Das muss Microsoft mit Windows 9 richtig machen

15. Januar 2014
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Als der scheidende Microsoft-Chef Steve Ballmer nach dem größten Fehler von Microsoft befragt wurde, mussten die Journalisten nicht lange auf die Antwort warten: Ballmer nannte Windows Vista als den größten Fehler, der während seiner Laufbahn als Firmenboss passiert ist. Die Versprechungen waren im Vorfeld zu vollmundig und im Endeffekt konnte wenig eingehalten werden.

Ein ähnliches Schicksal wie Vista droht derzeit auch Windows 8. Die Verkaufszahlen sind zwar besser als bei Vista, aber das Image ist ähnlich durchwachsen. Viele Nutzer kommen mit der inkonsequenten Oberfläche mit der Kachel-Optik nicht zurecht und stören sich an zahlreichen kleineren Details. Windows 7 und XP erfreuen sich deshalb weiterhin großer Beliebtheit, während Windows 8 bzw. Windows 8.1 zusammen nur auf einen Marktanteil von knapp zehn Prozent kommen.

Mit Windows 9 muss Microsoft deshalb das Betriebssystem abliefern, was Windows 8 bereits sein wollte: Modern, mobil und flexibel – aber ohne die Anwender zu überfordern oder ihnen ein neues Bedienkonzept aufzwängen zu wollen. Der Software-Riese aus Redmond hat schlichtweg unterschätzt, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und sich selbst mit guten Argumenten nur schwierig dazu bringen lässt, die Bedienung seines Betriebssystems grundlegend neu zu lernen.

Ganz wichtig ist, dass sich Microsoft mit Windows 9 nicht wieder an einem Spagat wie bei Windows 8 versucht: Klassische Anwender sollten nicht vor den Kopf gestoßen werden, während die jahrelangen Versäumnisse auf dem mobilen Markt mit einem Schlag aufgeholt werden sollten. Doch damit hat sich Microsoft zwischen alle Stühle gesetzt und sich kaum Freunde, dafür aber viele Gegner gemacht.

Windows 9 soll das Startmenü zurückbringen und gleichzeitig eine Abkehr von dem Versuch sein, mit einem System unterschiedliche Nutzergruppen glücklich zu machen. Denn die Konkurrenz von Apple und Google hat bereits vorgemacht, wie es erfolgreich funktioniert. Microsoft muss diesmal alles richtig, um nicht endgültig den Boden unter den Füßen zu verlieren. Denn die Abkehr vom klassischen Desktop und der Verzicht auf das Startmenü mögen zwar nur Symptome sein für Microsofts zunehmende Ignoranz den Kundenbedürfnissen gegenüber, aber sie haben den Konzern um Jahre zurückgeworfen.

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