Bessere Spezialeffekte in Filmen bei der Wiedergabe im Windows Media Player

01. April 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Über eine undokumentierte Funktion des Windows Media Players ist es möglich, die Spezialeffekte in Filmen deutlich zu verbessern:

[UPDATE 1.4.2009]: Natürlich handelt es sich bei diesem Beitrag um unseren Aprilscherz.

 

Der Grafikchip wird dazu genutzt, um den Aufbau eines Effekts zu analysieren und das Verbesserungspotenzial zu ermitteln. Anschließend werden von Prozessor und Grafikchip die benötigten Zwischenbilder berechnet und automatisch in den Film eingefügt. Bei der DVD-Wiedergabe ist bereits ein 2-GHz-Prozessor sowie eine Grafikkarte mit 256 Megabyte Videospeicher ausreichend. Fans von hochauflösenden Blu-ray-Filmen sollten hingegen über einen Dual-Core-Prozessor mit mindestens 2,4 Gigahertz sowie eine aktuelle DirectX10-Grafikkarte verfügen.

 

In ausführlichen Tests ließen sich die Effekte von Filmen, an denen der Zahn der Zeit bereits deutlich genagt hatte, auf ein absolut kinotaugliches Niveau anheben: Die Skelettkrieger aus dem Fantasyfilm „Kampf der Titanen“ aus dem Jahr 1981 wirkten so glaubwürdig, dass sie mühelos auch aus der „Herr der Ringe“-Verfilmung stammen könnten. Auch das 1933 entstandene Original „King Kong“ konnte dank der aktivierten Funktion dem Remake von 2005 locker das Wasser reichen und wirkte insbesondere in den Anfangssequenzen deutlich glaubwürdiger.

 

Diese Funktion ist jedoch leider ausschließlich unter Windows Vista verfügbar. XP-Nutzer müssen deshalb weiterhin mit schlechteren Effekten leben, da Microsoft dieses Feature als eines der Hauptargumente für einen Umstieg auf Windows Vista geplant hatte. Allerdings konnte Microsoft keine Einigung mit den Produktionsfirmen erzielen, die Umsatzeinbußen an den Kinokassen befürchteten. Außerdem wird DirectX10 vorausgesetzt.

Sie können diese Funktion folgendermaßen auch auf Ihrem System aktivieren:

  1. Starten Sie den Windows Media Player, indem Sie auf „Start/Alle Programme/Windows Media Player“ klicken.
  2. Nachdem der Windows Media Player gestartet ist, klicken Sie einmal mit der linken Maustaste auf die Uhrzeit-Anzeige in der rechten unteren Bildschirmecke.
  3. Schauen Sie anschließend auf das Datum.

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