Microsoft soll Windows RT einstellen

18. März 2013
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

"Zwei Betriebssysteme für Tablets haben zu Verwirrung bei den Benutzern geführt" - dieser Ansicht sind die Marktforscher von IDC. Deshalb hat das weltweit anerkannte Unternehmen einen eindeutigen Ratschlag für Microsoft:

Der Konzern soll seine Strategie aufgeben, das hart umkämpfte Feld für Tablets mit zwei Betriebssystemen beackern zu wollen. Denn außer viel Verwirrung bei den Verbrauchern hat diese Strategie bislang wenig gebracht. Nach wie vor gelingt es Microsoft nicht, potenziellen Käufern eindeutig zu erklären, warum sie sich für Windows 8 oder Windows RT entscheiden sollten. Der offensichtlichste Unterschied ist zwar der Preis, doch worauf Käufer eines Windows RT-Tablets im Gegenzug verzichten, ist den meisten Nutzern völlig unklar.

Deshalb gehen die Marktforscher davon aus, dass Microsoft in diesem Jahr lediglich 3,6 Millionen Tablets mit Windows RT verkaufen wird, was einem Marktanteil von mickrigen 1,9 Prozent entspricht. Apple hat es hingegen geschafft, innerhalb von nur drei Tagen die gleiche Menge nach dem Marktstart von iPad Mini und iPad zu verkaufen.

Das bislang größte Marketingversäumnis ist es, dass Windows RT zwar wie Windows 8 aussieht, es sich aber trotzdem nicht um Windows 8 handelt. Denn Windows 8 könnte sich auf Tablets eine zwar kleine, aber feine Nische aufbauen: Insbesondere Business-Anwender wollen auch unterwegs nicht auf ihre gewohnten Desktop-Anwendungen verzichten. Mit Windows RT können reguläre Anwendungen hingegen wegen der unterschiedlichen Hardware-Architektur nicht genutzt werden.

Microsoft sollte deshalb Windows RT einstampfen und lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende zu riskieren. Denn statt sich darauf zu konzentrieren, sein Betriebssystem für mobile Geräte anzupassen und damit das Erfolgsrezept von Apple und Google zu befolgen, hat Microsoft es auf eine andere Hardware-Architektur übertragen. Die Vorteile davon sind überschaubar - die Nachteile hingegen überwiegen eindeutig: kaum Apps, verwirrte Verbraucher und eine Existenz am Rande der Bedeutungslosigkeit.

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