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Mit dem Verwackeln-Filter können Sie nachträglich Kamera-Unschärfe in Ihr Bild rechnen. Diese Funktion bietet sich an, wenn Sie zum Beispiel den Fokus auf ein bestimmtes Motiv lenken und den Rest des Bildes verschwommen (also unscharf) darstellen wollen. Gehen Sie dazu so vor:
Schwarzweißaufnahmen wirken oft besonders edel. Viele Digitalkameras bieten daher die Möglichkeit, ein Foto von vorneherein nur in Graustufen aufzuzeichnen. Allerdings haben Sie dabei keinen Einfluss, wie die Farben in Grauwerte umgesetzt werden. Ich nehme daher lieber Farbfotos auf und wandle sie dann nachträglich mit Photoshop in Graustufenbilder um. So kann ich genau steuern, mit wie viel Helligkeit und Kontrast die einzelnen Farben in Grauwerte umgesetzt werden. Probieren Sie es doch selber einmal aus:
Viele weitere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop finden Sie in unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter Photoshop-Secrets:
In einigen meiner Fotos treten an starken Kontrastkanten häufig rötlich oder bläulich schimmernde Farbsäume auf. Geht Ihnen das manchmal auch so? Diese Farbfehler sind chromatische Abberationen, die durch das Objektiv hervorgerufen werden. Sie entstehen dadurch, dass Licht je nach Wellenlänge (und damit Farbe) einen unterschiedlichen Brechungsindex hat. Nur in sehr hochwertigen APO-Objektiven kommen Spezialgläser zum Einsatz, die chromatische Abberation verhindern. Glücklicherweise können Sie derartige Farbsäume in Photoshop CS2 mit wenigen Mausklicks beheben:
Manchmal sind es gerade die kleinen Zusatzprodukte, die das Arbeiten mit Photoshop so richtig angenehm machen. Ich experimentiere hin und wieder gern mit Plug-Ins und muss leider sagen, dass sehr vieles, was so angeboten wird, nicht wirklich nützlich ist. Aber heute ist mir ein kleines, eher unscheinbares Werkzeug namens PearlyWhites über den Weg gelaufen, dass mich sehr beeindruckt hat.
Dieses kleine Plug-In, das eigentlich nur aus einem Vorschaufenster und einem Regler besteht, hellt automatisch die Zähne und auch das Weiß in den Augen in beliebigen Portraits auf, ohne den Rest des Bildes zu beeinflussen. Ich habe es mit mehreren Aufnahmen getestet, auf denen das Strahlelächeln etwas unter der Wirkung von Kaffee, Tee und Zigaretten gelitten hat und bin von dem Ergebnis sehr angetan. Die Zähne wirken natürlich weiß und nicht etwa hollywoodartig überstrahlt. So passen sie sich problemlos in das Gesamtbild ein.
Dazu ist die Anwendung auch noch völlig problemfrei: Nach dem Aufruf von PearlyWhites aus dem Filtermenü steuert man im Vorschaufenster den entsprechenden Bildschirmausschnitt an, zoomt auf eine Größe, die eine gute Ansicht der betroffenen Verfärbungen bietet und regelt mit einem Schieber die Intensität der Aufhellung. Über einen Vorher-/Nachher-Knopf kann man das Ergebnis unmittelbar vergleichen.
Natürlich kann man diese Aufhellungen auch ‚zu Fuß’ durchführen, aber die Arbeits- und Zeitersparnis durch das Plug-In ist schon recht deutlich. Ich verzichte hier jedenfalls gern auf Maskierungen und Ebenen und mache es mir etwas leichter.
Für knapp 40 Euro ist dieses Plug-In von Image Trends ein wirklich praktischer Helfer. Aufgrund des geringen Bedienaufwandes ist auch die englische Benutzeroberfläche zu verschmerzen.
Gerade beim Einsatz eines Blitzgeräts passiert es oft, dass Hautunreinheiten im Gesicht zum Beispiel bei Portätfotos unvorteilhaft betont werden. Und schlimmer noch: Der Blitz reflektiert auf der Haut und hinterlässt im Foto hässliche weiße Flecken.
Seit Photoshop CS2 gibt es für solche Probleme digitale Schminke in Form des Filters Matter machen. Damit decken Sie Hautunreinheiten und Blitzreflexionen gekonnt ab und erhalten eine samtige Haut.
Wer freut sich nicht, wenn sein Gesicht auf einem Foto etwas frischer wirkt? Da stören Flecken oder gar Pickel natürlich sehr.
So ein Pickel auf der Stirn ist eine ideale Aufgabe für den unkomplizierten Bereichsreparaturpinsel. Dieses Werkzeug eignet sich vor allem für kleinere Störungen in einer einheitlichen, homogenen Umgebung.
Und so geht’s:
Adobe Systems hat ein Update der Beta-Version von Adobe Photoshop Express (www.photoshop.com/express) bekannt gegeben. Das Update beinhaltet die Integration mit Flickr sowie eine "Speichern unter"-Funktion, beides Features, die von zahlreichen Nutzern nachgefragt wurden.
Anwender können nun auch mithilfe eines neuen eingebetteten Players ihre mit Photoshop Express erstellten Diashows auf Facebook, MySpace oder in Blogs veröffentlichen.
Photoshop Express wurde im März 2008 in einer Public-Beta-Version veröffentlicht und machte zuletzt durch seine (inzwischen geänderten) restriktiven Lizenzbestimmungen von sich reden.
Mit Photoshop Express lässt sich direkt aus der Anwendung bequem auf Bilder zugreifen, die auf Social-Networking-Seiten wie Facebook, Photobucket, Picasa und jetzt auch Flickr liegen. Für Nutzer mit bereits bestehenden Flickr-Alben kann Photoshop Express als ergänzende Lösung dienen, wenn es darum geht, Bilder hochzuladen oder von Flickr aus herunterzuladen. Darüber hinaus lassen sich Bilder mit Effekten versehen und zurück an Flickr schicken, um sie dort der Community zu präsentieren.
Mit der neuen "Speichern unter"-Funktion können Anwender mehrere Versionen eines Bildes zusätzlich zur Originalversion abspeichern. Eine weitere Ergänzung ist der eingebettete Player, mit dem Anwender ihre Diashows bei Facebook, MySpace sowie auf anderen Seiten veröffentlichen können, um ihre Bilder Freunden und Familie zu zeigen.
Auf Photoshop Express steht Anwendern ein Speichervolumen von 2 Gigabyte zur Verfügung. Bilder können mit jedem Browser jederzeit und von jedem Ort aus hochgeladen und nicht-destruktiv bearbeitet werden.
Photoshop Express bietet verschiedene kreative Präsentationsmöglichkeiten, darunter "My Gallery", mit der sich Sammlungen von ausgewählten Bildern besonders hervorheben lassen. Die Diashows können mit interaktiven Animationen versehen werden.
Gegenlichtaufnahmen führen häufig zu unansehnlichen Bildern mit zu tiefen Schatten und mangelnder Lebendigkeit. Helfen kann in solchen Fällen der Photoshop-Befehl Tiefen/Lichter. Mit diesem Befehl können Sie über ein Dialogfenster Schatten aufhellen und Lichter abdunkeln.
Die Statusleiste unter dem Bild zeigt interessante Informationen. Wir lassen hier die Pixelzahl und die Auflösung in ppi (dpi) melden. Wie man diese Werte anzeigt? Klicken Sie einfach auf das kleine Dreieck unten in der Statusleiste, dann wählen Sie Dokumentmaße.
Bei Photoshop CS und allen Vorgängern finden Sie diese Statusleiste nicht unter dem einzelnen Bild, sondern unten im Rahmen des Programmfensters. Falls Sie in diesen Programmfassungen die Leiste einmal nicht sehen, wählen Sie Fenster, Statusleiste.
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Häufig wird eine englischsprachige Aktion, die Sie sich vielleicht aus dem Internet heruntergeladen haben, in Photoshop nicht richtig ausgeführt. Sie erhalten Fehlermeldungen, weil Photoshop manche Befehle nicht versteht.
Solche Aktionen lassen sich aber recht gut ins Deutsche übertragen.
Übersetzungen der englischen Photoshop-Befehle ins Deutsche finden Sie im Internet zur Genüge, zum Beispiel bei hilfdirselbst.ch.
Bridge erlaubt Ihnen Ihre Fotos in vielfältiger Weise zu sortieren. Etwa alphabetisch, nach Wertungen, Dateigröße etc. Wussten Sie schon, dass Sie in Bridge die Reihenfolge Ihrer Bilder auch von Hand festlegen können?
Wenn Sie ein Motiv in Ihrem Bild auswählen und es dann ausschneiden, bleibt oft noch ein schmaler Rand des ursprünglichen Hintergrunds daran kleben. Ich hatte letztens selber mit dem Problem zu kämpfen. Ein historisches Flugzeug, das ich im Museum aufgenommen hatte, wollte ich in das Foto von einem Flugplatz verpflanzen. Das Flugzeugbild war vor einem dunklen Hintergrund entstanden, der Himmel im neuen Hintergrundfoto dagegen sehr hell.
In der Montage wirkte nun das Flugzeug wie plump aufgeklebt. Die dunklen Randpixel mussten also weg. Das geht mit einem wenig bekannten Verfahren verblüffend einfach:
Der Trick funktioniert übrigens auch andersherum: Sollten helle Randpixel an Ihrem einmontierten Motiv kleben, der Hintergrund aber dunkel sein, nehmen Sie einfach Helle Bereiche vergrößern.
Viele Digitalkameras schalten das Blitzlicht automatisch hinzu, wenn das Hauptmotiv Gefahr läuft, zu dunkel zu geraten. Meine Kamera leider nicht! Gerade bei Gegenlichtaufnahmen vergesse ich dann doch häufiger, den Blitz einzuschalten. Und so scheint die Aufnahme unterbelichtet zu sein, obwohl das Histogramm in Photoshop eine ausgewogene Helligkeitsverteilung meldet.
Seit Photoshop CS gibt es mit dem Befehl Tiefen/Lichter ein wirksames Mittel gegen zu dunkle Bildpartien. Probieren Sie es doch selbst einmal aus:
Fertig! Schalten Sie jetzt einmal probehalber die Vorschau ab. Sie werden begeistert sein, was sich mit Tiefen/Lichter aus Ihren dunklen Fotos herausholen lässt!

Manchmal ist eine böse Panne Ausgangspunkt für etwas Neues. Und so entstand auch eine heute beliebte Technik zu Bildverfremdung durch ein Missgeschick: Anfang der 70er Jahre entwickelte ein Fotolaboranten einen Diafilm im C41-Prozess für Farbnegativfilme. Der Film zeigte darauf sehr harte Kontraste und besonders plakativ wirkende Farben. Aus diesem Malheur entstand schnell eine eigenständige Technik der Bildverfremdung, „Crossing“ genannt. In der analogen Fotografie ist es sehr schwierig den Verfremdungseffekt der „Umkehrentwicklung“ exakt zu beeinflussen. Da haben Sie es mit Ihrem Photoshop viel einfacher. Mit dieser Methode „crossen“ Sie Ihre Foto, ohne die Originalpixel anzutasten:
Erschrecken Sie nicht! Ihr Bild wirkt jetzt stark verfremdet – das war ja auch beabsichtig. Sollte Ihnen der Effekt zu heftig sein, können Sie ihn regulieren: Senken Sie einfach die Deckkraft der Einstellungsebene „Crossing-hell“.
Bei all den tollen Möglichkeiten, die Photoshop CS3 bietet, vergisst man leicht, dass Vieles auch mit früheren Photoshop-Versionen möglich ist. So können Sie auch mit dem inzwischen betagten Photoshop 6 für ansprechende Schwarzweiß-Umsetzungen Ihrer Fotos sorgen.
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Von Zeit zu Zeit sollten Sie Ihr Bildarchiv auf CDs oder DVDs brennen, damit Sie eine Sicherheitskopie erhalten. Da sammeln sich dann im Laufe der Jahre doch einige Silberscheiben an. Und wenn Sie dann ein bestimmtes Bild suchen, hilft eine gedruckte Bildübersicht in der CD-Hülle weiter.
Einen Bildindex drucken Sie mit Photoshop im Handumdrehen:
Jetzt noch ein Klick auf Drucken und Ihre Bildübersicht gelangt aufs Papier.
Für Photoshop Elements 5 und 6 gibt es ein neues Update – es installiert das Raw-Modul Adobe Camera Raw (ACR) in der Version 4.3. Nötig wurde dieses Update, weil eine Reihe neuer Digitalkameras auf den Markt gekommen sind, deren RAW-Dateien frühere Versionen des ACR nicht lesen kann. Sie erhalten das Update unter:
www.adobe.com/support/downloads/thankyou.jsp?ftpID=3822&fileID=3542
Und so installieren Sie das neue Raw-Modul richtig, nachdem Sie es heruntergeladen haben:
Haben Sie schon einmal versucht eine schöne Blüte von ihrem Hintergrund zu befreien? Oder ein Auto? Solange Ihr Hauptmotiv vor einem relativ homogenen Hintergrund steht, ist es mit dem Zauberstab oder per Auswahl, Farbbereich auswählen, relativ einfach auszuwählen. Doch wenn der Hintergrund unruhig ist, versagen diese Werkzeuge.
Für diesen Fall bietet Photoshop eine wirklich hilfreiche Funktion: Den Maskierungsmodus. Ist er eingeschaltet, verfeinern Sie Ihre Auswahl durch Malen und Radieren:
Das Tolle an dieser Methode ist: Sie können die Pinselspitze exakt an Ihre Bedürfnisse anpassen. An besonders kniffligen Stellen wählen Sie einen sehr kleinen Pinsel und arbeiten in einer starken Vergrößerung.
In den letzten Wochen hat mich ein kleines aber lästiges Photoshop-Problem genervt: Wenn ich mit [Strg]+[C] eine ausgewählte Bildpartie in eine andere Bilddatei per [Strg]+[V] einfügen wollte, ging das zunächst ohne Probleme. Sobald ich aber eine neue Auswahl hinzufügen wollte, hat Photoshop immer wieder die zuerst ausgewählte Bildpartie eingefügt.
Bei der Suche nach einer Lösung für dieses Problem bin ich im Internet auf viele Leidensgenossen gestoßen – leider nicht auf brauchbare Hilfe. Inzwischen habe ich verschiedene Ursachen für diese Panne herausgefunden:
Sollte Photoshop sich dann immer noch weigern, den aktuellen Inhalt aus der Zwischenablage einzufügen, hilft dieser Notfallplan weiter:
Auf den folgenden neuen Internetseiten finden Sie jede Menge Gratis-Tipps und -Anleitungen rund um Adobe Photoshop:
Mit Photoshop ist’s ja oft wie beim Autofahren: Was richtig ist, kommt auf die Situation an. Und so würde niemand fragen, mit welchem Lenkeinschlag man denn am besten durch Kurven fährt. Das hängt von der Kurve, dem Auto und einigen anderen Parametern ab.
Genauso verhält es sich mit dem Schärfen in Photoshop. Aber einige generelle Hinweise zum optimal geschärften Bild kann ich Ihnen schon geben:
Wenn Sie die obigen Tipps beachten, werden Sie schon in über 90 % der Fälle direkt aus der Kamera Fotos erhalten, die Sie in Photoshop nicht mehr nachschärfen müssen.
Möchten Sie dagegen ein Bild in Photoshop optimal scharfzeichnen, gehen Sie so vor:
Sie sehen: Die Bildschärfe optimal einzustellen, ist eher ein Herantasten als eine rasante Fahrt – und kann entsprechend aufwändig werden.
Bereits die Fotos aus einer 5-Megapixel-Kamera lassen sich in bester Qualität in DIN-A4-Größe drucken. Und wenn Sie ein Bild gerne noch größer hätten, können Sie die Druckauflösung ohne Not verringern. Denn je größer der Betrachtungsabstand wird, desto mehr darf die dpi-Zahl beim Druck sinken.
Was aber, wenn Sie nur einen Ausschnitt aus Ihrem Digitalfoto in Postergröße ausgeben möchten? Dann vergrößern Sie Ihr Bild einfach in Photoshop. Mit den richtigen Einstellungen klappt das, ohne dass es zu auffälligen Qualitätseinbußen kommt:
Tipp: Für Fotos ist Bikubisch schärfer meist die richtige Methode zum Vergrößern. Das gilt auch, wenn Sie das Transformieren-Werkzeug verwenden. Am besten stellen Sie Photoshop so ein, dass es automatisch Bikubisch schärfer verwendet:
Ob im schummrigen Partykeller oder nachts im Freien: Manchmal ist das Licht so schwach, dass bei der Aufnahme extrem lange Belichtungszeiten entstehen. Zwar kann man in diesem Fall die Lichtempfindlichkeit (ISO-Zahl) an der Kamera erhöhen. Aber gerade bei Kompaktkameras ist oft schon bei verhältnismäßig schwachen ISO 800 Schluss.
Wenn Sie einmal mehr Empfindlichkeit benötigen als Ihre Kamera hergibt, hilft eine Technik weiter, die die „Push-Entwicklung“ eines analogen Films nachahmt. Das geht so:
Das Bild wird nun mit korrekten Belichtungswerten angezeigt – allerdings wird auch das Bildrauschen in den dunklen Bereichen deutlich sichtbar. Gehen Sie daher ins Register Details und rücken Sie dem Rauschen mit den Reglern Luminanzglättung und Farbstörungsreduktion zu Leibe.
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Kürzlich habe ich damit begonnen, wenigstens einmal meine Top-Bilder aus alten analogen Tagen zu digitalisieren. Meist habe ich Dias aufgenommen – die kann man heute im Prinzip problemlos mit einem herkömmlichen Flachbettscanner einlesen.
Dummerweise haben Flachbettscanner einen wesentlich geringeren Dynamikumfang (bei Scannern spricht man vom „Dichteumfang“) als ein Diafilm. Belichtet der Scanner nun korrekt auf die hellsten Bildpartien, geraten die dunklen Bildpartien ohne jegliche Zeichnung. Wo das Dia noch Helligkeitsunterschiede in den Tiefen zeigte, ist im Scan nur noch eine einheitlich schwarze Fläche.
Spezielle Filmscanner kennen dieses Problem nicht. Leider kosten diese Geräte ab etwa 400 Euro aufwärts, während es geeignete Flachbettscanner bereits ab 100 Euro gibt. Ich wollte für die Handvoll Dias keinen Spezialscanner kaufen und habe das Problem stattdessen in Photoshop gelöst. Dazu scannen Sie das Dia zweimal:
Und so kombinieren Sie beide Aufnahmen zu einer perfekt belichteten:
Analoge Fotos auf Papier sind meist schon nach wenigen Jahren sichtbar gealtert. Aber auch an Negativen nagt der Zahn der Zeit. Vergilbte Fotos und ausgebleichte Negative sind die Folge.
Diese Probleme kennen wir Digitalfotografen nicht. Bits und Bytes können nicht verblassen. Doch auch das digitale Fotoarchiv will sorgsam gepflegt sein, wenn Sie Ihre Fotos noch in 20 oder gar 30 Jahren genießen möchten. Hier ein paar Tipps:
Gestern habe ich für eine Fotomontage ein Ölbild alter Schule benötigt. Also habe ich einen Kunstband aus dem Bücherregal gezogen und auf den Scanner gelegt. Aber das eingescannte Bild schien völlig unbrauchbar zu sein - ein heftiges Farbgrieseln überzog das eingescannte Gemälde.
Diese Farbstörungen rühren daher, dass gedruckte Fotos in feinste Druckpunkte aufgerastert sind. Der Scanner rastert die Vorlage erneut und durch die Überlagerung der beiden Raster entstehen heftige Störungen. Aber auch für dieses Problem gibt es eine einfache Lösung in Photoshop:
Die Störungen sind verschwunden - aber leider sieht das Bild jetzt auch deutlich unscharf aus. Mehr Würze erhält es per Unscharf Maskieren (aus dem Filter-Menü). Nehmen Sie für Stärke einen Wert um "200", den Radius stellen Sie auf etwa "2" ein. Falls Ihr Bild nun nicht nur schärfer sondern erneut grieselig wirkt, erhöhen Sie den Schwellenwert, bis die Störungen erneut verschwunden sind.
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Dieser Tage hat mir eine gute Freundin eine Bilddatei gemailt und dazu geschrieben: "Bitte mache mir aus der Aufnahme im Querformat doch ein Hochformatfoto. Schneide aber bitte nichts weg - ich möchte den Bildausschnitt später selber festlegen." Hätten Sie gewusst, wie's geht? Wenn nicht - hier ist mein Lösungsvorschlag:
Wichtig: Damit die abgeschnitten Bildbereich erhalten bleiben, müssen Sie das Foto als PSD-Datei sichern.
Es kann immer wieder mal passieren, dass Photoshop die Werkzeugspitzen nicht anzeigt. Egal, ob Pinsel, Radierer, Stempel oder eine anderes Retuschewerkzeug: Anstelle der eingestellten Werkzeugspitze zeigt Photoshop immer ein Fadenkreuz an.
Die Lösung dieses nervenden Problems ist recht simpel: Eine versehentlich aktivierte Feststelltaste war die Ursache. Betätigen Sie noch einmal die "Caps-Lock"-Taste - Photoshop funktioniert dann wieder, wie es sollte.
Wenn ich Belichtung oder Farben für ausgewählte Bildpartien optimieren möchte, greife ich meist zu einer entsprechenden Einstellungsebene. Die Effektstärke lässt sich dann pixelgenau mit einer Ebenenmaske regulieren. Für die selektive Kontrastkorrektur gibt es aber ein Verfahren, dass noch einfacher funktioniert:
Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden? Dann verschmelzen Sie die Grau-Ebene mit der Bild-Ebene (Tastenkombination [Strg]+[E]) und speichern die Datei im Format Ihrer Wahl.
Mein Büro-Arbeitsplatz ist optimal für die Arbeit mit Photoshop eingerichtet. Hier habe ich zwei Bildschirme mit jeweils 1.600 x 1.200 Pixel Auflösung. Auf den zweiten Schirm lagere ich meine Paletten aus, sodass ich am Hauptmonitor meine Bilder in optimaler Zoomstufe bearbeiten kann.
Zu Hause habe ich diesen Luxus leider nicht. Dort muss ich mich mit einer 1.280 x 1.024er-Auflösung bescheiden. Und prompt liegen dort meist so viele Paletten über meinem Bild, dass ich es kaum noch bearbeiten kann. Zum Glück bietet Photoshop einige Tastenkürzel, mit denen Sie schnell Platz schaffen:
Bislang galten vor allem die Produkte von Microsoft als beliebtes Angriffsziel für Hacker – Photoshop schien für Internet-Saboteure nicht interessant zu sein. Das könnte sich bald ändern: Der Sicherheitsexperte „Marsu“ hat eine schlimme Lücke entdeckt: Über manipulierte Bilddateien kann ein Angreifer ein beliebiges Programm auf Ihren PC schleusen und ausführen, sobald Sie das Bild in Photoshop öffnen. Betroffen sind Dateien vom Typ BMP sowie PNG. Das soll neuesten Angaben zufolge bei Photoshop ab Version CS funktionieren – aber auch Photoshop Elements 5 oder Paint Shop Pro weisen diese schlimme Sicherheitslücke auf.
Von Adobe gibt es bislang noch keinen Patch, der das Loch stopft. Bis dieses Sicherheits-Update verfügbar sein wird, sollten Sie äußerste Vorsicht walten lassen: Öffnen Sie keine BMP-Dateien (Dateiendung BMP, DIB oder RLE) sowie keine PNG-Dateien, falls diese nicht aus absolut vertrauenswürdigen Quellen stammen.
Manchmal ist eine böse Panne Ausgangspunkt für etwas Neues. Und so entstand auch eine heute beliebte Technik zu Bildverfremdung durch ein Missgeschick: Anfang der 70er Jahre entwickelte ein Fotolabor einen Diafilm im C41-Prozess für Farbnegativfilme. Der Film zeigte darauf sehr harte Kontraste und besonders plakativ wirkende Farben. Aus diesem Malheur entstand schnell eine eigenständige Technik der Bildverfremdung, „Crossing“ genannt. In der analogen Fotografie ist es sehr schwierig den Verfremdungseffekt der „Umkehrentwicklung“ exakt zu beeinflussen. Da haben Sie es mit Ihrem Photoshop viel einfacher. Mit dieser Methode „crossen“ Sie Ihre Foto, ohne die Originalpixel anzutasten:
Standardmäßig zeigt Bridge unter den Miniaturbildern nur den Dateinamen an. Mit einem kleinen Trick können Sie hier aber weitere Daten einblenden:
Bridge, die Bildverwaltung von Photoshop, kann nur das Eine: Bilder verwalten. Bereits für einfache Änderungen eines Digitalfotos, etwa eine Farbkorrektur, muss das Bild in Photoshop geladen werden. Gerade, wenn Sie nach einem Sparziergang mit Ihrer Kamera viele Fotos auf die Festplatte geschaufelt haben, ist das vielleicht etwas umständlich.
Speziell auf die Bedürfnisse von Digitalfotografen zugeschnitten ist „Adobe Photoshop Lightroom“. Herzstück ist eine ausgefeilte Datenbank, mit der Sie Ihre Bilder sehr übersichtlich verwalten. Doch Lightroom kann noch mehr: Das Programm bietet eine Reihe von Befehlen, zur schnellen Korrektur Ihrer Fotos – etwa Gradationskurven und Tiefen/Lichter. Außerdem entfernt Lightroom sehr zuverlässig rotgeblitzte Augen und kann schiefe Aufnahmen gerade drehen.
Genial dabei: Alle Korrekturbefehle tasten die Originaldaten nicht an – sie werden lediglich als sogenannte XMP-Daten in der Bilddatei hinterlegt. Darüberhinaus bietet Lightroom ausgefuchste Möglichkeiten für Ihre Diashows und vielfältige Druckfunktionen. Einen Wehmutstropfen gibt es allerdings: Lightroom kann keine ausgewählten Bildbereiche korrigieren. Ist das einmal nötig, müssen Sie dann doch wieder zu Photoshop greifen.
Aufgepasst: Noch bis 22. Juni gibt es Lightroom für knapp 200 Euro – danach wird das Programm einen Hunderter teurer. Weitere Tipps zu Photoshop und zu Lightroom finden Sie hier:
In schöner Regelmäßigkeit erscheint etwa alle zwei Jahre eine neue Version von Photoshop. Da macht auch die Jubiläumsausgabe zum 20. Geburtstag des Bildbearbeitungsprogramms keine Ausnahme: Am 27. März wird Photoshop CS3 herauskommen – zunächst aber nur auf Englisch. Die deutsche Fassung ist noch für das Frühjahr angekündigt, einen genauen Termin nennt Adobe nicht. Photoshop CS3 wird wieder rund 1.000 Euro kosten, das Update (ab Version 7 verfügbar) soll es wie gehabt für knapp 300 Euro geben. Das sind nicht gerade Schnäppchenpreise – doch ich finde, die neuen Funktionen sind die Investition wirklich wert. Hier nur die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
Digitalkameras nehmen ein Foto flau auf – praktische ohne Kontraste und Schärfe. Damit Sie überhaupt ein ansehnliches Fotos erhalten, schärft die Kamera-interne Bildbearbeitung die Aufnahmen bereits kräftig nach. Allerdings werden dabei alle Fotos über einen Kamm geschoren. Ich optimiere die Bildschärfe lieber für jedes Foto einzeln in Photoshop. So kann ich die Bildschärfe für jedes Motiv optimal festlegen – knackig bei Aufnahmen von technischen Gegenständen und eher zurückhaltend bei Portraitfotos.
Damit Sie beim Schärfen stets optimale Ergebnisse erzielen, achten Sie auf folgende Tipps:
Jetzt gibt es einen verblüffend einfach Einstieg in DAS Standard-Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop: Mit dem brandneuen Informationsdienst „Photoshop inside“ erfahren Sie, wie Sie Ihre Fotos perfekt und professionell bearbeiten. Außerdem erhalten Sie wertvolle Tipps zur Gestaltung und Präsentation Ihrer Bilder sowie Hinweise zur sicheren Anwendung von Photoshop. Mit den direkt umsetzbaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen beherrschen Sie im Handumdrehen die vielfältigen Funktionen, sparen dadurch viel Zeit und können Freunde und Bekannte mit atemberaubenden Fotos beeindrucken.
Mit Ihrer ersten Ausgabe von "Photoshop inside" erhalten Sie zusätzlich eine Geschenk-DVD mit jeder Menge unverzichtbarer Profi-Tools sowie mit einer aktuellen Testversion von Photoshop CS2.
Heutige 10-Megapixel-Kameras produzieren derart hoch aufgelöste Bilddateien, dass Vergrößerungen bis DIN A3 und mehr eigentlich kein Problem sind. Doch wenn Sie nur einen Bildausschnitt in Postergröße abziehen lassen möchten, erreichen Sie vielleicht nicht mehr die gewünschte dpi-Zahl.
Eine Faustformel besagt, dass Sie mit einer Druckauflösung von 300 dpi optimale Ergebnisse erzielen. In der Praxis reichen aber auch 240 dpi, bei besonders großen Prints sogar deutlich weniger. Sollten Sie doch einmal eine höhere Druckauflösung benötigen, als Ihr Bild hergibt, können Sie es in Photoshop – innerhalb gewisser Grenzen – vergrößern. Probieren Sie es einmal aus:
Wenn Sie nun in die 100%-Ansicht umschalten, werden Sie sehen: Das vergrößerte Bild ist unscharf, Details wirken verwaschen. Das beheben Sie mit dem Befehl Unscharf maskieren, den Sie im Filter-Menü finden.
Dieser Tage ist mir ein Briefumschlag mit Farbnegativen in die Hände gefallen. Die Fotos muss ich vor mehr als 20 Jahren aufgenommen haben, die Papierabzüge konnte ich nicht mehr finden. Aber ich habe ja einen Scanner – und so waren die Negative schnell digitalisiert.
Mein Scanner kann die Negative bereits farbrichtig – also als Positive – einlesen. Allerdings fehlt ihm eine Option, um die orange Tönung des Films zu eliminieren. Dieser Orange-Stich rührt vom Trägermaterial des Films her. Mit Photoshop ist es glücklicherweise kein Problem, ein farbstichiges Negativbild in ein strahlendes Farbpositiv zu verwandeln:
In den meisten Fällen sollte Ihr Foto damit bereits in neuem Glanz erstrahlen. Falls die automatische Tonwertkorrektur einmal nicht das gewünschte Ergebnis bringt, bearbeiten Sie Ihren Scan manuell nach. Dann ist die Tonwertkorrektur (am schnellsten aufzurufen per [Strg]+[L]) die erste Wahl.
Die Oberfläche der Bildverwaltung Bridge können Sie sich ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack einstellen. Platzieren Sie die Palette so, dass Sie sie am wenigsten stört, richten Sie die Größe der Miniaturen ein, wie es für Sie am besten ist etc. Damit Bridge beim nächsten Start mit Ihrer persönlichen Oberfläche startet, speichern Sie Ihre Einstellungen wie folgt: