War es ein Fehler, Windows 10 kostenlos anzubieten?

11. Januar 2016

Lenovo ist der größte PC-Hersteller weltweit und attackiert Microsoft momentan vehement dafür, dass Windows 10 kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagt der Lenovo-Chef höchstpersönlich, dass es sich "um einen Fehler" handelt, dass Windows 10 kein Geld kostet. Denn dadurch bleibt der dringend benötigte Absatz-Schub aus, den die Veröffentlichung einer neuen Windows-Version sonst immer verursacht hat. Viele Nutzer bleiben jetzt lieber ihrer alten Hardware treu, als einen neuen Rechner zu kaufen und damit die neueste Windows-Version zu erhalten. 

Außerdem spricht der Lenovo-Boss von einem erhöhten Aufwand für seine Support-Hotline: da viele ältere Rechner gar nicht optimal für die Nutzung mit Windows 10 geeignet sind, haben mehr Kunden entsprechende Probleme nach einem Wechsel auf Windows 10.

Deshalb wäre es aus der Sicht von Lenovo ein cleverer Schachzug gewesen, Windows 10 ausschließlich mit PCs zu verkaufen, die auch dafür geeignet sind. 

 

Da Microsoft mittlerweile immer energischer versucht, Nutzern zum Update auf Windows 10 zu nötigen, wird es auch immer schwieriger, dem neuen Betriebssystem dauerhaft zu entkommen. Deshalb dürfte die Zahl der Support-Anfragen in den kommenden Wochen und Monaten nicht abnehmen, sondern eher noch steigen. 

In dem Interview gesteht Lenovo auch ein, dass vor mehreren Monaten ein schwerwiegender Fehler begangen wurde: der Konzern hatte auf zahlreichen Rechnern die umstrittene Werbe-Software Superfish installiert. Dementsprechend verärgert hatten viele Nutzer reagiert und auch Datenschützer waren alarmiert. Superfish brachte einige Sicherheitslücken mit, die Datendiebe hätten ausnutzen können. Lenovo will deshalb künftig darauf verzichten, solche Software auf den eigenen Rechnern vorzuinstallieren. 

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