Tablets mit Windows RT liegen wie Blei in den Ladenregalen

17. Dezember 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Der erhoffte Verkaufserfolg bleibt für Microsoft bislang aus: Taiwanesische Hersteller haben herbe Kritik an dem Software-Riesen aus Redmond geäußert und schieben Microsoft die Schuld an den niedrigen Verkaufszahlen von Windows-RT-Tablets in die Schuhe.

Ladenhüter: Tablets mit Windows RT

Neben dem hohen Preis prangern die Hersteller aus Fernost in erster Linie die geringe Zahl verfügbarer Apps an. Das IT-Portal DigiTimes berichtet, dass die Hardware-Produzenten deshalb wenig Chancen gegen die Android-Konkurrenz sehen. So soll ein Tablet mit Android nicht nur deutlich günstiger sein, sondern auch weitaus mehr Software verfügbar sein.

Während ein Tablet mit Windows RT und einem 10-Zoll-Display knapp 700 Dollar kostet, ist ein vergleichbares Android-Tablet bereits für rund 400 Dollar erhältlich - eine mehr als deutliche Preisdifferenz, die sich nur durch andere Vorteile rechtfertigen ließe. Doch von diesen Vorteilen ist weit und breit nichts zu sehen. Da sich Microsoft mit seinen RT-Tablets preislich zwischen Android und dem iPad ansiedeln will, müsste die preiswertere Android-Konkurrenz durch einen entsprechenden Mehrwert der RT-Tablets in Schach gehalten werden.

Android: Günstiger und mehr Apps

Bislang hat Android jedoch alle Vorteile auf seiner Seite: niedrigerer Preis, mehr Apps und bereits seit Jahren am Markt bewährt. Die Skepsis der Hardware-Hersteller gegenüber Windows RT ist deshalb verständlich. Microsoft muss jetzt einerseits an der Preisschraube drehen, um sich gegenüber Android zu behaupten. Gleichzeitig muss das App-Angebot attraktiver werden, wobei sich Windows RT bereits in einem Teufelskreis befindet.

Je weniger Tablets sich verkaufen, desto unattraktiver wird diese Plattform für Entwickler. Und je weniger Apps verfügbar sind, desto weniger Tablets werden verkauft. Bislang fischt Microsoft noch im Trüben, was eine Lösung gegen das App-Problem sein könnte – die Preisgestaltung hat der Konzern jedoch komplett selbst in der Hand und müsste nur seinen Stolz herunterschlucken. Doch das fällt Microsoft bekanntermaßen schwer.

Das Weihnachtsgeschäft wird deshalb darüber entscheiden, ob Microsoft seine Lektionen in Demut lernt oder weiterhin auf den stolzen Verkaufspreis beharrt. Am für Januar 2013 angekündigten Surface-Tablet baumelt ein Preisschild von 899 Dollar, was viele Branchenexperten und Analysten für zu teuer halten. Wenn jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass die Preise, die Apple verlangt, eines Tages deutlich angemessener als die von Microsoft sein werden, hätte ihn die Welt wohl ausgelacht. Doch so ändern sich die Zeiten.

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