Der Marktanteil von Firefox wächst und wächst und wächst: Die beliebte Alternative zum Internet Explorer erreicht inzwischen einen Marktanteil von 29 Prozent und hat sich somit bald ein Drittel des Browser-Markts unter den Nagel gerissen. Seit dem Erscheinen von Firefox 1.0 schrumpft der Marktanteil des einstigen Platzhirschen Internet Explorer gehörig. Zwar ist der Microsoft-Browser immer noch der mit Abstand am meist genutzten Browser, doch von einem Monopol kann immer weniger die Rede sein.
Welcher Browser genutzt wird, ist zu einem geringen Teil jedoch auch vom Wochentag abhängig: So steigt der Marktanteil von Firefox am Wochenende um 2 Prozent. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass zahlreiche Anwender am Arbeitsplatz mit dem Internet Explorer surfen, da viele Firmen nach wie vor den Einsatz von Open Source scheuen und oftmals auch untersagen, Software zu installieren. Zuhause setzen sie dann jedoch auf die bewährte Alternative zu Microsofts Browser.
Deutschland ist übrigens bei der Firefox-Nutzung nur im oberen Mittelfeld zu finden: Spitzenreiter sind die Finnen, die zu 45,9 Prozent auf Firefox vertrauen. Auch in Polen und Slowenien wird der Open Source-Browser gern eingesetzt. 44 bzw. 43,7 Prozent allerAnwender surfen in diesen Ländern mit Firefox im Netz.