1991 hätte Microsoft beinahe das Smartphone erfunden

17. April 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

1991 hat Nathan Myhrvold ein Konzept präsentiert, das als Vorgänger des Smartphones gelten könnte: Seine elektronische Geldbörse verfügte auf dem Papier über zahlreiche Funktionen, die wir heutzutage unterwegs nicht mehr missen wollen.

Wie Geekwire berichtet, verfügte das Konzept sowohl über heutzutage selbstverständliche Funktionen wie eine Uhr mit integriertem Wecker, GPS, WLAN, E-Mail und Wetteranzeige. Außerdem hatte Myhrvold, der damals Technik-Chef bei Microsoft war, auch bereits an einen Einschub für Speicherkarten gedacht. Eine Telefon-Funktion ist auf der Konzeptzeichnung jedoch nicht zu sehen – der gravierendste Unterschied zu heutigen Smartphones. Dennoch ist dieser Entwurf aus dem Jahre 1991 aus heutiger Sicht visionär zu nennen.

Auch der Preisvorschlag von 400 bis 1.000 Dollar liegt in dem Rahmen, der aktuell für Smartphones verlangt wird und den unzählige Konsumenten zu zahlen bereit sind.

Microsoft lehnte Myhrvolds Konzept allerdings ab – er war seiner Zeit voraus oder Microsoft hatte die Zeichen der Zeit einfach noch nicht erkannt. Stattdessen erschienen einige Jahre später unheimlich klobige Pocket-PCs, die inzwischen völlig zu Recht in der Versenkung verschwunden sind.

Wenn Microsoft auf Nathan Myhrvold gehört hätte, in dessen Vorgarten übrigens ein riesiges Skelett eines Tyrannosaurus Rex steht und der gemeinsam mit Stephen Hawking Astrophysik studiert hat, dann hätte der Software-Riese aus Redmond möglicherweise das iPhone erfunden. Aber so rennt der Konzern im Jahr 2012 seiner Konkurrenz hinterher, die ihm mit Sieben-Meilen-Stiefeln enteilt.

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