Microsofts Werbekampagne attackiert Apple

05. April 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Zwar erfreut sich Microsoft mit seinen Betriebssystemen eines Marktanteils von knapp 90 Prozent, doch seit Jahren nagt Mac OS X energisch am Kuchen und knabbert sich immer größere Marktanteile ab.

In seiner aktuellen Werbekampagne greift Microsoft deshalb zu drastischen Mitteln und attackiert Apple dort, wo das Unternehmen am empfindlichsten zu treffen ist – beim Preis für die edlen Notebooks und Desktoprechner, die insbesondere während der grassierenden Finanzkrise vielen Anwendern schlichtweg zu teuer sind.

Im aktuellen Werbespot von Microsoft wird deshalb eine Frau gezeigt, die einen bezahlbaren und mobilen Rechner sucht. Ihr erster Weg führt sie direkt in einen Apple-Store, den sie jedoch bereits nach wenigen Minuten ohne neues Notebook verlässt. Stattdessen erklärt sie, dass ihr im Apple-Store nur ein Notebook mit einem 13 Zoll kleinen Display zum Preis von rund 1000 Dollar gezeigt wurde. Anschließend steuert sie auf eine Filiale einer großen amerikanischen Elektronik-Kette zu und wird dort fündig: Ein Notebook von Hewlett-Packard mit einem 17 Zoll großen Bildschirm für 700 Dollar.

Natürlich hinkt der Vergleich zwischen einem wesentlich leichteren Apple-Notebook und einem Rechnerklotz mit 17-Zoll-Display gewaltig, da in erster Linie ein mobiler Rechner gesucht wurde, doch die Botschaft von Microsoft ist klar: Entscheidet euch für einen Windows-Rechner und ihr erhaltet nicht nur mehr für euer Geld, sondern ihr spart auch noch.

Eine Umfrage hat außerdem ergeben, dass sich seit Beginn der Werbekampagne die Zahl der Nutzer, die einen Windows-Rechner kaufen wollen, um mehr als 10 Prozent gesteigert hat. Zwar wurde diese Umfrage von Microsoft in Auftrag gegeben und könnte somit ein ‚freundlicheres‘ Bild für den Software-Riesen ergeben, indem bevorzugt Käuferschichten befragt wurden, die ohnehin stärker zu Windows-PCs neigen und lediglich als ‚Wackelkandidaten‘ zwischen Mac OS X und Windows eingestuft wurden.

Zielgruppen wie Grafiker, die traditionell eher zur Apple-Klientel gehören, könnten hingegen gänzlich ignoriert worden sein. Doch nicht nur die eigene Umfrage, sondern auch die wesentlich objektiveren Absatzzahlen geben Microsoft recht, denn Apple sieht sich derzeit einem Absatzrückgang ausgesetzt – in erster Linie wohl durch die Finanzkrise verursacht, doch auch Microsofts Werbekampagne könnte ein Zünglein an der Waage sein, spielt sie doch mit einem Argument, das vielen Käufern am wichtigsten sind: Viel Leistung für wenig Geld.

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