Lightroom für knapp 200 Euro – danach wird das Programm einen Hunderter teurer. Weitere Tipps zu Photoshop und zu Lightroom finden Sie hier:

Photoshop CS3 steht vor der Tür

In schöner Regelmäßigkeit erscheint etwa alle zwei Jahre eine neue Version von Photoshop. Da macht auch die Jubiläumsausgabe zum 20. Geburtstag des Bildbearbeitungsprogramms keine Ausnahme: Am 27. März wird Photoshop CS3 herauskommen – zunächst aber nur auf Englisch. Die deutsche Fassung ist noch für das Frühjahr angekündigt, einen genauen Termin nennt Adobe nicht. Photoshop CS3 wird wieder rund 1.000 Euro kosten, das Update (ab Version 7 verfügbar) soll es wie gehabt für knapp 300 Euro geben. Das sind nicht gerade Schnäppchenpreise – doch ich finde, die neuen Funktionen sind die Investition wirklich wert. Hier nur die wichtigsten Neuerungen im Überblick: 

  • Der Befehl Helligkeit und Kontrast ist endlich brauchbar, da er Tiefen und Lichter nicht mehr beschneidet.
  • Die neue Funktion Black & White erlaubt eine sehr gezielte Schwarz-Weiß-Umsetzung eines Fotos, inklusive der Möglichkeit, das Ergebnis zu tönen.
  • Die Quick-Selection („Schnellauswahl“) kann auch in sehr lebhaften Motiven Bildbereiche schnell und unkompliziert mit verblüffender Präzision auswählen. Dazu malt man einfach in den auszuwählenden Bereich, Photoshop versieht diesen mit der altbekannten Fließmarkierung. Und wer seine Auswahl verändern möchte, findet dazu jetzt einen Dialog mit aussagekräftigen Vorschaubildern.
  • Smart-Filter erlauben nicht-destruktive Filter anzuwenden: Ähnlich wie bei Helligkeits- und Farbkorrekturen auf Einstellungsebenen, lassen sich die Smart-Filter jederzeit ändern oder ganz abschalten – ohne dass das Originalbild angetastet wird. Und Smart-Masken sorgen dafür, dass Sie die Filterwirkung auf jederzeit änderbare Bildbereiche begrenzen können.
  • Runderneuert wurde auch Bridge: Die Bildverwaltung zeigt jetzt wesentlich mehr Informationen zu Ihren Bildern an. Ähnliche Bilder lassen sich – wie schon in Photoshop Elements – stapeln und eine Lupe erlaubt es, in die 100%-Ansicht eines Fotos zu zoomen. Ebenfalls aus Photoshop Elements bekannt, ist der Photo Donwloader, mit dem Sie komfortabel neue Fotos von der Speicherkarte auf den PC übertragen können.
  • Der RAW-Konverter wird mit seinem stark erweiterten Befehlsumfang nahezu zu einem eigenständigen Bildbearbeitungsprogramm und kann nun auch TIFF- und JPEG-Dateien verarbeiten.

Noch mehr Tipps und Anleitungen zum brandneuen Photoshop CS3 finden Sie ab sofort auch in Photoshop inside, dem neuen Informationsdienst für Ihre perfekte Bildbearbeitung!

Schärfen Sie immer erst ganz zum Schluss

Digitalkameras nehmen ein Foto flau auf – praktische ohne Kontraste und Schärfe. Damit Sie überhaupt ein ansehnliches Fotos erhalten, schärft die Kamera-interne Bildbearbeitung die Aufnahmen bereits kräftig nach. Allerdings werden dabei alle Fotos über einen Kamm geschoren. Ich optimiere die Bildschärfe lieber für jedes Foto einzeln in Photoshop. So kann ich die Bildschärfe für jedes Motiv optimal festlegen – knackig bei Aufnahmen von technischen Gegenständen und eher zurückhaltend bei Portraitfotos.

Damit Sie beim Schärfen stets optimale Ergebnisse erzielen, achten Sie auf folgende Tipps:

  • Ganz gleich mit welcher Methode (z. B. Unscharf Maskieren, Selektiver Scharfzeichner etc.) Sie die Bildschärfe verbessern möchten: Den entsprechenden Filterbefehl sollten Sie immer ganz am Schluss Ihrer Bildbearbeitung aufrufen.
  • Beurteilen Sie die Schärfe immer in der 100%-Ansicht. Tipp: Sie können auch bei geöffnetem Filterdialog mit der Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[0] in die 100%-Ansicht umschalten.
  • Übertreiben Sie es nicht! Kontrollieren Sie den Schärfeeffekt an Kontrastkanten in Ihrem Bild. Wird an den Kanten ein heller Saum („Halo“) sichtbar, ist’s zuviel des Guten. Reduzieren Sie dann den Schärfeeffekt bis die hellen Streifen verschwinden.
  • Die optimale Filtereinstellung hängt von der Bildgröße (tatsächliche Anzahl der Pixel) ab. Benötigen Sie eine verkleinerte Version Ihres Bildes (etwa für Ihre Webgalerie), dann erzeugen Sie diese (mit Für Web speichern) bevor Sie die Ausgangsdatei schärfen. Stellen Sie dann die Bildschärfe für die Ausgangsdatei und die verkleinerte Version getrennt ein.

Noch nie war professionelle Bildbearbeitung so einfach...

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So vergrößern Sie Ihre Fotos ohne Qualitätsverlust

Heutige 10-Megapixel-Kameras produzieren derart hoch aufgelöste Bilddateien, dass Vergrößerungen bis DIN A3 und mehr eigentlich kein Problem sind. Doch wenn Sie nur einen Bildausschnitt in Postergröße abziehen lassen möchten, erreichen Sie vielleicht nicht mehr die gewünschte dpi-Zahl.

Eine Faustformel besagt, dass Sie mit einer Druckauflösung von 300 dpi optimale Ergebnisse erzielen. In der Praxis reichen aber auch 240 dpi, bei besonders großen Prints sogar deutlich weniger. Sollten Sie doch einmal eine höhere Druckauflösung benötigen, als Ihr Bild hergibt, können Sie es in Photoshop – innerhalb gewisser Grenzen – vergrößern. Probieren Sie es einmal aus:

  1. Nehmen Sie aus dem Menü Bild den Befehl Bildgröße.
  2. Schalten Sie zunächst die Optionen Proportionen erhalten und Bild neu berechnen mit ein. Stellen Sie dann unter Pixelmaße von Pixel auf Prozent um.
  3. Geben Sie jetzt unter Breite die gewünschte Vergrößerungsstufe ein. Werte bis 120% sind unkritisch, bis 150% werden Sie brauchbare Ergebnisse erhalten. Noch höhere Vergrößerungsstufen sind dagegen nicht empfehlenswert.
  4. Wählen Sie nun hinter Bild neu berechnen mit das gewünschte Interpolationsverfahren. Für Fotos nehmen Sie Bikubisch, je nach Motiv könnte aber auch Bikubisch glatter das bessere Ergebnis bringen – hier hilft nur Ausprobieren.
  5. Klicken Sie auf OK.

Wenn Sie nun in die 100%-Ansicht umschalten, werden Sie sehen: Das vergrößerte Bild ist unscharf, Details wirken verwaschen. Das beheben Sie mit dem Befehl Unscharf maskieren, den Sie im Filter-Menü finden.

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Weg mit dem Orange-Stich bei eingescannten Farbnegativen

Dieser Tage ist mir ein Briefumschlag mit Farbnegativen in die Hände gefallen. Die Fotos muss ich vor mehr als 20 Jahren aufgenommen haben, die Papierabzüge konnte ich nicht mehr finden. Aber ich habe ja einen Scanner – und so waren die Negative schnell digitalisiert.

Mein Scanner kann die Negative bereits farbrichtig – also als Positive – einlesen. Allerdings fehlt ihm eine Option, um die orange Tönung des Films zu eliminieren. Dieser Orange-Stich rührt vom Trägermaterial des Films her. Mit Photoshop ist es glücklicherweise kein Problem, ein farbstichiges Negativbild in ein strahlendes Farbpositiv zu verwandeln:

  1. Zunächst verwandeln Sie das Negativ in ein farbrichtiges Bild: Rufen Sie mit der Tastenkombination [Strg]+[I] den Befehl Umkehren auf.
  2. Jetzt rücken Sie dem Orange-Stich zu Leibe: Starten Sie mit [Strg]+[Alt]+[L] die Auto-Tonwertkorrektur.

In den meisten Fällen sollte Ihr Foto damit bereits in neuem Glanz erstrahlen. Falls die automatische Tonwertkorrektur einmal nicht das gewünschte Ergebnis bringt, bearbeiten Sie Ihren Scan manuell nach. Dann ist die Tonwertkorrektur (am schnellsten aufzurufen per [Strg]+[L]) die erste Wahl.

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Wie Sie Ihre persönliche Bridge-Oberfläche per Mausklick erhalten

Mehr zu Bridge & Co. lesen Sie in unserem kostenlosen Newsletter Photoshop-SecretsDie Oberfläche der Bildverwaltung Bridge können Sie sich ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack einstellen. Platzieren Sie die Palette so, dass Sie sie am wenigsten stört, richten Sie die Größe der Miniaturen ein, wie es für Sie am besten ist etc. Damit Bridge beim nächsten Start mit Ihrer persönlichen Oberfläche startet, speichern Sie Ihre Einstellungen wie folgt:

  1. Wählen Sie Fenster, Arbeitsbereich, Arbeitsbereich speichern.
  2. Im Dialogfeld tippen Sie einen Namen für Ihren Arbeitsbereich ein, zum Beispiel Kleine Miniaturen ohne Text, dann klicken Sie auf Speichern.
  3. Sie können die Fenster von Bridge nun nach Belieben verändern. Den eingespeicherten Aufbau holen Sie mit dem Befehl Fenster, Arbeitsbereich, Kleine Miniaturen ohne Text wieder her.