Bevorzugt Microsoft seinen Internet Explorer unter Windows RT?

10. Mai 2012

Die Fronten zwischen Firefox-Entwickler Mozilla und Microsoft verhärten sich: Kein anderer Browser-Hersteller außer Microsoft soll volle Zugriff auf Windows RT erhalten.

Bei Windows RT handelt es sich um eine speziell an ARM-Prozessoren angepasste Version von Windows 8, die in erster Linie auf preisgünstigen Tablets zum Einsatz kommen wird.

Unter Windows RT gibt es eine "Classic"-Umgebung, die bisherigen Windows-Versionen ähnelt und in der auch der Internet Explorer genutzt werden kann. Für andere Browser wie Firefox bleibt hingegen nur die Metro-Umgebung, die eigens abgesichert ist und bei der auf bestimmte Systemfunktionen nicht zugegriffen werden kann.

Für den Internet Explorer handelt es sich also um einen nicht zu verachtenden Wettbewerbsvorteil unter Windows RT, den Mozilla deshalb anprangert.

Bislang hat Microsoft noch nicht detailliert auf die Vorwürfe der Firefox-Entwickler reagiert. Eine erste Stellungnahme weist lediglich darauf hin, dass "Windows RT kein Windows mehr ist": Da die Prozessoren von ARM völlig neue Anforderungen an die Energieverwaltung und Sicherheit stellen, ist Microsoft laut eigenen Angaben der einzige Browser-Anbieter, der diesen Anforderungen gewachsen ist. Dabei handelt es sich natürlich um einen deutlichen Seitenhieb gegen Mozilla, Google und Apple.

Wir halten Sie aber natürlich auf dem Laufenden, sobald Microsoft ausführlich Stellung bezogen hat - eine bevorzugte Behandlung des Internet Explorer hat in Europa bereits vor Jahren die Wettbewerbshüter auf den Plan gerufen:

In Windows 7 wurde deshalb ein Auswahl-Bildschirm für Browser-Alternativen integriert, damit Microsoft den Internet Explorer nicht durch sein Betriebssystem-Monopol zum Platzhirschen unter den Browsern machen kann. Denn das war dem Software-Riesen aus Redmond bereits vor Jahren gelungen, bevor Firefox und Chrome ihren Siegeszug antraten und Microsofts Browser in die Bredouille trieben.

Der erbitterte Kampf um Marktanteile geht deshalb mit den Mozilla-Vorwürfen in eine ganz neue Runde und könnte wirklich in einen Krieg ausarten.

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