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Private PCs werden bis zu acht Jahre lang genutzt. Da ist es kein Wunder, dass in dieser Zeit an einem PC mindestens zweimal ein Service oder Reparaturbedarf entsteht. Doch das wird teuer! Denn der durchschnittliche Stundensatz einer professionellen PC-Werkstatt liegt bei rund 70 Euro, sodass schon zwei Stunden Werkstatt-Reparatur Sie 140 Euro kosten.
Doch mit dieser Studie werden Sie einen Großteil dieser Summe oder sogar die gesamten 140 Euro einsparen. Denn hier finden Sie das Praxis-Know-how, wie Sie mit einfachen, gezielten Maßnahmen PC-Pannen selbst beheben. Den PC-Hardware-Report können Sie hier anfodern!
Neuere PCs lassen sich auch über die Tastatur oder Maus einschalten. Dazu darf aber nach dem Ausschalten des PCs die Stromversorgung Ihres Motherboards nicht unterbrochen werden, denn die Stand-by-Elektronik muss weiter über das System wachen können.
Die meisten Komponenten wie Laufwerke, CPU und RAM bleiben in diesem "ausgeschalteten" Zustand stromlos. Es kann jedoch vorkommen, dass die Elektronik des Motherboards nicht korrekt arbeitet. In einem solchen Fall funktioniert der Start per Maus oder Tastatur nicht richtig und Sie bekommen beispielsweise Fehlermeldungen über das BIOS angezeigt, dass keine Festplatte erkannt wird.
Die Lösung ist hier äußerst simpel: Schalten Sie Ihren PC ab und trennen Sie ihn vom Stromnetz. Warten Sie ca. zwei Minuten, damit sich die Kondensatoren entladen können. Nun stellen Sie die Stromverbindung wieder her und starten Ihren PC.
Wenn Sie für Ihr Motherboard neue Treiber installieren oder ein BIOS-Update durchführen wollen, müssen Sie den Hersteller des Boards kennen. Wenn Sie Ihr Motherboard aus zweiter Hand haben oder Ihnen das Handbuch abhanden gekommen ist, können Sie auch ohne den PC zu öffnen an die benötigten Informationen kommen – mit Hilfe des Internet und der BIOS-Kennung:
Wenn Sie vor dem Kauf eines neuen Motherboards stehen, sollten Sie gleich eines kaufen, mit dem Sie Ihr System vor Ausfällen absichern können. Welche Sicherheitstechnologien Ihnen die neueste Generation von Motherboards bietet und wie Sie deren Vor- und Nachteile gewichten, erfahren Sie hier:
Auch neu: Anstelle der Promise RAID-Controller finden Sie auf neuen Boards zunehmend den „GigaRAID“-Controller von ITE, dessen Betriebsart Sie im BIOS frei wählen können. Möglich sind: PATA, SATA und RAID-Modus.
Beim "Crash Free BIOS 2" gibt es kein zweites BIOS. Hier können Sie aber im Falle eines defekten BIOS das System von einer Diskette oder einer CD booten und ein neues BIOS einspielen. Damit verlieren auch unliebsame Phänomene wie ein "BIOS Checksum Fehler" den Schrecken.
Achtung: Das "Crash Free BIOS 2" ist eine sinnvolle und praktische Weiterentwicklung. Es gibt allerdings eine Falle: Wenn Sie die CD bzw. Diskette im Laufwerk vergessen, startet der Vorgang ohne weitere Nachfrage. Damit gehen Ihnen nicht nur mühevoll erstellte BIOS-Optimierungen verloren, möglicherweise wird auch einfach eine ältere BIOS-Version eingespielt!
Wenn das Rückbauen der Motherboard-Bestückung keine brauchbaren Ergebnisse zeigt, prüfen Sie, ob das Board außerhalb Ihres PC-Gehäuses startet. Kontrollieren Sie die CPU- und Speicherkonfiguration (CPU-Kühler nicht vergessen!) entsprechend den Hinweisen im Handbuch zum Motherboard bzw. zur CPU. Legen Sie dann Ihr Board auf eine nicht leitende Unterlage und schließen Sie vom Netzteil nur die Spannungsversorgung des Boards an. Je nach Erfordernis rüsten Sie noch provisorisch eine Grafikkarte hinzu oder benutzen das Onboard-Grafikmodul. Nun müsste sich beim Einschalten ein Bild zeigen und Ihr „PC-Provisorium“ sollte bis zu der Meldung starten, dass keine Tastatur angeschlossen ist.
Läuft Ihr Motherboard außerhalb des Gehäuses, aber nicht im montierten Zustand, ist möglicherweise ein Montagefehler die Ursache. Prüfen Sie genau, ob beispielsweise eine metallische Halteklammer einen Masseschluss erzeugt. Verschrauben Sie Ihr Board nicht sofort fest mit der rückseitigen Halteplatte, setzen Sie alle betreffenden Schrauben erst lose an. Überprüfen Sie dann die optimale Position des Boards, indem Sie die Grafikkarte einsetzen und den optimalen Sitz des Steckplatzes im Slot des PC-Gehäuses überprüfen. Ziehen Sie die Schrauben erst dann handfest an. Und erst danach setzen Sie eventuelle weitere Karten ein und ziehen die erreichbaren Schrauben endfest an.
Wenn ein Board außerhalb, aber nicht montiert in einem Gehäuse läuft, kann der Fehler auch am Gehäuse selbst liegen. Des Rätsels Lösung: Wenn die Halteplatte für das Motherboard oder andere Teile des Gehäuses in sich verzogen sind, gibt es spätestens bei der Montage der Erweiterungskarten in den entsprechenden Steckplätzen nicht nachvollziehbare Fehler und Abstürze. Wenn Sie einen Verdacht in diese Richtung haben, sollten Sie alle erreichbaren Teile des Gehäuses demontieren und auf genaue Ausrichtung prüfen. Im Zweifelsfall sollten Sie besser ein neues PC-Gehäuse einsetzen, zumal diese inklusive Netzteil recht preiswert ab ca. 40 Euro zu haben sind.
Diesen Tipp entnahmen wir mit freundlicher Genehmigung der Praxis-Studie PC-Hardware-Report!
In der kommenden Woche startet mit der Computex 2008 die zweitgrößte IT-Messe der Welt. Und natürlich lässt es sich VIA nicht nehmen, seine neue CPU, die bisher nur unter dem Codenamen "Isaiah" bekannt ist, ebendort vorzustellen. Prominente Schützenhilfe bekommt das Unternehmen dabei von Nvidia.
Dass Nvidia mit VIA kooperiert, ist in der Chipbranche keine Überraschung – bisweilen wird sogar gemunkelt, der kalifornische GPU-Hersteller könnte das taiwanische Unternehmen übernehmen.
Eine Grafik onboard spart den Herstellern die separate Grafikkarte, gleiches gilt für Netzwerk- und Soundkarte. Bei anspruchsvollen Grafikanwendungen erzeugen diese Onboard-Komponenten Ihnen jedoch nur Frust. Zusätzlich schränken Onboard-Funktionen die Erweiterbarkeit radikal ein. Das liegt daran, dass die Komponenten genau wie vergleichbare Erweiterungskarten IRQs und I/O-Speicherbereiche belegen und diese sich manchmal nicht deaktivieren lassen.
Tipp: Benötigen Sie Ihren PC nur für Büro-Arbeiten oder zum Surfen im Internet, spricht nichts gegen Onboard-Komponenten – da reicht die Leistung vollkommen aus. Für Bildbearbeitung oder andere grafisch umfangreiche Anwendungen sollten Sie aber auf Onboard-Komponenten verzichten und statt dessen zu den Erweiterungskarten greifen.
Es gibt Fehlerquellen in Windows, die uns Anwendern den letzten Nerv rauben können. Dazu zählen Unterbrechungen der Internet- oder Netzwerk-Verbindung, eine ausfallende USB-Maus oder -Tastatur oder auch ein „einfrierender“, im schlimmsten Fall inklusive Bluescreen und Datenverlust.
Die Ursache kann trotz dieser ganz unterschiedlichen Pannen durchaus immer dieselbe sein: Die Energieverwaltung des bzw. der USB-Hubs an Ihrem Rechner. Sinn dieser Energieverwaltung ist es, dass insbesondere auf Notebooks damit Energie gespart werden kann, in dem USB-Treiber Ihre Geräte selektiv herunterfahren können, wenn die Geräte nicht genutzt werden. Stellen Sie bei einem Desktop-Rechner eine solche Panne fest, stellen Sie das zukünftige Funktionieren unter Windows XP/Vista mit diesen Schritten sicher:

Immer mehr USB-Endgeräte finden Anschluss an PCs und Notebooks. Jedoch werden viele USB-Geräte ohne eigene Spannungsversorgung geliefert und beziehen die Versorgungsspannung aus dem USB („bus powered“). Das ist auch in aller Regel problemlos.
Bei PCs mit vielen internen Hardware-Erweiterungen, zusätzlichen Laufwerken und Erweiterungskarten, einer High-End-Grafikkarte oder einer übertakteten CPU mit entsprechender Leistungsanforderung kann es im ungünstigsten Fall passieren, dass ein PC-Netzteil kann durch viele USB-Geräte überlastet wird und sogar komplett ausfällt.
Jedes USB-Endgerät kann bis zu 500 mA über den Bus aufnehmen, was bei vier Endgeräten schon stattliche 2 A, und in der Spitze sogar noch mehr sein können, z.B. beim Anlaufstrom eines Laufwerks. PCs, die viele USB-Schnittstellen aufweisen, aber vom Netzteil her eher mager ausgestattet sind (unter 300 Watt), können bei der Spannungsversorgung der USB-Root-Hubs, der Hubs ohne eigene Spannungsversorgung und der Endgeräte ohne eigene Spannungsversorgung schnell das Leistungslimit des PC-Netzteils auf der 5-Volt-Schiene überschreiten. So beugen Sie Überlastungen vor:
Freeware für Windows Vista, XP, 2000, Me, 9x – Sprache: Deutsch – Download von PC Wizard.
Mit dem neuen PC Wizard 2008 können Sie Ihr System analysieren und erhalten ausführliche Informationen über Ihre Hardware, über die installierte Software und andere Komponenten: von Motherboard über Chipset, BIOS, Videosystem und Peripherie bis zum Netzwerk.

Zu den häufigsten Service-Maßnahmen am PC gehört der Wechsel eines stark verschmutzten oder defekten CPU- oder Gehäuselüfters. Tuning-orientierte PC-Anwender spendieren gerne einen deutlich überdimensionierten CPU-Lüfter, um durch Übertaktung des Prozessors einige Prozent mehr Leistung "kostenlos" herauszuholen.
Das kann allerdings böse enden, wenn ein HighTech-Lüfter über das Mainboard mit Betriebsspannung versorgt werden soll. Denn die Mainboard-Anschlüsse für die in aller Regel verwendeten dreipoligen Molex-Stecker liefern dem Lüfter vielfach nur die laut Spezifikation geforderten 0,5 Ampere.
Insbesondere etwas ältere Mainboards sind vielfach mit einem Transistor bestückt, der max.0,6 Ampere verträgt. Zieht der Lüfter mehr Strom, kommt es zum Defekt. Das äußerst sich dann so: Nach dem Wechsel und Anschluss des Lüfters laufen beim Einschalten PC und Lüfter an, nach kurzer Zeit ist beides wieder aus. Dabei ist meist das Mainboard betroffen, im schlechtesten Fall nimmt auch die CPU Schaden. Mit diesen drei Maßnahmen sorgen Sie wieder für eine „frische Brise“ in Ihrem PC und vermeiden einen teuren Defekt:

Auf der derzeit in Amsterdam stattfindenden Entwicklerkonferenz des „USB Implentors Forum“ (USB-IF) hat dessen Präsident, Jeff Ravencraft, im Rahmen eines Pressegesprächs weitere Details zu USB 3.0 verraten. Demnach soll die erste Spezifikation bereits 2008 fertig gestellt sein, mit ersten Produkten ist 2009 zu rechnen.
Laut Untersuchungen, die unter anderem Intel angestellt hat, werden die Anwender aber bei Vorgängen am PC, die nicht in 90 Sekunden abgeschlossen sind, sehr ungeduldig und neigen schnell zur Frustration. Daher soll die Übertragungsrate beim kabelgebundenen USB 3.0 gegenüber USB 2.0 verzehnfacht werden. Das entspricht in etwa 5 GBit/s.
Das USB-IF hofft, mit USB 3.0 den Erfolg von USB 1.1 und 2.0 wiederholen zu können. Nach Angabe des Gremiums gibt es derzeit über 2 Milliarden Geräte mit den schmalen Steckern auf der Welt. Wenn USB 3.0 im Jahr 2009 auf den Markt kommt, soll es nach den bisherigen Plänen fünf Jahre lang für alle Anwendungen ausreichend Leistung bieten.

Noch gibt es keine Entwurfsversion eines Standards für PCIe 3.0, dennoch wagt sich das Industrie-Gremium PCI-SIG bereits mit konkreten Zahlen zu den Transferraten an die Öffentlichkeit. Dem ging laut der SIG eine sechsmonatige Analyse verschiedener Ansatzpunkte voraus. Zur Diskussion standen dabei vor allem 10 Gigatransfers pro Sekunde (GT/s), was eine Verdopplung gegenüber PCIe 2.0 darstellen würde.
Die PCI-SIG setzt wie bisher auch bei PCIe 3.0 auf volle Abwärtskompatibilität. Bisher geht das Konsortium davon aus, dass die Steckverbindungen gleich bleiben, auf die Software-Seite wie Protokolle und Treiber soll sich die Version 3.0 ebenfalls nur minimal auswirken. Ende 2009 soll die finale Spezifikation für PCIe 3.0 vorliegen, mit ersten Produkten rechnet die PCI-SIG dann im Jahr 2010. Das erscheint realistisch. Auch die endgültigen Normen für PCIe 2.0 wurden erst im Januar 2007 verabschiedet, bereits im Herbst 2007 soll mit Intels X38 der erste Chipsatz dafür erscheinen, AMD folgt nach der bisherigen Roadmap Ende 2008 mit dem RS780.
Freeware für Windows Vista, XP, 2000, Me, 9x – Sprache: Deutsch – Download von PC-Info32.
PC-Info32 zeigt Ihnen zu allen wichtigen Hardware-Komponenten zahlreiche Detailinformationen an. Dazu gehören beispielsweise BIOS, CPU, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Festplatten, Laufwerke, Netzwerk, Plug & Play-Komponenten, Betriebssystemversion, Schnittstellen, installierte Software, DirectX-Version und Versionsnummern wichtiger ActiveX-Komponenten. Über das Menü „Setup“ können Sie die Sprache auf Deutsch umstellen – diese Änderung wird aber erst nach einem Neustart des Programms wirksam.
Auf der CeBIT hat Intel erstmals seine bisher unter dem Codenamen „Bearlake“ gehandelten Chipsätze öffentlich vorgeführt. Sie kommen Mitte 2007 auf den Markt, bringen Unterstützung für DDR-3-Speicher und einen effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz.
Im Einzelnen werden die Modelle Q33 und Q35 für den professionellen Einsatz erscheinen. Der Q35 ist für eine Neuauflage der vPro-Plattform gedacht, beide Modelle haben integrierte Grafik. Für einfachere Rechner sind G31, G33 und G35 mit Grafikfunktionen gedacht, Letzterer auch mit DirectX-10-Fähigkeiten. An der Spitze steht vorerst der P35, der nicht über integrierte Grafik verfügt und für größere Multimedia- und Spiele-Rechner zu Hause gedacht ist. Ihm wird später – Intel legte sich hier noch nicht genau fest – ein X38 folgen, der zwei Slots für x16 Grafikkarten mit PCI-Express-2.0 bietet, die auch voll mit x16 beschaltet sind.
Den neuen DDR-3-Speicher können die Chipsätze effektiv mit bis zu 1.333 MHz betreiben, die neuen Bausteine unterstützen aber immer noch DDR-2-Module für einen reibungslosen Umstieg.
Intel hat die aktuelle Version seines für Übertakter und Technik-Freaks gedachten Motherboards "975XBX" bereits an den kommenden Desktop-Prozessor "Core 2 Duo", Codename "Conroe", angepasst.
Der Haken an dieser schleichenden Aktualisierung ist, dass man bei den derzeit im Handel befindlichen Intel-Boards in Einzelhandelsverpackung auf das Board selbst sehen muss, um die Revisionsnummer zu erkennen. Intel verwendet dafür einen Aufkleber mit Strichcode, der neben den Speicherslots angebracht ist. Die letzten drei Ziffern dieser "AA-Nummer" ("Altered Assembly") müssen beim 975XBX "304" lauten - dann ist das Board fit für Conroe. Frühere Ausgaben des Boards tragen am Ende der AA-Nummer die Ziffern 302 oder 303 und können auch durch ein BIOS-Update nicht zur Zusammenarbeit mit dem Core 2 Duo überredet werden.
Wann diese CPU genau auf den Markt kommt, hält Intel immer noch geheim - einzig den Juli 2006 hat das Unternehmen bereits bestätigt.