Wie teuer wird Windows 10?

12. Januar 2015
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Wie viel wird Microsoft für Windows 10 verlangen? Wird das kommende Betriebssystem komplett kostenlos sein? Oder kommt ein neuartiges Abo-Modell? Wir haben die wahrscheinlichsten Szenarien für Sie analysiert:

Windows 10 kostenlos für Smartphones und Tablets

Microsoft steht durch den Erfolg von iOS und Android unter starkem Druck – diese beiden mobilen Betriebssysteme sind gratis bzw. bereits auf den Geräten vorinstalliert. Der Software-Riese aus Redmond kann es sich deshalb kaum erlauben, für Windows 10 bei mobilen Geräten eine zusätzliche Lizenzgebühr zu verlangen. Durch diese Gebühr wird der Gesamtpreis nach oben getrieben, sodass Tablets mit Windows 10 es schwer haben dürften, sich gegen Android-Tablets durchzusetzen. Das iPad spielt zwar in einer anderen Preisliga, aber mit seinem Surface-Tablet hat Microsoft bereits auf bittere Weise lernen müssen, dass auch im Hochpreis-Segment kein Stich gegen Apple zu machen ist.

Wir gehen deshalb davon aus, dass Microsoft Windows 10 für Smartphone und Tablets kostenlos anbieten wird bzw. auf eine Lizenzgebühr bei Hardware-Herstellern verzichtet. Der Vorsprung von Google und Apple ist einfach viel zu groß, als dass sich der Konzern erlauben könnte, noch mehr Marktanteile zu verlieren.

Windows 10 im Abo? Äußerst unwahrscheinlich

Die Kreativ-Tools von Adobe gibt es im Abo und Office 365 ebenfalls – warum sollte also Microsoft nicht auch Windows im Abo anbieten? Dagegen sprechen gleich eine Reihe von Gründen: Der Abstand zwischen zwei Windows-Versionen ist ca. 3 Jahre lang, während der Verkaufspreis bei bisherigen Windows-Versionen ca. 80 Euro beträgt. Die monatlichen Gebühren müssten also extrem niedrig sein, um Nutzer vom Sinn und Zweck eines Abo-Modells zu überzeugen.

Außerdem sind zahlreiche Anwender nach Windows 8 skeptisch, was kommende Windows-Versionen betrifft. Bei einem Abo-Modell müssten sie jedoch einfach in den sauren Apfel beißen und alle Neuerungen akzeptieren. Außerdem sorgt ein Abo-Modell für Probleme bei Rechnern mit vorinstalliertem Windows: Jeder Hersteller müsste die anfallenden Abo-Gebühren separat ausweisen oder einen separaten Deal mit Microsoft abschließen. Für die Endkunden bedeutet das viel mehr Unübersichtlichkeit, denn Preise lassen sich dadurch schlechter vergleichen.

Windows 10 kommt höchstwahrscheinlich als klassische Kauf-Version in den Handel

Wie bisherige Windows-Versionen auch, so wird Windows 10 deshalb  ganz regulär in den Handel kommen bzw. als Download angeboten werden. Allerdings dürfte die unverbindliche Preisempfehlung deutlich geringer sein als noch bei Windows  7 bzw. Windows 8 – zu groß ist der Druck durch Apple und Google.

Windows 10 als kostenloses Update für Windows 8.1

Wir gehen außerdem davon aus, dass Microsoft die Nutzer von Windows 8.1 mit einem kostenlosen Update locken wird. Der Marktanteil von Windows 8.1 beträgt lediglich 11 Prozent, sodass Microsoft ein kostenloses Update verschmerzen kann. Für Nutzer von Windows 7 bzw. Windows XP muss Microsoft aber auch ein attraktives Angebot bringen. Wenn nur ein Bruchteil dieses Marktanteils von über 75 Prozent für Windows 10 gewonnen werden kann, wäre das kommende Betriebssystem ein voller Erfolg für Microsoft. Dafür sollte der Preis für Windows 10 aber nicht höher als 30 Euro liegen – so viel kostet derzeit eine Version von Windows 7.

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