Windows 10 kommt mit einem neuen Browser statt mit dem Internet Explorer

01. Januar 2015
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Der Internet Explorer hat knapp 20 Jahre auf dem Buckel, seine besten Jahre aber längst hinter sich: In Deutschland surfen beispielsweise nur noch knapp 13 Prozent aller Internetnutzer mit dem Internet Explorer. Moderne und mit mehr sinnvollen Funktionen ausgestattete Browser wie Firefox und Chrome haben dem Microsoft-Dinosaurier längst den Rang abgelaufen.

Deshalb wird Microsoft mit Windows 10 auch einen neuen Browser bringen, für den Chrome und Firefox als Vorbild dienen. Zahlreiche US-Medien berichten, dass der Software-Riese aus Redmond an einem neuen Browser mit dem Codenamen „Spartan“ arbeitet. Dieser Codename könnte eine Referenz auf die beliebte „Halo“-Spielreihe sein, die exklusiv für Microsofts Spielekonsolen erhältlich ist. Bereits der digitale Sprachassistent Cortana in Windows 10 hat seinen Namen aus der „Halo“-Reihe – dort handelt es sich bei Cortana um eine künstliche Intelligenz, die eine wichtige Rolle spielt.

Die Entwicklung des Internet Explorers wird allerding nicht eingestellt: Stattdessen dürfte Microsoft künftig eine zweigleisige Browser-Politik fahren – so soll Spartan besonders schlank und deshalb auch auf günstigeren Systemen ohne Leistungseinbußen einsetzbar sein. Der Internet Explorer 11 steht allerdings weiterhin zur Verfügung und dürfte in erster Linie in Firmen eingesetzt werden. Denn in erster Linie wird der Internet Explorer 11 wohl an Bord von Windows 10 bleiben, damit die Abwärtskompatibilität gewährt bleibt. Für Privatanwender ist das aber ein vernachlässigbarer Punkt.

Mit Spartan bläst Microsoft also zur Jagd auf jene Marktanteile, die der Internet Explorer an Firefox und Chrome verloren hat. Zwei verschiedene Browser anzubieten birgt aber auch Risiken: Viele Anwender könnten dadurch verwirrt werden – und verwirrte Nutzer kennt Microsoft aus jüngster Vergangenheit nur allzu gut. Immerhin sorgten Windows 8 und Windows RT aufgrund ihrer Ähnlichkeit für Verwirrung und Skepsis. Microsoft sollte also sorgfältig abwägen, inwiefern der verständliche Wunsch nach Modernität nicht genau den Fehler mit sich bringt, der bei Windows 8 bereits gemacht wurde.

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