Besonders flache Notebooks für höhere Verkaufszahlen von Windows 7 ?

02. August 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Netbooks verkaufen sich momentan wie geschnitten Brot und ihr Erfolg hat nahezu jeden Marktbeobachter und Branchenkenner überrascht.

Zwar war bereits nach den ersten Ankündigungen vor einigen Jahren damit zu rechnen, dass großes Interesse an besonders leichten Mobilrechnern herrschen würde, doch ein derart riesiger Ansturm war nicht erwartet worden. Allerdings ist das Anwendungsprofil von Netbooks eng umrissen, denn mehr als Office, Internet und einfache Anwendungen können damit nicht ausgeführt werden.
Denn begehrenswert sind Netbooks in erster Linie durch ihren günstigen Kaufpreis, die verhältnismäßig lange Laufzeit und das niedrige Gewicht. Hohe Leistung darf hingegen nicht auf dem Wunschzettel stehen, damit ein Netbook weiterhin attraktiv erscheint.

Anwender, die hingegen auf Leistung nicht verzichten können oder wollen, können bislang aus einer recht überschaubaren Auswahl von schnellen und leichten Subnotebooks wählen, die oftmals jedoch exorbitant teuer sind. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2009 sollen jedoch mehrere Modelle von verschiedenen Anbietern auf den Markt kommen, sodass auch die Preise purzeln werden. Dieser Markt ist für Microsoft und sein neues Betriebssystem Windows 7 besonders interessant: Zwar soll Windows 7 auch auf Netbooks problemlos laufen, doch die wesentlich höheren Lizenzkosten im Vergleich zu Windows XP führt dazu, dass dennoch kaum Netbooks mit Windows 7 ausgeliefert werden. An den Lizenzen zu Windows XP verdient Microsoft jedoch kaum etwas, sodass Microsoft ein großes Interesse daran hat, Windows 7 auf möglichst vielen Rechnern mit hohen Absatzzahlen zu platzieren. Durch den höheren Verkaufspreis von leistungsfähigeren Mobilrechnern fallen die höheren Lizenzkosten für Windows 7 nicht mehr so deutlich ins Gewicht, wie es bei Netbooks der Fall wäre. Außerdem herrscht insbesondere bei Netbooks ein harter Konkurrenzkampf, der extrem auf die Margen drückt und das größte Verkaufsargument von Netbooks ist nunmal ihr Preis. Als Plattform für seine Betriebssysteme sind Netbooks deshalb kein attraktiver Markt, weshalb Microsoft deshalb auf den Markt für ultradünne und leistungsfähige Notebooks schielt, die sich an Anwender richten, die für hohe Leistung und weniger Gewicht tiefer in die Tasche greifen wollen. Denn dies bedeutet höhere Margen für Microsoft.

Auf einem Treffen mit Analysten wies Microsoft-Chef Steve Ballmer wenig verklausuliert darauf hin, dass Microsoft Windows 7 zu einem höheren Preis als bisherige Betriebssysteme verkaufen möchte: "Wir justieren die Preise bei Windows 7 in Richtung Norden." 

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