Windows 10 kommt kostenlos für Windows XP und Vista - aber...

23. Juni 2015

Wenn es ein Konzern schafft, seine Kunden immer wieder zu verwirren, dann ist es Microsoft:

Erst gelang es dem Software-Riesen aus Redmond nicht, die Unterschiede zwischen Windows 8 und Windows RT glasklar zu erklären – bis Windows RT schließlich zu einem ausgewachsenen Flop wurde und schließlich vom Markt verschwand. Dieses Schicksal droht Windows 10 natürlich in keiner Weise, aber die Verwirrung um das Gratis-Update auf Windows 10 schlägt immer höhere Wellen. Deshalb bringen wir jetzt Klarheit in diese Angelegenheit:

Grundsätzlich können alle Besitzer einer Lizenz von Windows 7 und Windows 8.1 komplett kostenlos auf Windows 10 wechseln. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass Windows 7 bzw. Windows 8.1 bereits installiert ist – eine unbenutzte Lizenz aus der Schublade berechtigt also nicht zum Gratis-Upgrade auf Windows 10.

Wesentlich verwirrender ist hingegen, ob auch Nutzer von Windows XP und Windows Vista kostenlos auf Windows 10 aktualisieren dürfen. Diese Verwirrung hat Microsoft selbst mit mehreren Blog-Einträgen angeheizt, in denen sich das Unternehmen teilweise selbst widersprochen hat. Jetzt hat sich Microsoft noch einmal zu Wort gemeldet und stellt klar:

Wer Windows XP und Windows Vista benutzt, kann kostenlos auf Windows 10 umsteigen – bezahlt aber trotzdem einen hohen Preis: Denn das Gratis-Update auf Windows 10 ist nur dann möglich, wenn zuvor eine Preview-Version von Windows 10 installiert war. Außerdem erklären sich diese Nutzer bereit, auch weiterhin aktuelle Vorschau-Versionen sofort zu installieren. Auf diese Weise werden Nutzer von Windows XP und Windows Vista also zu Beta-Testern für alle Ewigkeiten. Denn auch wenn sich die allgemeine Qualität von Vorab-Versionen im Laufe der letzten Jahre deutlich gesteigert hat, können sie natürlich immer noch Fehler und Sicherheitslücken enthalten.

Wer hingegen die aktuelle Vorschau-Version deinstalliert, landet wieder bei Windows XP bzw. Windows Vista – insbesondere für Firmen ist das in keiner Weise akzeptabel. Das kostenlose Update auf Windows 10 kommt deshalb nur für experimentierfreudige Anwender infrage. Aber ob jemand, der an Windows XP trotz aller Sicherheitslücken und fehlenden Funktionen festhält, derart experimentierfreudig ist?

Microsoft hat hier eine schwierig nachvollziehbare Entscheidung getroffen, die noch für Diskussionen und Ärger sorgen dürfte. Denn die Kommunikationsprobleme sind hier nur der Gipfel des Eisbergs: Statt mit Windows 10 einen uneingeschränkten Neustart für alle Windows-Nutzer in die Wege zu leiten, verscherzt es sich Microsoft erneut mit den Nutzern, die neuen Windows-Versio

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