Entwickler haben kaum Interesse, ihre iOS- und Android-Apps für Windows 10 zu bringen

01. Juni 2015

Mit Windows 10 für Smartphones soll es wesentlich einfacher werden, Apps für iOS und Android zu portieren. Denn Microsoft verspricht leicht zu bedienende Werkzeuge, mit denen das Portieren von Apps schnell erledigt sein soll.

Theoretisch könnten Entwickler auf diese Weise ihre beliebten Apps auch für Microsofts neues Betriebssystem bringen. Doch das Interesse ist bei den Entwicklern kaum vorhanden. Das liegt hauptsächlich an zwei Gründen:

Zum einen misstrauen viele Entwickler den Versprechungen von Microsoft, dass die Portierung ohne höheren Aufwand vonstattengeht. Bereits bei der Vorgänger-Version Windows Phone 8 hatte Microsoft unermüdlich betont, wie einfach das Portieren möglich ist. In der Praxis standen aber insbesondere kleinere Entwickler-Studios mit lediglich einem oder zwei Mitarbeitern vor dem Problem, dass der zusätzliche Aufwand gar nicht zu stemmen war.

Das geht Hand in Hand mit dem zweiten Problem: jeder Aufwand lohnt sich natürlich nur solange, wie auch das Ergebnis stimmt. Aber der Marktanteil der bisherigen Windows-Versionen für Smartphones ist so gering, dass es sich für viele Entwickler schlichtweg nicht rechnet. Da kann Microsoft noch so funktionstüchtige Werkzeuge zur Verfügung stellen - wenn der Marktanteil zu gering ist, fehlt es einfach an potenziellen Käufern. 

Daraus resultiert wieder ein Teufelskreis, der Microsoft seit Jahren zu schaffen macht: ein unattraktives Betriebssystem lockt keine Käufer an, sodass es sich nicht lohnt, Apps für dieses Betriebssystem zu entwickeln. Apps würden aber hingegen wiederum Käufer anlocken...

Selbst etablierte Entwickler haben deshalb bereits ihre Skepsis öffentlich geäußert und wollen erst abwarten, wie sich die Marktanteile von Windows 10 bei Smartphones entwickeln. Hoffnung für Microsoft besteht aber darin, dass es den Entwicklern von Candy Crush Saga laut eigenen Aussagen mit sehr geringem Aufwand gelungen ist, ihr weltweit erfolgreiches Spiel auf Windows 10 zu portieren. Wenn diesem Beispiel mehr große Studios folgen, könnte dies einen enormen Schub für Windows 10 bedeuten.

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