Kommt jetzt jedes Jahr ein neues Windows?

02. Dezember 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Es ist bereits seit Wochen ein offenes Geheimnis, dass Microsoft seine bisherige Veröffentlichungspolitik entscheidend verändern wird. Jetzt sind die ersten konkreten Details durchgesickert:

So wird ab 2013 jedes Jahr eine neue Version von Windows veröffentlicht, die den Codenamen „Blue“ trägt. Wir haben bereits vor mehreren Monaten von diesen Plänen berichtet, die jetzt durch mehrere Medien übereinstimmend bestätigt werden.

Microsoft hatte in den letzten Wochen und Monaten vor dem offiziellen Startschuss für Windows 8 mehrere Updates veröffentlicht, die von Betatestern installiert wurden und unmittelbar nach dem Release von Windows 8 zur Verfügung standen. Bei bisherigen Windows-Versionen gab es zwar auch die allmonatlichen Updates, doch bis zum ersten Service Pack für Windows 7 mussten die Anwender fast 1,5 Jahre warten: Windows 7 erschien im Oktober 2009, während das Service Pack 1 erst im Februar 2011 veröffentlicht wurde.

Diesen Zeitraum will Microsoft künftig deutlich verkürzen. Statt  Service Packs sollen deshalb neue Windows-Versionen erscheinen - ein Konzept, das auch Apple mit seinem Mac OS X-Betriebssystem verfolgt: Dort werden mit jeder neuen Version zahlreiche Fehler beseitigt und neue Funktionen hinzugefügt, ohne dass die Versionsnummer gleich einen ganzen Schritt nach vorne macht. Außerdem ist für jede neue Mac OS X-Version ein geringerer Preis fällig - ein Upgrade auf die aktuelle Version kostet beispielsweise nur knapp 18 Euro.

Microsoft schlägt mehreren Medienberichten zufolge ab Sommer 2013 ebenfalls diesen Weg ein. Die für diesen Zeitraum geplante neue Windows-Version soll Besitzern von Windows 8 für ein geringes Entgelt zur Verfügung gestellt werden.

Dieser Ansatz ist jedoch ein zweischneidiges Schwert: So fordern private Nutzer zwar immer wieder, dass der Software-Riese aus Redmond schneller reagieren und neue Windows-Funktionen sowie Fehlerbehebungen möglichst schnell zur Verfügung stellen soll. Für Firmen ist ein beschleunigter Update-Rhythmus jedoch ein Problem, da neue Windows-Versionen erst auf Herz und Nieren geprüft werden müssen. Zu groß ist andernfalls die Gefahr, dass spezielle Software den Dienst verweigert und es zu gravierenden Produktivitätseinbußen kommt.

Der Königsweg könnte deshalb sein, dass Microsoft zwei Pfade beschreitet: Eine Schnellstraße für ungeduldige Endkunden und eine sorgfältig zementierte Trasse für Firmenkunden, die Stabilität den Vorzug gegenüber neuen Funktionen geben.

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