300 Millionen Dollar für den Kampf gegen Apple

02. Mai 2012

Microsoft investiert in den kommenden Jahren satte 300 Millionen Dollar, um die immer stärker werdende Konkurrenz durch Amazon und Apple zu bekämpfen:

Nook: E-Book-Reader von Barnes & Noble

Als Partner hat sich der Software-Riese aus Redmond dabei Barnes & Noble ins Boot geholt - den größten stationären Buchhändler in Amerika mit mehr als 600 Filialen. Barnes & Noble besitzt mit dem "Nook" einen eigenen E-Book-Reader, der zu den stärksten Konkurrenten für Amazons Kindle und das iPad von Apple zählt.

Rund 27 Prozent am US-Markt für E-Books hat Barnes & Noble im Rücken und ist deshalb ein starker Verbündeter für Microsoft. Allerdings hatte das Unternehmen Anfang diesen Jahres verkündet, dass der Gewinn weitaus geringer als erwartet ausfällt, da der Nook schlechtere Verkaufszahlen als erwartet einfährt.

Gemeinsam mit Microsoft hat Barnes & Noble jetzt ein Tochterunternehmen gegründet, bei dem die 300 Millionen investierten Dollar von Microsoft 17,6 Prozent des gesamten Volumens ausmachen. Es handelt sich dabei also nicht bloß um einen Sturm im Wasserglas, sondern ein gewaltiges Unterfangen. Insgesamt wird das Investment im Kooperationsvertrag zwischen Barnes & Noble und Microsoft auf 1,7 Milliarden Dollar beziffert.

Dabei dürfte es Microsoft in erster Linie um vernünftige und funktionierende Apps für Tablets mit Windows 8 gehen, auf denen E-Books gelesen werden sollen. Außerdem soll auch der immer wichtiger werdende Markt für digitale Lehrbücher erobert werden: Apple engagiert sich mit iTunes U und seiner neuen iBooks-Version stark in diesem erbittert umkämpften Segment.

Der Nook-Reader ist bislang nicht in Deutschland erhältlich, da Barnes & Noble hierzulande keinerlei Filialen betreibt. Deshalb ist das Unternehmen in erster Linie in den USA bekannt, während es in vielen anderen Ländern ein unbeschriebenes Blatt ist. Der Kindle von Amazon und das iPad von Apple sind hingegen weltweit erhältlich und haben sich einen ausgezeichneten Ruf aufgebaut.

Microsoft dürfte es deshalb sehr schwer haben, mit einem lediglich national bekannten Partner an neuen Apps und eventuell auch neuen Geräten zu arbeiten: Potenzielle Käufer  dürften deshalb skeptisch sein und eher zu vertrauten Marken greifen.

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