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Martin Hofmann, seit 20 Jahren erfahrener PC-Experte zeigt wie es geht. Zusammen mit seinem Autoren-Team hat er alle wichtigen Tipps, Tricks und Schnell-Anleitungen zusammengestellt, mit denen Sie Ihren PC zu einer sicheren Festung machen können. Schauen Sie sich Internet-Sicherheit aktuell gleich hier an!
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Bei Fragen rund um das BIOS hilft Ihnen das BIOS Kompendium weiter. Neben allgemeinen Informationen finden Sie dort die BIOS-Optionen zu AMI, Award und Phoenix erklärt. Mit dieser Referenz erhalten Sie über 4.000 Erklärungen zu den Optionen und Tipps zu optimalen Einstellungen.
Weitere Funktionen im Überblick:
Bei allen aktuellen CPUs verhindert eine thermische Schutzschaltung, dass die Temperatur im Prozessorkern einen kritischen Wert überschreitet. Sie können sich aber schon warnen lassen, bevor Ihre CPU in einen kritischen Temperaturbereich kommt. Die passende Option finden Sie im BIOS-Menü "PC Health Status" oder "Power, Hardware Monitor".
Mit der BIOS-Option at "CPU Warning Temperature" können Sie sich beim Überschreiten des angegebenen Temperaturwertes per PC-Lautsprecher akustisch warnen lassen. Bei einigen BIOS-Varianten können Sie Ihr System auch beim Erreichen einer bestimmten Temperatur automatisch herunterfahren lassen.
Zusätzlich können Sie sich mit der BIOS-Option "CPU Fan Warning Speed" vor einem Ausfall Ihres CPU-Lüfters warnen lassen. Um diese Warnfunktion zu aktivieren, setzen Sie diese Option auf "Enabled" (je nach CPU bei 60 bis 70 Grad).
Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, Ihr System beim Unterschreiten einer bestimmen Lüfterdrehzahl automatisch herunterfahren zu lassen. Geben Sie die gewünschte Umdrehungszahl über die BIOS-Option ak "CPU Fan low speed shutdown" bzw. "Shutdown When CPU Fan Fail" an.
Hinweis: Das automatische Herunterfahren bei einer bestimmten Lüfterdrehzahl sollten Sie nur bei einer manuellen Drehzahlsteuerung mit einer konstanten Lüfterdrehzahl aktivieren. Bei einer automatischen Steuerung, bei der die Lüfterdrehzahl der Temperatur am dazugehörigen Sensor angepasst wird, sollten Sie diese BIOS-Einstellung auf "Disabled" stellen.
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In dieser Rubrik finden Sie alles über das Innenlieben Ihres PCs. Von einfachen Tipps bis hin zu den kompliziertesten Problemen, die Ihnen Ihr Computer bereiten kann, finden Sie hier auf alle Fragen zum Thema PC-Hardware eine Antwort. HIER!
Wenn Sie für Ihr Motherboard neue Treiber installieren oder ein BIOS-Update durchführen wollen, müssen Sie den Hersteller des Boards kennen. Wenn Sie Ihr Motherboard aus zweiter Hand haben oder Ihnen das Handbuch abhanden gekommen ist, können Sie auch ohne den PC zu öffnen an die benötigten Informationen kommen – mit Hilfe des Internet und der BIOS-Kennung:
Für die automatische Festplattenerkennung werden die IDE-Ports im BIOS auf "Auto" gestellt. Wenn aber am zweiten IDE-Port ein CD-Laufwerk angeschlossen ist und der zweite Port auf "Auto" steht, wird dort versucht, eine Festplatte zu finden. Dies verzögert den Boot-Vorgang! Abhilfe schaffen Sie, wenn Sie im BIOS-Menü "Integrated Peripherals" dem zweiten IDE-Prot den Eintrag "None" zuweisen. Das CD-Laufwerk wird dann aber trotzdem noch erkannt.
Weitere Tipps & Tricks zum Thema BIOS-Tuning finden Sie in der praktischen Schnell-Referenz BIOS-Tuning-Report aus unserem Computerwissen-Shop.
"Hallo PC-Experten, ich habe da eine Frage", schrieb uns Herr B. aus Lübeck per E-Mail. "Mein PC ist ca. 4 Jahre alt, da habe ich ihn jetzt mit etwas mehr Arbeitsspeicher aufgerüstet. In dem Handbuch zu dem MSI-Mainboard habe ich den Hinweis gefunden, dass das BIOS sogar eine Sprachausgabe hat, wenn beim Start ein Fehler auftreten sollte. Also habe ich einfach mal die Speicherbausteine rausgelassen und gestartet. Da kam dann aber keine Sprachmeldung, sondern es blinkten nur Leuchtdioden. Wie bringe ich das Mainboard ans Sprechen?"
Die Sprachausgabe bei Startfehlern gibt es bei einer Vielzahl von Mainboards, standardmäßig ist sie aber oft nicht aktiviert. Prüfen Sie diese Punkte:
Wenn es bei Ihren aufwändigen 3D-Spielen oder Multimedia-Anwendungen zu Aussetzern oder ruckelnden Bildern kommt, sollten Sie die AGP-Einstellungen im BIOS-Setup prüfen. Diese finden Sie beim Award-BIOS im Menü Advanced Chipset Features und beim AMIBIOS unter Advanced oder Chipset Setup.
Einige BIOS-Versionen bieten mit der BIOS-Option AGP Bus Turbo Mode einen General-Schalter, um die AGP-Einstellungen auf die optimierten Werte zu setzen. Ist bei Ihrem BIOS-Setup-Programm diese Option vorhanden, stellen Sie diese auf Enabled.
AGP Mode | Mit dieser Einstellung bestimmen Sie den Datendurchsatz. Stellen Sie diese BIOS-Option auf Enabled bzw. 8x (wenn Ihre Grafikkarte dies unterstützt), um die höchste AGP-Geschwindigkeit einzustellen. Nur wenn bei aufwändigen 3D-Anwendungen Abstürze vorkommen, sollten Sie den Datendurchsatz verringern. |
AGP Fast Write | Stellen Sie diese BIOS-Option auf Enabled, damit die CPU Daten direkt zur GPU senden kann. Damit wird der längere Weg über den Arbeitsspeicher vermieden und die Grafikperformance um bis zu 10 bis 30 % beschleunigt. |
AGP Aperture Size | Das AGP-Speicherfenster (Aperture = Loch, Blende) gibt die Größe eines virtuellen Adressbereichs hinter Ihrem normalen Systemspeicher an, der vom Grafikcontroller direkt ansprechbar ist. Zugriffe auf diesen Bereich werden direkt an den AGP-Bus weitergeleitet. Mit einer Einstellung von 64 oder 128 MB treffen Sie meist eine gute Wahl. |
Sollte Ihr System nach der Veränderung von BIOS-Einstellungen instabil laufen oder gar nicht mehr starten, müssen Sie die BIOS-Einstellungen wieder zurücksetzen. Alle Einstellungen des BIOS werden in einem batteriegepufferten Speicher gesichert, dem CMOS. Die Daten bleiben so bei einem Stromausfall erhalten.
Bei falschen BIOS-Einstellungen genügt ein einfaches Aus- und wieder Einschalten des PCs also nicht. Jedes moderne Motherboard besitzt deshalb auf der Platine zwei Kontakte, mit deren Hilfe sich alle BIOS-Einstellungen löschen lassen. Die Kontakte werden mit einer kleinen Plastiksteckbrücke („Jumper“) überbrückt. Anschließend „vergisst“ das BIOS alle Einstellungen und wird beim nächsten Start wieder mit dem Standardwerten geladen. Suchen Sie im Motherboard-Handbuch nach dem CMOS-Clear-Jumper.
Im Notfall verbinden Sie die beiden Kontakte bei ausgeschaltetem PC. Nach ein paar Sekunden können Sie den PC dann wieder starten.
Seit Kurzem liefert AMD mit dem „Phenom“ den ersten Quad-Core-Prozessor aus. Diese CPU ist insbesondere für alle Besitzer eines Mainboards mit dem Sockel AM2 sehr interessant, denn sie ist pinkompatibel mit den Vorgängermodellen Athlon 64 und Athlon 64 X2.
Damit eröffnet sich eine interessante Upgrade-Möglichkeit, die aber voraussetzt, dass das Mainboard auch über das BIOS die CPU unterstützt. Diese Information und ein eventuell notwendiges BIOS-Update finden Sie auf der Internet-Seite des Mainboard- oder PC-Herstellers. Z. B. bietet Marktführer ASUS für die Besitzer der Hauptplatinen der Serie M2N32 alles Notwendige an der Adresse http://support.asus.com/. Die AMD-CPU ist derzeit in zwei Varianten lieferbar:
Tipp: Auch zur Fehlerbehebung im Zusammenhang mit der Speicherverwaltung kann ein solches CPU-Upgrade eine Lösung sein, denn bei diesen Prozessoren ist die Speicherverwaltung Teil der CPU und nicht Teil des Chipsatzes.
Viele neuen PCs sind schon ab Werk mit einer Lüftersteuerung ausgestattet. Doch diese Steuerung wird von den Herstellers des Rechners bzw. des Mainboards nicht aktiviert, sondern aus Sicherheitsgründen laufen alle Lüfter mit voller Drehzahl – inklusive hohem Geräuschpegel.
Ob Ihr PC eine Lüftersteuerung bietet, können Sie prüfen, indem Sie das BIOS Ihres Rechners aufrufen und dort nach „Fan Control“ oder einer ähnlichen Bezeichnung suchen. Bei Mainboards des Marktführers Asus haben Sie die Auswahl, das „Fan Profile“ in drei Stufen einzustellen und so das passende Leistungsniveau zu wählen:
Sie haben Optionen im BIOS verändert. Der PC startet jetzt zwar noch, doch der Monitor bleibt schwarz und es geht gar nichts mehr. Jetzt müssen Sie die Standard-Einstellungen des BIOS wieder aktivieren. Dazu gibt es drei Möglichkeiten:
Beim Start des PCs wird ein Power-on-Self-Test (POST) vom BIOS durchgeführt, der alle für den Systemstart notwendigen Hardware-Komponenten überprüft. Tritt bei der Überprüfung ein Fehler auf, gibt
das BIOS Fehlermeldungen oder Pieptöne ähnlich wie Morsezeichen von sich. Mithilfe dieser Beeps zeigt Ihnen das BIOS an, dass es bei der Selbstdiagnose ein Problem gefunden hat, z. B. einen Speicherfehler oder einen Defekt des Motherboards. Um den POST abzuarbeiten, muss die CPU jedoch noch funktionieren.
Identifizieren Sie die Bedeutung des Beep-Codes mithilfe der folgenden Tabelle:
AMI-BIOS- | Bedeutung | Lösung |
1 x lang, 2 x kurz | Grafikkartenfehler: Video-ROM-BIOS-Checksumme falsch; Monitoransteuerung defekt; keine Grafikkarte gefunden; Paritätsfehler. | Prüfen Sie, ob die Grafikkarte richtig im Slot sitzt. |
3 x kurz | Base 64 KB Memory Failure: Basisspeicher defekt, RAM-Fehler innerhalb der ersten 64 KByte. | Prüfen Sie, ob alle Speicherbausteine richtig sitzen. |
4 x kurz | Timer not operational: System-Timer (Timer 1) defekt. | Tauschen Sie die Speicherbausteine aus und überprüfen Sie die RAM-Einstellungen im BIOS-Setup. Im schlimmsten Fall ist das Motherboard defekt. |
5 x kurz | Prozessor Error: Prozessor defekt. | Sie können versuchsweise den PC aus- und wieder einschalten. Kontrollieren Sie den richtigen Sitz Ihrer CPU und des CPU-Lüfters. |
7 x kurz | Prozessor Exception Interrupt Error: Virtual-Mode-Ausnahmefehler (CPU hat einen Interrupt-Fehler generiert). | Überprüfen Sie die Einstellungen für den Arbeitsspeicher im BIOS-Setup und nehmen Sie gegebenenfalls durch Übertaktung überhöhte Werte wieder zurück. |
8 x kurz | Display Memory Read/Write Error: Videospeicher nicht ansprechbar; Grafikkarte defekt oder nicht eingebaut. | Überprüfen Sie die Grafikkarte auf ihren korrekten Sitz. Tauschen Sie die Karte zum Test gegen eine andere Grafikkarte aus. |
Phoenix-BIOS- | Bedeutung | Lösung |
1-2-2-3 | BIOS-Checksumme falsch. | Nehmen Sie ein BIOS-Update vor. Tritt der Fehler immer noch auf, tauschen Sie das BIOS aus. |
1-2-3-1 | DRAM-Refresh ungenügend. | Überprüfen Sie den richtigen Sitz der Speicherbausteine. Tauschen Sie den Speicher zum Test aus. Falls Sie Timing-Werte verändert haben, stellen Sie die Parameter auf die ursprünglichen Werte zurück. |
1-2-3-3 | Fehler im DMA-Controller. | Auslöser ist evtl. ein falsch herum aufgestecktes Kabel am Diskettenlaufwerk. In den meisten Fällen hilft jedoch nur der Austausch des Motherboards. |
1-3-3-1 | Fehler im RAM. | Überprüfen Sie den richtigen Sitz der Speicherbausteine. Tauschen Sie den Speicher zum Test aus. |
1-4-2-1 | CMOS-Fehler. | Tauschen Sie die CMOS-Batterie. Lässt sich der Fehler dadurch nicht beseitigen, führen Sie ein BIOS-Setup zur Fehlerkorrektur aus. |
Die Beep-Codes des AMI- und Phoenix-BIOS in der Übersicht
Grundsätzlich bekommen Sie ein BIOS-Update vom Hersteller Ihres Motherboards. BIOS-Hersteller wie AMI und Award sind dagegen die falsche Anlaufstelle. Sie erstellen nur das Grundgerüst der Software. Diese Referenzversion passt dann jeder Motherboard-Hersteller speziell an seine Produkte an.
Haben Sie ein Komplettsystem gekauft, etwa von Medion („Aldi-PC“) oder Fujitsu-Siemens, sollten Sie sich erst beim Anbieter des PCs nach einem BIOS-Update erkundigen. Bei Medion führt die Eingabe der Seriennummer des PCs zum gewünschten Update.

Bei Problemen mit der Hardware wird oft nach der BIOS-Version und der Revisionsnummer verlangt. Diese benötigen Sie, wenn Sie z. B. Unterstützung bei einer Hotline anfordern. Sie könnten dann natürlich den PC neu booten und das BIOS-Setup aufrufen. Doch es geht auch schneller, ohne umständlichen Neustart:
Registry-Schlüssel | Information |
SystemBiosDate | BIOS-Datum |
SystemBiosVersion | BIOS-Version |
VideoBiosDate | Video-BIOS-Datum |
VideoBiosVersion | Video-BIOS-Version |
Im BIOS moderner Motherboards finden Sie zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die das Verhalten der USB-Schnittstellen nachhaltig beeinflussen. Funktionieren die Schnittstellen nicht wie gewünscht, sollten Sie daher einen prüfenden Blick in die aktuellen BIOS-Einstellungen werfen.
Einen Überblick über die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten im BIOS und deren Bedeutung liefert die folgende Tabelle. Beachten Sie, dass die Bezeichnungen je nach BIOS-Hersteller und Version unterschiedlich ausfallen können. In der Tabelle sind daher meist mehrere Einträge für ein und dieselbe Funktion aufgeführt.
Bezeichnung im BIOS | Einstellungsmöglichkeiten | Funktion |
„USB [1.0/1.1/2.0] Controller”, „USB Device Enabled”, „USB Device”, „USB [Host] Controller” | „Enabled“, „Disabled“ | Schaltet die USB-Schnittstellen bzw. den USB-Controller auf dem Motherboard ein oder aus. |
„USB 2.0 Controller Mode“, „USB 2.0 Supports“, „USB Controllers“ | „HiSpeed“, „Full Speed“ „Enabled“, „Disabled“ „Disabled“, „V1.1 + V2.0”, „V1.1” | Schaltet den Controller zwischen langsamen USB-1.0- (12 MBit/s) und schnellem USB-2.0-Modus (480 MBit/s) um. |
„USB Device Legacy Support”, „USB 1.1 Device Legacy Support”, „USB BIOS Supported Devices”, „USB Emulation”, „USB [Keyboard/Mouse /FDD] Legacy Support”, „USB KB/ Storage Support”
| „Enabled”, „Disabled” „Disabled”, „No Mice”, „All Device” „Auto”, „None”, „Keyboard/Mouse”, „All” „OFF”, „ON”, „KB/MS” „Enabled”, „Disabled”, „Optimal”, „Fail-Safe” „Enabled”, „Disabled” | Ermöglicht die Nutzung von USB-(Eingabe-)Geräten unter Betriebssystemen ohne USB-Unterstützung per Emulation von entsprechenden PS/2-Geräten durch das BIOS. |
„USB Dev Wake-Up From [S3,S3/S4 S3~S5]”, „USB [KB] Wake-UP From S3”, „USB Resume [from S3/S4/S5]“ | „Enabled”, „Disabled” | Ermöglich das Aufwecken des PCs per USB-Tastatur/-Maus aus den verschiedenen Stromsparmodi. |
„USB FDD, USB RMD/ USB-ZIP“, „USB HDD, USB-CDROM“ | „Enabled“, „Disabled“ | Ermöglicht das Booten von USB-Diskettenlaufwerken, MO-/ZIP-Laufwerken (RMD: Removable Media Device), USB-Festplatten oder USB-CD-ROM-Laufwerken. |
„Port 64/60 Emulation“ | „Enabled”, „Disabled“ | Ermöglicht das Ansprechen von USB-Eingabegeräten unter Betriebssystemen ohne USB-Unterstützung über die I/0-Port-Adressen von PS/2-Hardware (Port 64h/60h). |

Wenn nach dem Systemstart Ihr Monitor kein Bild anzeigt und Ihr BIOS eines der nachfolgenden Signale von sich gibt, sitzt meist die Grafikkarte nicht mehr ordnungsgemäß in ihrem Steckplatz.
BIOS-Hersteller: | Signalton: |
AMI | 8 x |
Award | 1 x lang, 2 x kurz |
Phoenix | 3 x, 3 x, 4 x |
Diese Pieptöne signalisieren ein Problem mit der Grafikkarte
1. Bevor Sie die Grafikkarte anfassen und aus dem Steckplatz nehmen, sollten Sie sich unbedingt erden. Die elektrostatische Ladung, die durch Reiben der Kleidung oder Schuhe am Boden entstehen kann, könnte ansonsten Ihre Grafikkarte irreparabel schädigen. Berühren Sie am besten einen Heizkörper, um sich zu entladen.
2. Nehmen Sie dann die Grafikkarte vorsichtig aus dem Steckplatz heraus. Stecken Sie die Karte anschließend – ohne sie zu verkanten – senkrecht wieder in den Steckplatz zurück.
3. Sollte Ihr System immer noch nicht starten, stecken Sie die Grafikkarte probeweise in einen anderen Steckplatz.
Tipp! Bei älteren PCs kann es im Laufe der Zeit durch Staubablagerungen zu Kontaktschwierigkeiten kommen. Wird Ihre Grafikkarte vom System auch nach dem Ein- und Ausstecken nicht wiedererkannt, reinigen Sie die Kontakte vorsichtig. Verwenden Sie dazu keinesfalls einen feuchten Lappen oder Reinigungsmittel, sondern lediglich ein fusselfreies, trockenes Tuch. Gehen Sie beim Reinigen äußerst behutsam vor und üben Sie keinen Druck auf die Kontakte aus.
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