So soll Windows 8 schneller werden als Windows 7

24. Juli 2012

Windows 8 setzt deutlich stärker als Windows 7 auf den Grafikkarten-Chip, um die Darstellung von Anwendungen zu beschleunigen. Dadurch soll das gesamte System deutlich schneller wirken, da Text und andere grafische Elemente spürbar schneller berechnet bzw. dargestellt werden können.

Kein anderes grafisches Element wird in Windows so oft dargestellt wie Text - deshalb hat Microsoft enorme Energie investiert, um die Darstellung von Text zu beschleunigen. Insbesondere beim Scrollen durch mehrseitige Dokumente, umfangreiche Webseiten und beim Navigieren in E-Mails soll Windows 8 deutlich schneller sein. Microsoft selbst spricht von einer Beschleunigung um 131 bis 336 Prozent.

Nerviges Ruckeln und Flackern beim Scrollen dürften unter Windows 8 also wesentlich seltener auftreten als noch unter XP und Vista oder Windows 7: In Windows 7 hatte Microsoft bereits die Directwrite genannte Funktion eingeführt, mit der die Darstellung von Text optimiert werden soll. Für Windows 8 wurde Directwrite weiterentwickelt, um die Bildwiederholrate bei der Textdarstellung zu erhöhen.

Geometrische Formen sollen im Internet Explorer 10 und in Metro-Apps ebenfalls deutlich schneller berechnet werden. Bislang ist noch unklar, ob auch Chrome und Firefox von den dafür benutzten Funktionen profitieren, wovon nach derzeitigem Kenntnisstand aber auszugehen ist.

 

Auch bei der Darstellung geometrischer Formen geht Microsoft von einem hohen Geschwindigkeitszuwachs aus - zwischen 151 bis 523 Prozent sollen sie schneller berechnet werden im Vergleich zu Windows 7.

Nur neu berechnen, was auch wirklich neu ist

Es klingt trivial, ist für Entwickler aber kompliziert: Statt immer den kompletten Inhalt des Bildschirms neu zu berechnen, sollte lediglich der Bereich des Bildschirms neu berechnet werden, in dem sich auch wirklich etwas geändert hat.

Windows 8 wurde genau dafür optimiert, sodass weniger Daten in den Speicher geschaufelt werden müssen. Gleichzeitig muss der Grafikchip bzw. der Prozessor weniger Rechenleistung aufwenden, sodass der Stromverbrauch sinkt und die Akkulaufzeit steigt.

Mit weiteren Stromsparmaßnahmen will Windows 8 zusätzlich dafür sorgen, dass der Akku möglichst lange hält - so können Apps beispielsweise angeben, wie präzise die dargestellte Grafik berechnet werden muss.

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