Microsoft präsentiert seinen iPad-Konkurrenten Surface

19. Juni 2012

Während einer Pressekonferenz in Los Angeles hat Microsoft endlich die Katze aus dem Sack gelassen: Wochenlang narrte der Software-Riese aus Redmond Presse und Branchenexperten mit einem Countdown auf seiner Webseite.

Dadurch sollte Spannung und Interesse geweckt werden, was jedoch misslang. Aber jetzt, wo das angekündigte Geheimnis gelüftet ist, besteht durchaus mehr Anlass zur Freude als zur Skepsis.

Microsoft präsentierte einen neuen Tablet-PC namens "Surface", den es in zwei Varianten geben soll. Beide Surface-Modelle besitzen ein Display mit einer Diagonale von 10,6 Zoll und einem Gewicht von 676 Gramm (bzw. 903 Gramm beim Pro-Modell) bei einer Dicke von 9,3 Millimetern (13,5 Millimeter beim Pro-Modell). Neben 32 GB Speicherplatz soll es auch Versionen mit 64 GB geben.

Das Einsteiger-Modell wird mit Windows RT ausgeliefert, der speziell für ARM-Prozessoren ausgelegten Windows 8-Version. Die Auflösung liegt bei diesem Modell bei 1.280 x 720 Bildpunkte. Außerdem ist USB 2.0 als Schnittstelle vorhanden.

Das Profi-Modell des Surface bietet hingegen Windows 8 Pro, FullHD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixel sowie USB 3.0, während 64 GB oder 128 GB Speicherplatz zur Verfügung stehen.

Eine Besonderheit der beiden Surface-Modelle im Vergleich zu iPad und Android-Tablets: Surface verwendet ebenfalls Schutzhüllen, wie sie vom iPad bekannt sind - beim Surface ist jedoch eine Tastatur integriert. Je nach Cover handelt es sich dabei um eine Touchscreen-Tastatur oder um eine physikalische Tastatur. Außerdem ist standardmäßig ein Standfuß in beide Surface-Modelle integriert, sodass sie bequem am Tisch benutzt werden. Praktisch, um etwa Nachrichten beim Frühstücken zu schauen, ohne permanent das Tablet mit einer Hand halten zu müssen.

Die Magnesiumlegierung seiner Surface-Tablets bezeichnet Microsoft als "VaporMG": Dabei soll es sich um eine besonders dünne und gleichzeitig stabile Legierung handeln.

Surface soll auch deshalb Chancen gegen seine mächtige Konkurrenz haben, weil Microsoft die Produktionsfäden in den Händen hält. Laut Ballmer "funktionieren Geräte besser, wenn Hardware und Software aufeinander abgestimmt sind".

Weder Preis noch Markstart sind bislang bekannt. Allerdings soll Surface mit Windows RT parallel zum Start von Windows 8  verfügbar sein, während die Modelle mit Intel-Prozessor erst 90 Tage später in den Handel kommen. Der große Hammer kommt jedoch zum Schluss: Beide Modelle sollen nach momentanen Informationen lediglich über Microsofts Ladengeschäfte in Amerika sowie über "ausgewählte Online-Stores von Microsoft" vertrieben werden. Ob deutsche Nutzer deshalb überhaupt vor die Qual der Wahl zwischen Surface, iPad oder einem Android-Tablet gestellt werden, bleibt deshalb eine offene Frage.

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