Google legt gefährliche Sicherheitslücke in Windows offen

02. Januar 2015
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Weil Microsoft zu langsam reagiert hat, veröffentlichte Google jetzt umfangreiche Informationen über eine kritische Sicherheitslücke in Windows:

Vor wenigen Monaten hatte sich Google entschieden, künftig eine größere Rolle zu spielen, wenn es um das Aufspüren und Beseitigen von Sicherheitslücken geht. Deshalb wurde eine interne Gruppe aus Hackern zusammengestellt, die auf den Namen „Project Zero“ hört. Zu ihren Aufgaben zählt das Untersuchen von Anwendungen, die nicht zwangsläufig direkt von Google stammen müssen.

Sobald eine Sicherheitslücke entdeckt wird, haben die Entwickler dieser Software insgesamt 90 Tage Zeit, um sie stopfen. Nach diesem Zeitraum von drei Monaten wird die Lücke öffentlich gemacht. Dadurch will Project Zero verhindern, dass Informationen und Fehlerberichte einfach für Monate oder gar Jahre vor sich  hinschlummern, während die Sicherheitslücke weiterhin aktiv bleibt und von Datendieben ausgenutzt werden könnte.

Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass 90 Tage ausreichen sollten, um eine Sicherheitslücke zu stopfen. Doch wie ein aktuelles Beispiel auf bittere Weise lehrt, sind anscheinend nicht mal große Konzerne in der Lage, in angemessener Zeit auf solche potenziellen Gefahren zu reagieren: Die Google-Forscher haben nämlich eine kritische Sicherheitslücke in Windows entdeckt, über die normale Anwender die komplette Kontrolle über den PC übernehmen können.

Da Microsoft die Sicherheitslücke aber nicht innerhalb des Zeitraums geschlossen hat, wurden die Infos jetzt öffentlich gemacht. Dies geschieht automatisiert und Google verteidigt sich gegen jegliche Kritik: Microsoft sei über dieses Prozedere informiert worden, als man dem Unternehmen die Informationen über die Sicherheitslücke mitgeteilt hat.

Microsoft hingegen weist darauf hin, dass das Risiko überschaubar ist, da potenzielle Angreifer erst über ein Benutzerkonto verfügen müssen  am jeweiligen Rechner. Allerdings ist ein Patch jetzt doch noch in Arbeit und Microsoft empfiehlt allen Anwendern, Virenscanner und Firewall immer auf dem neuesten Stand zu halten.

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