Google verzichtet auf Microsoft - hier sind die wahren Gründe:

02. Juni 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Kein Windows mehr bei Google: Mitarbeiter des Suchmaschinen-Riesen müssen künftig ohne das Microsoft-Betriebssystem auskommen. Wer weiterhin Windows nutzen will, muss sich dazu eine offizielle Genehmigung vom „oberen Management“ einholen, wie die Financial Times unter Berufung auf mehrere Mitarbeiter von Google schreibt. Angestellte, die einen neuen Rechner erhalten und darauf Windows nutzen wollen, müssen dafür sogar den Segen des obersten IT-Chefs von Google erhalten. Als Alternative stehen bei Google Linux und Mac OS als Betriebssysteme zur Auswahl.

 Offiziell begründet Google diese Abkehr mit Sicherheitsbedenken: Die E-Mail-Konten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten waren Anfang des Jahres von chinesischen Hackern attackiert worden. Den schwarzen Peter für die Attacken will Google jetzt also Microsoft in die Schuhe schieben: Indirekt unterstellt Google, dass die Hackversuche nur deshalb erfolgreich waren, weil Window zum Einsatz gekommen ist.

Doch inoffiziell dürfte für Google diese Erklärung gerade zur rechten Zeit kommen: Seit geraumer Zeit werkeln die eigenen Entwickler bereits an einem Betriebssystem, das zwangsläufig auch in direkte Konkurrenz zum Platzhirschen Windows treten wird. Wie bereits im Frühjahr 2010 angekündigt, will Google deshalb intern verstärkt sein eigenes Betriebssystem „Google Chrome OS“ nutzen. Über kurz oder lang wäre Google also ohnehin zu seiner Eigenentwicklung gewechselt und nutzt seine Sicherheitsbedenken in erster Linie als Vorwand.

Genau genommen klaffte das Sicherheitsleck außerdem nicht mal in Windows, sondern vielmehr im Internet Explorer – dieser Browser stammt natürlich auch von Microsoft, lässt sich jedoch problemlos durch eine leistungsfähige und sichere Alternative wie Firefox oder Googles eigenen Chrome-Browser ersetzen.

Lassen Sie sich also nicht von der Windows-Abkehr durch Google verunsichern: Windows steht öfter im Fadenkreuz von Attacken, weil es auf rund 90 Prozent der Rechner weltweit installiert ist. Linux oder Mac OS sind als Ziel von Angriffen schlichtweg nicht attraktiv genug, sodass seltener Berichte über Sicherheitsprobleme auftauchen.

Erhalten Sie regelmäßig die wichtigsten Windows-News in Ihr Postfach!

Jetzt gratis per E-Mail

DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zu Windows News

Newsletter

Jetzt kostenlose Windows-Hilfe anfordern!

  • die besten Tipps
  • völlig kostenlos
  • jederzeit abbestellbar
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"