Feierabend in der Gerüchteküche: Antworten zu Windows 7

09. August 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Obwohl zu Windows 7 bereits zahlreiche Informationen bereitstehen und wir Sie immer brandaktuell zu Microsofts kommenden Betriebssystem informieren, schwelt die Gerüchteküche noch immer.

Wir haben deshalb einen Blick in die Töpfe geworfen, aus denen besonders viel Dampf quillt und liefern Ihnen hier die konkreten Antworten zu allen Themen, wo noch Gerüchte durch die Windows-Welt schwirren:

Ist es richtig, dass Windows 7 schon längst fertig ist?

Ja, dieses Gerücht stimmt und wurde auch bereits von Microsoft offiziell bestätigt: Am 22. Juli und damit drei Monate vor dem offiziellen Verkaufsstart von Windows 7 am 22. Oktober 2009 wurde die finale Version von Microsofts neuem Betriebssystem erstellt. Auf dieser Version wird also die Verkaufsversion von Windows 7 basieren, die in den regulären Handel gelangt – deshalb handelt es sich dabei um die „Release to Manufacture (RTM)“-Version.

 

Stimmt es, dass Windows 7 bereits seit mehreren Wochen im Internet als Download verfügbar ist?

Dies ist theoretisch zwar richtig, jedoch können wir davon aus mehreren Gründen nur strikt davon abraten, Windows 7 aus einer der einschlägigen Quellen herunterzuladen: Sie verstoßen damit nicht nur gegen das Urhebergesetz, sondern laufen auch noch Gefahr, statt Windows 7 bloß eine mehrere Gigabyte große Datei herunterzuladen, die vor Schad-Software förmlich überquillt.

Stimmt es, dass Windows 7 wesentlich schlanker als Windows Vista ist?

Mit ca. 50 Millionen Codezeilen soll es sich bei Windows Vista um die komplexeste Software handeln, die jemals geschaffen wurde.  Rund 2.000 Programmierer waren mehrere Jahre damit beschäftigt, das Betriebssystem zu entwickeln. Zwar ist bislang noch nicht bekannt, über wie viele Zeilen Programmcode Windows 7 verfügt und Heerscharen von Microsoft-Programmierern waren ebenfalls jahrelang mit der Entwicklung zugange, doch Windows 7 soll tatsächlich schlanker und performanter als Windows Vista sein.

Der Grund dafür ist jedoch nicht etwa darin zu suchen, dass Microsoft seinen Anwendern in erster Linie mehr Komfort bieten möchte – der Hintergrund ist vielmehr, dass immer mehr Nutzer auf Netbooks setzen, die nur wenig Leistung bieten und mit dem hungrigen Windows Vista deshalb in der Regel hoffnungslos überfordert waren. Diesen großen Markt will Microsoft jedoch der Linux-Konkurrenz keinesfalls kampflos überlassen, kann aber auch nicht ewig Windows XP als Betriebssystem für Netbooks ausliefern.

Auch im Desktop-Bereich nutzen viele Anwender genügsame und somit preiswerte Rechner, auf denen in der Regel Windows XP läuft, da der im Vergleich zu XP deutlich gestiegene Ressourcenhunger von Vista für viele Nutzer ein eindeutiger Hinderungsgrund war, zu diesem Betriebssystem von Microsoft zu wechseln.

Ist es richtig, dass Windows7 auch auf USB-Sticks veröffentlicht wird?

Dieses Gerücht kursiert bereits seit der Ankündigung von Microsoft, dass Windows 7 auch auf Netbooks problemlos laufen soll und hält sich seitdem hartnäckig. Hintergrund für dieses Gerücht ist, dass viele Netbooks über kein internes DVD-Laufwerk verfügen und Windows 7 somit von einem externen DVD-Laufwerk oder via Netzwerk installiert werden müsste. Beide Varianten würden aber insbesondere Computereinsteiger und technisch unerfahrene Nutzer vor relativ große Probleme stellen. Deshalb kam der Gedanke auf, dass Microsoft Windows 7 auch auf USB-Sticks ausliefern könnte.

Eine Bestätigung bzw. ein Dementi von Microsoft steht bislang jedoch noch aus und es ist auch eine Kostenfrage, ob Windows 7 auf USB-Sticks ausgeliefert wird: Aufgrund der Datenmenge von Windows 7 müsste ein USB-Stick mit mindestens 8 Gigabyte verwendet werden, der deutlich teurer ist als die zwei DVDs, auf denen Windows 7 normalerweise ausgeliefert werden würde (eine DVD für die 32-Bit-Version und eine DVD für die 64-Bit-Version).

Deshalb heißt es warten, bis sich Microsoft zu diesem Gerücht zu Wort meldet, damit wir erfahren, ob es sich nur um heiße Luft handelt oder ob Windows 7 wirklich auch auf einem USB-Stick ausgeliefert wird.

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