Happy Birthday, Windows!

19. November 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Als am 20. November 1985 Windows 1.0 erschien, ahnten allenfalls Computer-Experten, dass ein neues Zeitalter angebrochen war:

Weg von der Tastatur und hin zu Maus und Multitasking. Doch schnell verbreitete sich die frohe Kundschaft in der ganzen Welt - heute ist Windows längst nicht mehr wegzudenken und wird auf über 90 Prozent der Rechner genutzt.

Bis zu dieser Marktmacht war es jedoch ein steiniger Weg - auf dem in den ersten Jahren sogar ein regelrechtes Wettrennen stattfand. Bill Gates erkannte zwar schnell, dass PCs erst dann einen Siegeszug erleben würden, wenn die Bedienung per Tastatur und Kommandozeile erheblich erleichtert wird. Doch dieser naheliegende Gedanke war natürlich auch bereits einem Konkurrenten namens Steve Jobs gekommen: Der Apple-Gründer hatte 1983 einen der ersten Rechner veröffentlicht, der über eine grafische Benutzeroberfläche gesteuert werden konnte. Doch der hohe Preis des "Apple Lisa" getauften Geräts schreckte die meisten Käufer ab, sodass Jobs damit nur eine wohlbetuchte Nische abdeckte.

Im November 1983 kündigte Bill Gates deshalb die erste Version von Windows an - während sein Vater den Diaprojektor bediente. Doch erst am 20. November 1985 war es endlich soweit und Windows 1.0 konnte den weltweiten Siegeszug von Microsoft einläuten. Doch es sollte noch einige Jahre dauern, bis sich Windows endlich etablieren konnte. Allerdings gab es zum Start von Windows 1.0 weltweit lediglich rund sechs Millionen PC. Doch je mehr PCs sich verkauften, desto stärker wurde auch die Marktmacht von Microsoft. Windows 2.03 und Windows 3.0 zementierten das Fundament, auf dem Windows 95 aufbaute und endgültig das Monopol begründete.

Dabei hatte sich Gates für die ersten Windows-Versionen ungeniert von Apple "inspirieren" lassen, was einen jahrelangen Rechtsstreit nach sich zog. In den ersten Jahren nach Windows 1.0 konnte Microsoft jedoch die Armada der Anwälte von Apple auf Distanz halten, weil Microsoft damals Software für den Konzern mit dem angebissenen Apfel als Logo lieferte. 1994 musste Apple vor Gericht schließlich eine bittere Niederlage einstecken und der Kalte Krieg zwischen den beiden Konzernen erreichte seinen Höhepunkt.

Erst drei Jahre später entspannte sich die Lage, da Microsoft dem 1997 finanziell angeschlagenen Konzern Hilfe anbot. Inzwischen ist Apple dank Entwicklungen wie dem iPod, iPhone und iPad wieder wohlauf und schwimmt ganz oben auf der Erfolgswelle.

Doch auch Microsoft braucht sich natürlich nicht über mangelnden Erfolg zu beklagen: Windows 7 hat sich bislang mehr als 240 Millionen Mal verkauft und auch das oft gescholtene Vista blieb lediglich hinter den überzogenen Erwartungen des Konzerns zurück - ein kapitaler Flop hätte jedoch ganz anders ausgesehen.

Die Zukunft wird für Microsoft jedoch stürmisch, denn das Ende des PCs, wie wir ihn kennen, ist bereits eingeläutet: Immer schnellere Smartphones und Geräte wie das iPad revolutionieren momentan den Markt. Branchenexperten erwarten deshalb, dass mobile Endgeräte den PC am Schreibtisch in fünf bis fünfzehn Jahren ablösen werden. Doch bis dahin sind Vista und Windows 7 noch die erste Wahl, wenn es um effektives und effizientes Arbeiten am PC geht.

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