Komplettes Android für PCs mit Windows

08. Januar 2014
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

AMD arbeitet derzeit eng mit Bluestacks zusammen, einem auf die Virtualisierung von Android spezialisiertes Unternehmen. Konkret bedeutet das, dass in Zukunft die komplette Oberfläche von Android auch unter Windows genutzt werden kann.

Bislang können Android-Apps unter Windows lediglich dann genutzt werden, wenn sie in isolierter Umgebung über den Bluestacks-Player gestartet werden. Sobald AMD und Bluestacks jedoch die neue Version veröffentlichen, steht ein komplettes Android-System auch für Windows-PCs zur Verfügung.

Bislang ist es so, dass sich lediglich einzelne Android-Apps auf einem Windows-System mit Bluestacks ausführen lassen, aber eine Virtualisierung des gesamten Android-Systems ist nicht möglich. Dadurch würde aber auch der nahtlose Austausch von Dateien zwischen Windows und Android ermöglicht. Bislang ist noch nicht bekanntgegeben worden, wann die Bluestacks-Version erscheint, die eine komplette Android-Virtualisierung ermöglicht. 

Voraussetzung dafür ist allerdings ein AMD-Prozessor: Wer einen Computer mit Intel-Prozessor besitzt, kann die Android-Virtualisierung nicht nutzen. Diese Optimierung dient natürlich in erster Linie dazu, den Absatz eigener Prozessoren zu erhöhen. Gleichzeitig kann AMD aber die Android-Virtualisierung auch anpassen, um beispielsweise den Stromverbrauch zu senken und die Performance beim Ausführen der Apps zu verbessern. 

Wie AMD mitteilt, sollen alle Android-Apps genutzt werden können - ganz gleich, ob es sich dabei um einen simplen Taschenrechner oder ein aufwendiges 3D-Spiel mit spektakulären Grafikeffekten handelt. Inwiefern Spiele ruckelfrei laufen, hängt dann von der Rechenleistung des vorhandenen Prozessors ab.

Generell kann aber davon ausgegangen werden, dass Desktop-CPUs auch dann noch genügend Rechenleistung für Android-Apps übrig haben, wenn die für die Virtualisierung benötigte Performance bereits abgezogen ist.

Bislang hat AMD sich noch nicht dazu geäußert, ob die Android-Virtualisierung auch zu einem späteren Zeitpunkt auch für Intel-Systeme zur Verfügung gestellt wird. Wir sind allerdings skeptisch, ob AMD diesen Schritt wagt, denn in der erbitterten Schlacht um Marktanteile am CPU-Markt ist die Android-Virtualisierung ein wichtiger Vorteil, der insbesondere ambitionierte Anwender dazu bringen könnte, sich für einen AMD-Prozessor zu entscheiden. 

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