Das neue Dateisystem von Windows 8 Server

01. Juli 2012

Festplatten bieten immer mehr Speicherplatz, sodass die bislang genutzten Dateisysteme zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Das aktuell meistverwendete Dateisystem "New Technology File System" (NTFS) trägt zwar "New" im Namen, doch wirklich neu war es, als Windows NT 3.1 auf den Markt kam.

Seit 2003 arbeitet Microsoft deshalb an einem Nachfolger für NTFS: Das neue Dateisystem ReFS wird mit Windows 8 eingeführt und soll NTFS in den nächsten Jahren ablösen. Allerdings bleiben Laufwerke, die mit NTFS formatiert wurden, natürlich auch weiterhin kompatibel - ebenso wie FAT32, der Vorgänger von NTFS.

ReFS wird jedoch nur in den Server-Versionen von Windows 8 direkt zum Einsatz kommen. Alle Windows 8-Versionen werden jedoch mit ReFS formatierte Datenträger lesen können.  Allerdings soll ReFS noch nicht für Boot-Laufwerke und Wechsel-Datenträger zum Einsatz kommen - Microsoft weist allerdings darauf hin, das dies für eine spätere Revision von ReFS geplant ist. Das aktuelle Dateisystem NTFS liegt derzeit in Version 3 vor und wurde ebenfalls nach und nach um neue Funktionen bzw. eine breitere Unterstützung von Datenträgern erweitert.

Unter Windows 7 und Vista sowie XP werden mit ReFS formatierte Laufwerke hingegen nicht erkannt bzw. sind nicht lesbar.

Was kann ReFS?

Die wichtigsten Eigenschaften von ReFS sind:

  • Fehler sollen sich im laufenden Betrieb beheben lassen, ohne dass der betroffene Datenträger vom Netz genommen werden muss. Daten werden dazu wie in einer gigantischen und verschachtelten Tabelle abgespeichert.
  • Daten sollen automatisch überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Dazu werden Kontroll-Bits gespeichert, mit denen sich beschädigte Dateien zuverlässiger wiederherstellen lassen.
  • Außerdem wird ReFS kompatibel zu NTFS sein, jedoch mit erheblich mehr Speicherplatz zurechtkommen: Bis zu 4.000 Terabyte kann ReFS verwalten - und zwar pro Speicherpool. Die Zahl der Speicherpools ist hingegen nicht begrenzt. Dadurch lassen sich mehrere Festplatte zu einem einzigen riesigen Speicherplatz zusammenschließen. Microsoft nennt dieses Prinzip 'Storage Space' und es ist ebenso simpel wie effektiv: Sobald der Speicherplatz eines Storage Space knapp wird, bauen Sie einfach eine weitere Festplatte ein, sodass wieder neuer Speicherplatz zur Verfügung steht.

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