So soll Windows 10 sicherer werden

16. Juni 2015

Microsoft wird mit Windows 10 eine neue Schnittstelle einführen, über die der Schutz vor gefährlichen Viren, Würmern und Trojanern erhöht werden soll.

Diese Schnittstelle steht nicht nur Microsofts eigener Schutz-Software Windows Defender zur Verfügung, sondern kann auch von anderen Anwendungen genutzt werden.

Microsoft selbst hat diese Schnittstelle auf den Namen „Antimalware Scan Interface“ (AMSI) getauft. Mit AMSI sollen auch raffinierte Schädlinge enttarnt werden können, die sich ausschließlich im Arbeitsspeicher verbergen. Viele Virenscanner beißen sich an solchen Schädlingen regelmäßig die Zähne aus, weil keine scanbare Datei vorliegt. Bis solche Schädlinge erkannt werden, vergehen oftmals mehrere Stunden – das klingt nach einem kurzen Zeitraum, reicht im Extremfall aber schon, um unzählige PCs zu infizieren.

AMSI hilft beispielsweise den Entwicklern von Chat-Programmen, die versendeten Nachrichten auf potenzielle Trojaner zu überprüfen. Möglich ist auch, Streams nach versteckten Schädlingen zu scannen. Auf diese Weise wird eine zusätzliche Sicherheits-Schicht etabliert, von der viele Anwendungen profitieren können.

Um AMSI nutzen zu können, müssen Entwickler jedoch ihre Programme entsprechend anpassen. Da Anbieter von Virenscannern noch auf viele weitere Mechanismen neben AMSI zurückgreifen, um Rechner zu schützen, ist AMSI nur ein weiterer Schritt in die richtige Richtung:

Microsoft gibt damit Entwicklern ein Werkzeug an die Hand, mit der sie selbst aktiv für mehr Sicherheit sorgen können.

Ohne aktuellen Virenscanner und aktive Firewall geht es natürlich aber auch künftig nicht. Trotzdem sind die Bemühungen von Microsoft wichtig, die allgemeine Sicherheit von Anwendungen zu erhöhen. Denn häufig sind Sicherheitslücken in Anwendungen die Ursache für infizierte PCs, während Sicherheitslücken in Windows immer seltener für erfolgreiche Attacken missbraucht werden können.

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