Hardware > Arbeitsspeicher
Private PCs werden bis zu acht Jahre lang genutzt. Da ist es kein Wunder, dass in dieser Zeit an einem PC mindestens zweimal ein Service oder Reparaturbedarf entsteht. Doch das wird teuer! Denn der durchschnittliche Stundensatz einer professionellen PC-Werkstatt liegt bei rund 70 Euro, sodass schon zwei Stunden Werkstatt-Reparatur Sie 140 Euro kosten.
Doch mit dieser Studie werden Sie einen Großteil dieser Summe oder sogar die gesamten 140 Euro einsparen. Denn hier finden Sie das Praxis-Know-how, wie Sie mit einfachen, gezielten Maßnahmen PC-Pannen selbst beheben. Den PC-Hardware-Report können Sie hier anfodern!
Mit der Einführung von Windows geriet die RAM-Disk, also die virtuelle Festplatte im Arbeitsspeicher, ziemlich in Vergessenheit. Schade eigentlich! Denn mit einer RAM-Disk können Sie Teile Ihres Arbeitsspeichers zu einem virtuellen „Laufwerk“ machen und damit Ihr Windows hervorragend tunen. Denn Daten, die Sie hier ablegen, werden viel schneller bearbeitet als die auf einer Festplatte – nämlich bis zu 1.000-mal schneller! Nachteilig ist, dass beim Ausschalten oder Systemabsturz alle gespeicherten Daten auf der RAM-Disk verloren sind. Für das Zwischenspeichern temporärer Dateien eignet sich eine RAM-Disk aber in jedem Fall. Für das Einbinden verwenden Sie am besten den RAMDisk-Treiber der Firma AR Soft. Denn damit können Sie Ihre RAM-Disk schnell einrichten und einfach konfigurieren. AR RAMDisk – Freeware für Windows XP, 2000 – Sprache: Englisch – Download
Wenn die Festplattenzugriffe im Betrieb kaum noch aufhören und Ihr PC häufiger „Denkpausen“ einlegt, kann ein Speicherausbau oftmals wahre Wunder bewirken. Denn ein flüssiges Arbeiten bei vielen gleichzeitig laufenden Anwendungen ist Ihnen oft erst mit mehr als 512 MB RAM möglich.
Wenn das BIOS weniger RAM anzeigt, als Sie eingebaut haben, kommen zwei Ursachen infrage:
Seit der 95er-Version zieht sich ein Bug durch Windows: Alle DLL-Dateien, die mit Programmen verknüpft sind, werden in den Speicher geladen und verbleiben dort auch nach Beendigung des Programms. Aber durch einen neuen Eintrag in der Registry können alle DLL-Dateien sofort wieder aus dem Speicher entfernt werden:
Ab sofort werden nach dem Beenden eines Programms auch die zugehörigen DLLs aus dem Speicher entfernt.
Wenn Ihr PC mit mehr als 128 MB Arbeitsspeicher ausgestattet ist, können Sie Ihr System mit den drei folgenden Registry-Tipps beschleunigen. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE/ SYSTEM/ CurrentControlSet/ Control/ SessionManager/ MemoryManagement sollten Sie die Werte folgendermaßen setzen:
Der Chiphersteller MetaRAM will mit seiner „DDR2 MetaSDRAM“-Technik die Speicherkapazität von Servern und Workstations vervierfachen. Hinter dem Unternehmen steckt AMDs ehemaliger Chefentwickler Fred Weber.
Der MetaSDRAM-Chip fasst vier einzelne DDR2-SDRAMs mit je 1 GBit Kapazität zu einem virtuellen Chip mit 4 GBit zusammen. Dabei sitzt er zwischen Speicher und CPU und sorgt dafür, dass die vier Speicherchips aus Sicht des Prozessors wie ein einzelner Chip mit vierfacher Kapazität erscheinen. So lässt sich die Speicherkapazität pro DIMM vervierfachen, ohne dass dabei Änderungen an der Hard- oder Software notwendig sind.
MetaRAM stellt die Chips dabei nicht selbst her, sondern lizenziert seine Technik an andere Hersteller. Hynix bietet bereits erste Muster in Form von R-DIMM-Modulen mit 8 GByte Kapazität an, ebenso Smart Modular, dessen 8-GByte-Muster (PC2-4200) für rund 1.500 US-Dollar zu haben sein sollen. Erste Systeme mit MetaRAM sollen von Appro, Colfax, Rackable Systems und Verari Systems noch im ersten Quartal 2008 auf den Markt kommen.
Die Integration von immer mehr PC-Komponenten direkt auf dem Mainboard schreitet voran. Und so finden Sie seit rund zwei Jahren auch in immer mehr PCs gar keine separate Grafikkarte mehr vor, sondern es handelt sich nur noch um ein Grafikmodul, das zwar einen eigenen Grafikprozessor hat (GPU = Graphics Processing Unit), aber nicht über eigenen Speicher verfügt.
Dabei wird der Arbeitsspeicher dann auch für die Grafikdaten mitbenutzt. Im BIOS der betreffenden PCs können Sie dann einstellen, wie viel Speicher für die Grafiknutzung zugewiesen werden soll. Hier haben Sie meist die Wahl zwischen Werten von 8 bis 128 MB.
Widerstehen Sie bei diesen Geräten der Versuchung, generell die größtmögliche Speichermenge für die Grafiknutzung zuzuweisen, insbesondere, wenn der PCs insgesamt „nur“ über 256 MB Arbeitsspeicher verfügt.
Denn dieser Speicher geht dann Windows verloren, und damit wird das System insgesamt langsamer und die Auslagerungsvorgänge auf die Festplatte nehmen zu. Für Windows und Office-Anwendungen reichen sogar nur 8 MB Grafikspeicher aus, nur bei Spiele-Programmen sollten Sie für das Speichern von Texturen die maximal mögliche Menge an Arbeitsspeicher für die Grafik verwenden.

Fujitsu hat einen neuen Typ von so genanntem „Resistive RAM“ (ReRAM) entwickelt, eine nicht flüchtige Speichertechnik, die eines Tages Flash-Speicher ersetzen könnte. Fujitsus ReRAM kommt dabei mit deutlich weniger Strom aus als bisherige Ansätze und arbeitet zudem deutlich schneller.
ReRAM nutzt Material, das seinen Widerstand ändert, wenn eine Spannung angelegt wird. Die Technik lässt sich laut Fujitsu leicht miniaturisieren und preiswert herstellen. Da der Speicher dabei nicht flüchtig ist, könnte er eines Tages Flash-Speicher ersetzen.
Auch ein weiteres Problem bei ReRAM konnte Fujitsu reduzieren: Der Widerstand von ReRAM tendiert zu Fluktuationen, die mit der neuen Technik auf ein Zehntel reduziert werden.
Zu der Frage, wann ReRAM Marktreife erlangen und möglicherweise Flash-Speicher ersetzen könnte, machte Fujitsu keine Angaben.
Nehmen Sie Ihren Arbeitsspeicher und den Cache unter die Lupe
Freeware für Windows Vista, XP, 2000, Me, 9x – Sprache: Englisch.
Bei sporadischen Abstürzen Ihres Systems sollten Sie mit RightMark Memory Analyzer Ihren Arbeitsspeicher und Ihren Cache testen.
RightMark Memory Analyzer gehört zu den Computerwissen.de-Top10-Hardware-Tools!
Die anderen neun Freeware-Tools finden Sie hier!

Als erster Hersteller fertigt Micron eigenen Angaben zufolge nun Speicherchips mit einer Kapazität von 2 Gigabit für DDR3, aus acht dieser Bausteine lässt sich somit ein Modul mit 4 GByte bauen.
Die neuen Speicher, die Micron als Hersteller auch seit 1981 unter eigenem Namen vertreibt, sollen auf Modulen von bis zu 4 GByte Größe für Desktop-PCs geliefert werden, mit doppelseitiger Bestückung auch für Server mit 8 oder 16 GByte. Die Chips sind als JEDEC-konformes DDR3-1.333 ausgeführt. Zu den Latenzen oder möglichen Übertaktungen jenseits der Norm machte Micron noch keine Angaben.
Gefertigt werden die neuen Bausteine in einer Strukturbreite von ungewöhnlichen 78 Nanometern. Micron liefert derzeit erste Muster der Chips aus und will die Serienfertigung im ersten Quartal des Jahres 2008 aufnehmen. Was die DDR3-Speicher dann kosten sollen, gab der Hersteller noch nicht an.
Allzu großer Bedarf besteht für DDR3-Speicher ohnehin noch nicht. Derzeit existiert mit Intels X38-Chipsatz nur ein Mainboard-Unterbau dafür, und die DDR3-Module kosten je nach Geschwindigkeit derzeit fünf- bis achtmal so viel wie DDR2-Speicher, die effektiv kaum langsamer sind.
Freeware für Windows Vista, XP, 2000, Me, 9x – Sprache: Englisch – Download von RightMark Memory Analyzer.
Bei sporadischen Abstürzen Ihres Systems sollten Sie Ihren Arbeitsspeicher und Cache testen. Ein sehr gutes Programm dafür ist der RightMark Memory Analyzer. Sieben Tests sind in diesem Tool integriert und geben Ihnen genauestens Auskunft darüber, was in Ihrem PC-System steckt. Zusätzlich können Sie Ihre Speicherkomponenten damit auf ihre Stabilität überprüfen.
Ihr Vista-System lief bislang immer tadellos, doch seit kurzer Zeit tauchen immer wieder unerklärliche Abstürze auf? Dann könnte daran ein defekter Speicherbaustein schuld sein – mit der Speicherdiagnose, die in Vista integriert ist, können Sie dies jedoch leicht überprüfen:
Nachdem das System neu gestartet wurde, beginnt die Diagnose Ihres Arbeitsspeichers. Über den aktuellen Fortschritt sowie eventuelle Fehler werden Sie dabei ausführlich informiert.
Freeware für Windows Vista, XP, 2000, Me, 9x – Sprache: Englisch – Download von Memtest86+.
Memtest86+ testet Ihren Arbeitsspeicher. Sie können mit seiner Hilfe also nach einer entsprechenden Analyse fehlerhaften Speicher als Problemursache identifizieren bzw. ausschließen. Unter „Errors“ werden Ihnen die Fehler angezeigt.
Hier finden Sie zehn weitere Top-Hardware-Tools! (Freeware)

Die Preise für Speicherchips sind laut DRAMeXchange sowohl im Spot- als auch Vertragsmarkt Anfang August 2007 spürbar gestiegen. Für die zweite Augusthälfte erwartet DRAMeXchange weiter steigende Preise.
So sei der Preis für „DDR2 eTT 64Mx8 512 MBit“ Anfang August 2007 von knapp 2,0 auf 2,13 US-Dollar gestiegen, die Chips kosten somit etwa 7,6 Prozent mehr als noch Ende Juli. Auch bei Markenchips sei eine Preissteigerung zu beobachten, entsprechende „DDR2 512 MBit 64M*8“-Chips kosten mit 2,23 US-Dollar etwa 4,7 Prozent mehr als noch eine Woche zuvor.
Als Grund für die anziehenden Preise nannte DRAMeXchange die gesunde Nachfrage durch OEMs und DRAM-Hersteller sowie die starke Nachfrage nach Flash-Speicher, was eine Steigerung der DRAM-Produktion verhindere. Auch ein Stromausfall in Samsungs NAND-Flash-Fabrik am 3. August 2007 hätte ihren Teil zum Preisanstieg beigetragen.
Im Vertragsmarkt liegen die Preissteigerungen bei rund 5 Prozent, der Preis für einen DDR2-667-Speicherriegel mit 512 MByte kletterte von 19,50 auf 20,50 US-Dollar. Der Preis pro Chip lag dabei mit 2,25 US-Dollar sehr nah am Spot-Preis von 2,23 US-Dollar.
Für die nahe Zukunft erwartet DRAMeXchange weiter steigende Preise. Dazu sollte beitragen, dass eine Speicherausstattung von 2 GByte bei PCs immer mehr zum Standard wird.
Zu zweit geht vieles einfacher. Das trifft auch für den Speicherbetrieb im Zweikanalmodus zu, dem Dual Channel Mode. Hier arbeiten die Speichermodule im Parallelbetrieb. Dadurch verdoppelt sich theoretisch die Bandbreite für Speicherzugriff und Datentransfer. Damit Sie im Dual Channel Mode arbeiten können, benötigen Sie neben einem entsprechenden Motherboard zwei oder vier identische DDR-RAM-Module. Nur dann kann der Parallelbetrieb aktiviert werden und das Motherboard aus dem Vollen schöpfen.
Bei aktiviertem Zweikanalmodus erscheint beim Starten Ihres PCs die Meldung „Dual Channel mode“. Erfolgt diese Meldung nicht, passen die Speicherbausteine nicht zueinander und der Speicher-Controller schaltet den Speicherzugriff in den langsameren Single Channel Mode. Das passiert, wenn die Bausteine eine unterschiedliche Kapazität, Taktfrequenz oder Zugriffszeit haben.
Aber auch wenn beide Bausteine die gleichen technischen Voraussetzungen haben, kann es Probleme geben. Dann nämlich, wenn diese von verschiedenen Herstellern stammen. Gehen Sie deshalb auf Nummer Sicher und kaufen Sie spezielle Dual-Channel-Kits. Diese bestehen aus zwei identischen Speicherbausteinen der gleichen Fertigungsserie und sind obendrein auf ihre Zweikanaltauglichkeit geprüft.
Auf der CeBIT hat Intel erstmals seine bisher unter dem Codenamen „Bearlake“ gehandelten Chipsätze öffentlich vorgeführt. Sie kommen Mitte 2007 auf den Markt, bringen Unterstützung für DDR-3-Speicher und einen effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz.
Im Einzelnen werden die Modelle Q33 und Q35 für den professionellen Einsatz erscheinen. Der Q35 ist für eine Neuauflage der vPro-Plattform gedacht, beide Modelle haben integrierte Grafik. Für einfachere Rechner sind G31, G33 und G35 mit Grafikfunktionen gedacht, Letzterer auch mit DirectX-10-Fähigkeiten. An der Spitze steht vorerst der P35, der nicht über integrierte Grafik verfügt und für größere Multimedia- und Spiele-Rechner zu Hause gedacht ist. Ihm wird später – Intel legte sich hier noch nicht genau fest – ein X38 folgen, der zwei Slots für x16 Grafikkarten mit PCI-Express-2.0 bietet, die auch voll mit x16 beschaltet sind.
Den neuen DDR-3-Speicher können die Chipsätze effektiv mit bis zu 1.333 MHz betreiben, die neuen Bausteine unterstützen aber immer noch DDR-2-Module für einen reibungslosen Umstieg.
Freeware (für den privaten Einsatz) für Windows Vista, XP, 2000, Me, 9x – Sprache: Deutsch – Download: AMS Fast Defrag.
AMS Fast Defrag räumt auf Mausklick Ihren Arbeitsspeicher auf und verschiebt alle unnötigen Daten vom Speicher auf die Festplatte. Somit steht Ihnen anschließend mehr freier Arbeitsspeicher zur Verfügung und Ihr System kann wieder schneller arbeiten.
Enthaltene Funktionen:
Freeware für Windows XP, 2000, Me, 9x – Sprache: Deutsch.
Mit FreeMem befreien Sie Ihren Arbeitsspeicher mit einem Mausklick von unnötigem Ballast. So schaffen Sie Platz für andere Anwendungen und können die Arbeitsgeschwindigkeit und Stabilität Ihres Computers erheblich steigern. Die aktuelle Belegung des Hauptspeichers können Sie jederzeit einer Grafik entnehmen, die in festgelegten Zeitabständen aktualisiert wird.

Häufig geben Programme unter Windows den einmal beanspruchten Speicherplatz nicht wieder frei. Mit einem einfachen VB-Script können Sie das schnell korrigieren:
Wenn Sie mit Windows 98 mehr als 512 MB RAM benutzen, kommt es hin und wieder zu Abstürzen und seltsamen Meldungen wie z. B. "Nicht genügend Arbeitsspeicher". Um das Problem zu lösen, gehen Sie folgendermaßen vor:
Mit einem neuen Rekord für den Takt bei Speicher-Bausteinen macht Corsair auf sich aufmerksam. Neue DDR2-Module aus der Serie „Dominator“ erreichen 1.142 MHz, etliche davon auch 1.200 MHz. Besitzt man ein aktuelles Motherboard mit NVIDIA-Chipsatz, kann die EPP-Funktionen benutzt werden, welche die schnelleren Einstellungen automatisch vornehmen. Daher empfiehlt Corsair die neuen Module auch besonders für den neuen 680i-Chipsatz.

Speziell für Übertakter haben Corsair und NVIDIA einen offenen Standard namens „Enhanced Performance Profile“ (EPP) entwickelt. Dabei werden die Testergebnisse aus der Fertigung über die höchstmögliche Taktfrequenz und Spannung in jedem Speicherbaustein gespeichert.
Laut Corsair sollen dann die neuen Motherboards die EPP-Daten beim Einschalten selbsttätig auslesen und sich auf die RAM-Module besser einstellen, als das mit reinen SPD-Informationen möglich wäre. Das soll mit dem neuen nForce 590 SLI (Codename Tritium) von NVIDIA funktionieren, der für AMDs neue Prozessoren für den AM2-Sockel vorgesehen ist.