Surface Pro: Zu schwer und zu kurze Akkulaufzeit für unterwegs

01. Juni 2013
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Microsoft hat mit dem Surface Pro ein Tablet auf den Markt gebracht, auf dem alle Windows-Anwendungen genutzt werden können - doch diese Freiheit fordert einen hohen Preis:

Microsoft Surface Pro: Tablet mit Windows 8

"Hoher Preis" ist dabei in mehrfacher Sicht zu sehen - zunächst ist da Surface Pro mit 879 Euro (64GB) bzw 979 Euro (128GB) kein Schnäppchen. Außerdem wiegt das Surface Pro mit 900 Gramm zwischen 200-300 Gramm mehr als Android-Tablets oder das iPad. Allerdings ist im Surface Pro wesentlich leistungsfähigere Hardware verbaut: der Intel-Core-i5-Prozessor besitzt zwei Rechenkerne mit jeweils 1,7 GHz. Das 10,6 Zoll große Display löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf und erreicht somit FullHD-Niveau.

Der Hardware-Segen fordert allerdings bei der Akkulaufzeit seinen Tribut: nach rund vier Stunden geht dem Surface Pro bereits der Saft aus, sodass an einen ganzen Tag mobiles Arbeiten mit dem Surface Pro ohne Ladegerät nicht zu denken ist.

In erster Linie scheint das Surface Pro deshalb für die heimische Couch gedacht zu sein, denn aufgrund des hohen Gewichts von 900 Gramm kommt schnell der Wunsch auf, das Tablet auf den Oberschenkeln abzulegen. Einfach mal in der S-Bahn im Internet zu surfen oder PDFs zu lesen, während man in der einen Hand das Surface Pro hält und sich mit der anderen Hand festhält, wird nach mehr als zwei Stationen zu einer Kraftprobe.

Mit einer Dicke von 13,5 Millimeter ist das Surface Pro auch deutlich dicker als Windows RT-Tablets, die 9,4 Millimeter dünn sind – Android-Tablets und iPad sind ebenfalls dünner als das Surface Pro.

Allerdings dürfte sich das Surface Pro auch nicht dünner bauen lassen, weil der Prozessor gekühlt werden muss – andernfalls würde das Surface Pro noch heißer als ohnehin werden: Sobald ein aufwendiges Spiel gestartet wird oder ein FullHD-Video abläuft, heizt sich das Surface Pro deutlich spürbar auf. Einige Nutzer dürften die Wärmeentwicklung als unangenehm empfinden.

Fazit: Als Tablet ist das Surface Pro zu schwer und für einen vollwertigen Notebook-Ersatz läuft der Akku nicht lang genug. Da trösten auch die leistungsstarke Technik und das hochauflösende Display nicht darüber hinweg, dass Microsoft mit seinem Surface Pro zwischen allen Stühlen sitzt.

Denn der Konzern lässt sein Windows 8-Tablet zu einer Phase auf den Markt los, wo zahlreiche Anwender bereits auf die ersten Tablets mit Intels neuer Haswell-Technologie warten. Wir werden die Zukunft des Surface Pro natürlich weiterhin für Sie beobachten, aber zum momentanen Zeitpunkt sprechen wenig Gründe dafür, direkt den Geldbeutel zu zücken und mindestens 879 Euro auf den Tisch zu legen.

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