Joyn wird der offizielle Nachfolger der SMS

01. März 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Als die Telekom in der letzten Woche ankündigte, unter dem Namen RCS-e den Nachfolger der SMS zu entwickeln, gingen Hohn und Spott durchs Internet: Viel zu spät sei der Konzern mit dieser Idee dran - und dann auch noch so ein sperriger Name!

Doch die Unkenrufen sind verstummt, seitdem die GSM Association beschlossen hat, dass RCS-e der offizielle Nachfolger der SMS wird. Bei der GSM Association handelt es sich um den weltweiten Industrieverband der Mobilfunkunternehmen - also eine gewichte Vereinigung mit der Durchsetzungskraft, die für einen offiziellen SMS-Nachfolger notwendig ist.

Außerdem wurde gleichzeitig verkündet, dass der kryptische Name RCS-e abgelegt wird - stattdessen wird der SMS-Nachfolger den wesentlich angenehmeren und leichter zu merkenden Namen "Joyn" tragen.
Joyn soll nicht nur die SMS ablösen, sondern gleichzeitig auch Sprachnachrichten sowie den Versand von Fotos ermöglichen. Außerdem fällt die lästige Begrenzung auf 160 Zeichen. Damit tritt Joyn in direkte Konkurrenz zu immer beliebten Messengern wie WhatsApp, mit denen Millionen von Smartphone-Besitzern weltweit bereits direkt in Kontakt stehen.

Ob Joyn allerdings bereits ab diesem Sommer auf jedem Smartphone vorinstalliert sein wird? Apple wird beispielsweise kaum geneigt sein, seinen soeben erst etablierten iMessage-Dienst gegen Joyn auszutauschen.

Dem Erfolg eines einheitlichen SMS-Nachfolgers steht deshalb in erster Linie im Wege, dass jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht. Allerdings hat die Telekom bereits angekündigt, dass Joyn für Apple-Geräte als App erhältlich sein wird. Samsung, HTC, LG, Nokia und Blackberry-Hersteller Research in Motion haben hingegen bereits signalisiert, dass sie Joyn vorinstallieren werden.

Eine wichtige Frage bleibt allerdings noch offen: Wird Joyn kostenlos sein. Und wenn nein - wie sehr werden sich die Anbieter zügeln können? Denn Konkurrenten wie WhatsApp verlangen momentan nur eine einmalige Zahlung. Anschließend können so viele Nachrichten und Bilder hin- und hergeschickt werden wie gewünscht.

Die Chancen für Joyn stehen jedoch mehr als gut: Laut einer Studie wollen 95 Prozent der Handybesitzer nicht auf SMS verzichten. Vergleichbare Dienste wie WhatsApp oder den Facebook Messenger finden nur 4 Prozent der Befragten besser bzw. zuverlässiger als SMS. Ihr Nachfolger dürfte also auch noch lange nicht arbeitslos werden.

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