15 Jahre Internet Explorer - ein kurzer Rückblick

17. August 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Heutzutage kaum vorstellbar, aber als die erste Version des Internet Explorers 1995 erschien, war sie keinesfalls kostenlos: Stattdessen war sie Bestandteil des rund 100 D-Mark teuren "Microsoft Plus! Für Windows 95"-Pakets. Für diesen recht stolzen Preis erhielten Anwender einen Browser, der weder Bilder anzeigen noch Musik wiedergeben konnte - von Videos ganz zu schweigen!

Erst 1996 mit Version 3 wurde der Internet Explorer kostenlos und konnte auch schon Bilder anzeigen sowie Musik abspielen. Damals allerdings nur im MIDI-Format, denn MP3 war 1996 noch längst nicht erfunden worden. Mit Version 4 grub sich der Internet Explorer immer mehr ins System ein - der Grundstein für einen jahrelangen Streit mit der EU, der auch noch beim Erscheinen von Windows 7 schwelte: Microsoft wurde vorgeworfen, sein Monopol dazu zu missbrauchen, seinen Browser auf möglichst vielen Systemen zu installieren. Zu dieser Zeit befand sich auch der Kampf gegen Netscape auf dem Höhepunkt. Falls Sie sich jetzt fragen sollten, was Netscape ist: Hierbei handelt es sich um einen anderen Browser, dessen Marktanteile zu seinen besten Zeiten mit Firefox vergleichbar waren.

2001 erschien schließlich der Internet Explorer 6, der für lange Zeit die letzte Version des Browsers sein sollte. So kurios es auch klingt: Das Hauptaugenmerk lag beim Internet Explorer 6 bei der im Vergleich zu Vorgängerversionen stark verbesserten Sicherheit. Inzwischen ist der Internet Explorer 6 jedoch eine der größten Sicherheitslücken, die sich auf einem Rechner befinden können.

2003 befand sich der Internet Explorer auf seinem Höhepunkt: Version 6 konnte auf einen stolzen Marktanteil von mehr als 95 Prozent blicken, als Microsoft seinen womöglich fatalsten Fehler beging: Der Internet Explorer sollte ein Bestandteil von Vista werden und nur noch als Teil des Betriebssystems weiterentwickelt werden. Diese kapitale Fehlentscheidung ermöglichte den heutigen Erfolg von Firefox und Co. und war die Geburtsstunde alternativer Browser.

Bis 2004 lag der Internet Explorer 6 in einem Dornröschen-Schlaf, aus dem er erst 2006 als Internet Explorer 7 wieder erwachte. Hier zeigt sich besonders deutlich, wie Microsoft das Internet grundlegend unterschätzt oder zumindest verpasst hat - daran knabbert der Konzern noch heute.

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