Microsoft Surface: Wie teuer wird es?

20. Juni 2012

Das iPad 2 ist bereits für 399 Euro zu haben, während am iPad 3 ein Preisschild ab 479 Euro baumelt. In dieser Liga muss auch Microsofts neuer Surface-Tablet spielen, wenn er auch nur den Hauch einer Chance haben will.

Apple hat bei seiner Preisgestaltung sogar noch einen Vorteil auf seiner Seite, den kein anderer Anbieter hat: Da der Konzern mit dem Apfel im Logo immer für seine hohen Preise bekannt war, überraschten die iPad-Preise positiv. Von anderen Herstellern erwarten Verbraucher hingegen von Anfang an niedrige Preise, ohne sie als Besonderheit wahrzunehmen.

Die Konkurrenz müht sich derzeit mehr schlecht als recht: RIM hatte sein PlayBook zu einem ähnlichen Preis wie das iPad auf den Markt gebracht. Nachdem der Tablet des Blackberry-Herstellers aber wie Blei in den Regalen lag, wurde der Preis drastisch reduziert. Aber selbst für 199 Dollar wollte kaum ein Kunde zugreifen.

Ein ähnliches Bild bei Motorola, dessen Xoom-Tablet gar für 800 Dollar eingeführt wurde. Auch nach einer Preissenkung wurde dieses Tablet mit Android weitgehend ignoriert.

Microsoft muss also in erster Linie gegen das iPad bestehen, was in der Einsteigerklasse vor allen Dingen über den Preis abläuft. Für unter 500 Dollar könnte das geringer ausgestattete Surface-Modell also punkten. in diesen Modellen werkeln ARM-Prozessoren - wie im iPad. Apple hat jedoch den Vorteil, durch seine hohen Verkaufszahlen auch große Rabatte beim Chip-Einkauf aushandeln zu können. Diese Rabatte erhöhen den Gewinn bzw. geben Apple mehr Spielraum für Preissenkungen, falls das Surface wirklich zum Kampfpreis auf den Markt kommt.

Interessant wird es für Microsoft aber auch beim Modell mit Windows 8 Pro: Durch die Tastatur eignet sich diese Variante als vollwertiger Laptop-Ersatz, auf dem auch Microsoft Office und andere Profi-Anwendungen genutzt werden können. Hier wäre ein Preis von 1.000 Dollar denkbar, um konkurrenzfähig zu Ultrabooks zu bleiben.

Allerdings erscheint die Pro-Version des Surface-Tablets aller Voraussicht nach erst Anfang 2013: Microsoft hat angekündigt, diese Geräte erst 3 Monate nach der Veröffentlichung von Windows 8 liefern zu können.

Einen Gewinner bei der aktuellen Entwicklung gibt es aber auf jeden Fall: Sie. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft und bedeutet fast zwangsläufig einen Preiskrieg, sodass Sie mehr Leistung und Hardware zu günstigeren Preisen bekommen.

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