So sollen ältere Anwendungen auch unter Vista laufen
Besser spät als nie: Microsoft will im zweiten Quartal 2009 ein Tool veröffentlichen, das Probleme mit der Abwärtskompatibilität älterer Anwendungen beheben soll:
„Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V)“ ist momentan noch im Beta-Stadium und basiert auf der Virtualisierungs-Software „Virtual PC“, die ebenfalls aus Microsofts Programmschmiede stammt.
Allerdings ist das Erscheinen dieses Tools bereits mehr als überfällig: Windows Vista ist seit geraumer Zeit auf dem Markt und Probleme mit inkompatiblen Anwendungen haben einen Großteil zur Skepsis zahlreicher Nutzer gegen Vista beigetragen.
Für Administratoren ist MED-V jedoch eine große Arbeitserleichterung, denn durch das Einrichten virtueller Server bzw. Arbeitsplätze kann die komplette Verwaltung enorm vereinfacht werden: Beispielsweise kann auf der virtuellen Maschine Windows XP laufen, während im Hintergrund Windows Vista als Betriebssystem läuft. Die einzelnen Anwendungen können dann auf dem System mit Vista eingeblendet und natürlich auch genutzt werden.
Der Nutzer sieht lediglich die Fenster, in denen die virtualisierten Programme laufen und erhält den Eindruck, dass die Programme direkt auf seinem Rechner ausgeführt werden statt auf einer virtuellen Maschine.
Administratoren und Anwender, die sich bereits jetzt einen ersten Eindruck der Beta-Version verschaffen möchten, können diese nach einer kurzen Registrierung bei Windows Connect herunterladen: https://connect.microsoft.com/site/sitehome.aspx?SiteID=665
Eine separate Webseite zu MED-V existiert ebenfalls: http://www.microsoft.com/windows/enterprise/products/med-v.aspx
Quelle: windows-secrets.de, 17.01.2009 - 09:58
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