Microsoft Surface "wird kein Erfolg"

25. Juni 2012

Wir hatten es bereits prophezeit - allerdings bedurfte es keiner hellseherischen Fähigkeiten, um bereits die dunklen Wolken am Horizont zu erkennen: Hardware-Herstellern und Microsoft-Partnern gefällt ganz und gar nicht, dass der Konzern mit dem Surface-Tablet in ihrem Gebiet wildert:

So hat Oliver Ahrens, Europa-Chef von Acer, jetzt klar und deutlich seinen Missmut zum Ausdruck gebracht: "Ich glaube nicht, dass das erfolgreich sein wird, weil man mit zwei Produkten nicht selbst zum Hardware-Anbieter wird", sagte er gegenüber golem.de.

Ahrens hatte außerdem noch einen gut gemeinten Rat im Gepäck für Microsoft: Das Unternehmen solle sich auf die Entwicklung von Windows 8 konzentrieren. Seine größte Sorge ist, dass Microsoft sich "ein neues Schlachtfeld eröffnet". Dadurch könnte das Unternehmen davon abgelenkt werden, mit Windows 8 das bestmögliche Betriebssystem zu veröffentlichen und sich stattdessen an mehreren Fronten zu verrennen.

"Und dann müssen wir darunter leiden, weil wir mit ihren Produkten arbeiten", äußerte Ahrens seine Befürchtungen. Während der IT-Messe Computex Anfang  Juni 2012 hatte Acer mit dem Ultrabook Aspire 7 seinen ersten Tablet-PC mit Windows 8 vorgestellt. Insgesamt sollen vier oder fünf Geräte mit Windows 8 parallel zum Start von Windows 8 auf den Markt kommen.

Im Gespräch mit der taiwanesischen IT-Website Digitimes sagte Acer-Gründer Stan Shih, dass Microsoft keine weiteren Surface-Tablets produzieren würde: "Es geht Microsoft in erster Linie darum, die Verbreitung von Windows 8 zu fördern." Wenn dies gelungen sei, würde der Konzern keine weiteren Surface-Modelle mehr auf den Markt bringen.

An dieser Prognose findet sich mehr als nur ein Körnchen Wahrheit: Auf Dauer könnte für Microsoft der Spagat zwischen Hardware- und Software-Hersteller wirklich zu anstrengend und kräftezehrend sein, wenn es sich das Unternehmen nicht mit seinen Partnern verscherzen will. Apple muss hingegen auf nichts und niemand Rücksicht nehmen und kann deshalb viel autonomer und selbstbewusster agieren, weshalb sich die Positionen von Microsoft und Apple nicht direkt vergleichen lassen.

Für potenzielle Käufer eines Surface-Tablets bedeutet dies aber, dass sie voraussichtlich nicht in regelmäßigen Abständen zu einem neuen Modell wechseln können, sondern zu einem anderen Hersteller und Gerät wechseln müssten. Hier kristallisiert sich ein weiterer Vorteil des iPads heraus, auf den der Acer-Gründer indirekt hingewiesen hat.

Im mobilen Zeitalter, in dem Bequemlichkeit Trumpf ist, könnte dieses Argument für das iPad zu einem weiteren Sargnagel für das Surface-Tablet werden.

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