Windows 10 zwingt Anwender zum Updaten

20. Juli 2015

Bei Windows 7 und Windows 8.1 haben Sie die freie Wahl, ob Sie ein Update installieren möchten oder nicht. Bei Windows 10 wird das laut den aktuellen Lizenzbedingungen anders:

Updates sind dort verpflichtend und können auch ohne vorherige Nachfrage automatisch installiert werden. Das ist aus mehreren Gründen äußerst problematisch und dürfte Microsoft noch herbe Kritik einbringen, sofern der Software-Riese aus Redmond nicht zurückrudert: 

In der Vergangenheit hat Microsoft bereits mehrfach fehlerhafte Updates ausgeliefert, die unzählige Nutzer in die Bredouille gebracht haben. Windows funktionierte nicht mehr ordnungsgemäß oder der Rechner konnte gar nicht mehr gestartet werden. Deshalb installieren viele Anwender neue Updates erst nach einigen Tagen oder Wochen - auf diese Weise wird sichergestellt, dass eventuelle Probleme mit dem Update entdeckt und behoben werden konnten. 

Microsoft bezeichnet Windows 10 als Service, der sich permanent weiterentwickelt. Das ist natürlich grundsätzlich äußerst begrüßenswert - aber nicht alle Anwender wollen auch tatsächlich alle neuen Funktionen auch wirklich nutzen. Deshalb wollen viele Anwender die Möglichkeit haben, einzelne Updates auszulassen. 

In Windows 10 soll sich laut aktuellen Informationen zumindest der Zeitpunkt nach hinten verschieben lassen, zu dem neue Updates eingespielt werden. Grenzenlose Freiheiten beim Installieren von Updates wird es aber nach derzeitigem Stand ausschließlich für Geschäftskunden gehen. 

Microsoft dürfte sich für diesen drastischen Schritt entschieden haben, um die Sicherheit seiner Nutzer zu erhöhen: da viele Sicherheitslücken bereits nach extrem kurzer Zeit ausgenutzt werden, müssen Updates so schnell wie möglich installiert werden. 

Trotzdem werden diese Zwangs-Updates vielen Nutzern sauer aufstoßen, sodass Microsoft hier auf einem schmalen Grat balanciert. Es wäre wünschenswert, dass der Konzern dabei nicht das Gleichgewicht verliert und durch ein fehlerhaftes Update ins Straucheln gerät - denn davon abgesehen könnte diese rigide Update-Politik aufgehen und tatsächlich für mehr Sicherheit sorgen. 

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