Microsoft bricht Verkaufsrekorde, macht aber trotzdem weniger Umsatz

27. Januar 2015
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Bei Microsoft geht es mit dem dringend erforderlichen Umbau weiter voran - was sich allerdings auf die aktuellen Geschäftszahlen auswirkt:

Denn obwohl neue Bereiche gewachsen sind, konnte damit der Rückgang beim wichtigen Windows-Geschäft nicht komplett kompensiert werden. Der Gewinn ist deshalb im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10,7 Prozent zurückgegangen und liegt bei ca. 5,9 Milliarden Dollar. Dafür ist aber der Umsatz um nahezu 8 Prozent gestiegen und beträgt fast 26,5 Milliarden Dollar. Die Umsatztreiber waren für Microsoft in erster Linie der wachsende Markt mit Dienstleistungen rund um die Cloud, so ist beispielsweise die Zahl der Abonnenten von Office 365 in den letzten drei Monaten um ca. 30 Prozent gestiegen (9,2 Millionen Kunden insgesamt).

Aber auch das Surface-Tablet hat sich gemausert: Während es noch vor kurzem für horrende Verluste in dreistelliger Millionenhöhe verantwortlich war, konnten die Erlöse um immerhin knapp 25 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gesteigert werden. Damit ist das Surface-Tablet zwar nach wie vor weit davon entfernt, ein Erfolgsgeschäft für Microsoft zu sein (die Fertigungskosten und Ausgaben fürs Marketing dürften den erwirtschafteten Umsatz mehr als auffressen), aber der Fehlschlag fällt immer weniger gravierend aus.

Bei Windows ging der Umsatz um 13 Prozent zurück, was nicht nur an Windows 8, sondern am schwachen PC-Markt allgemein liegt. Außerdem konnte Microsoft letztes Jahr von einem indirekten “Bonus” profitieren: Im April 2014 endete die Unterstützung für Windows XP, sodass zahlreiche Unternehmen und Privatanwender zu Windows 7 bzw. Windows 8.1 gewechselt sind. Diese zusätzlichen Einnahmen fehlen im aktuellen Quartal.

Der Abbau von 18.000 Stellen hat den größten Einfluss auf die gesunkenen Gewinne: Bevor der Spar-Effekt durch die eingesparten Stellen einsetzt, tauchen erst höhere Kosten in Form von Abfindungen und Sozialmaßnahmen auf. Die Zeichen bei Microsoft stehen also wirklich auf Wandel, was sich bislang in erster Linie bei der Cloud bemerkbar macht. Jetzt muss noch die vom neuen Chef Satya Nadella Devise greifen, dass es ein Betriebssystem für alle Plattformen geben soll.

Inwiefern Windows 10 dieses Versprechen einlösen kann, ist die spannendste Frage in diesem Jahr.

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