Bildschirmschoner: kein sofortiger Passwortschutz

25. Oktober 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Obwohl ein Bildschirmschoner schon längst nicht mehr notwendig ist, um moderne Monitore vor dem Einbrennen von angezeigten Inhalten zu bewahren, ist er dennoch auf vielen Systemen aktiviert: Neben dem optischen Augenschmaus bietet er mit seinem Passwortschutz vor neugierigen Blicken.

Doch dieser Passwortschutz kann in einigen Fällen auch zu einer Komfortbremse werden – beispielsweise immer dann, wenn sie eine Dia-Show oder einen Film schauen und nicht erkannt wird, dass zwar keinerlei Mausbewegungen oder Tastatureingaben erfolgen, das System aber trotzdem benutzt wird. Dann schaltet sich nämlich der Bildschirmschoner an und verdeckt den eigentlichen Bildschirminhalt. Ein schneller Griff zur Maus oder Tastatur kann dann schon zu spät sein, denn die Passworteingabe ist trotzdem erforderlich.

Um dies zu vermeiden, können Sie den Zeitraum zwischen Einschalten des Bildschirmschoners und Eingabe des Passworts vergrößern: Dann haben Sie mehrere Sekunden Zeit, um den Bildschirmschoner zu beenden, ohne dass der Passwortschutz an Nutzen verliert.

So verlängern Sie diesen Zeitraum:

  1. Klicken Sie auf „Start“ und geben Sie den Befehl“ regedit“ in das Suchfeld ein, gefolgt von einem Druck auf die Eingabetaste.
  2. Bewegen Sie sich jetzt zu dem Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon“.
  3. Klicken Sie dort auf „Bearbeiten/Neu/Zeichenfolge“ und taufen Sie diese Zeichenfolge auf den Namen „ScreenSaverGracePeriod“. Übersetzt heißt diese Zeichenfolge übrigens „Bildschirmschoner-Gnadenfrist“, was verdeutlicht, welchen Sinn und Zweck dieser Schlüssel erfüllen soll.
  4. Klicken Sie jetzt doppelt auf diese neu angelegte Zeichenfolge und tragen Sie den gewünschten Wert in Sekunden ein.

Dabei ist ein Wert zwischen 10 bis 20 Sekunden sinnvoll, da er Ihnen genügend Zeit gibt, den Bildschirmschoner zu beenden, bevor Sie das Passwort eingeben müssen. Gleichzeitig bleibt aber auch der Passwortschutz erhalten, denn in den 10 bis 20 Sekunden, nach denen Sie den Raum verlassen haben, dürfte es wohl nur besonders flinken und neugierigen Personen gelingen, sich Zugriff auf den Rechner zu verschaffen.

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