Windows 7 – abwärtskompatibel durch Virtualisierung

23. Juni 2008
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Oft werden gravierende Änderungen von einem neuen Betriebssystem gefordert – doch dabei wird gern vergessen, dass auch ein neues Betriebssystem zu bestehenden Anwendungen und existierender Hardware kompatibel sein muss. Wie will Windows 7 dieses Ziel erreichen?

Windows Vista schleppt jede Menge Altlasten mit sich, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben und unter dem Zwang entstanden sind, zu den vorherigen Betriebssystemen und den dafür programmierten Anwendungen und Treibern kompatibel zu sein. Mit Windows 7 soll damit jedoch Schluss sein in dieser Form: Stattdessen will Microsoft auf Virtualisierungs-Techniken setzen, die dafür sorgen sollen, dass auch betagte Anwendungen ohne Probleme laufen.

Durch die Virtualisierung wird eine Betriebssystem-Umgebung simuliert, die dem jeweiligen Programm vorgegaukelt, dass es auf einem System betrieben wird, für das es ursprünglich entwickelt wurde. Auf diese Weise ist es möglich, Windows als Betriebssystem umfassend zu erneuern, aber gleichzeitig die Kompatibilität zu älteren Anwendungen zu gewährleisten. Außerdem erhöht sich durch die Virtualisierung auch die Systemsicherheit, denn die Anwendung läuft dabei quasi in einem ‚Sandkasten‘, der bei drohender Gefahr durch digitale Schädlinge oder unsauber programmierte Anwendungen einfach hermetisch abgeriegelt wird.

 

Auch Apple nutzt virtuelle Umgebungen, um seinen Nutzern den Umstieg von Mac OS auf Mac OS X zu erleichtern, ohne dabei auf lieb gewonnene und benötigte Anwendungen zu verzichten.

 

Virtualisierung profitiert insbesondere von mehreren Rechenkernen, da dadurch die Flexibilität des Betriebssystems erhöht wird: Während beispielsweise ein Kern für die virtuelle Umgebung zuständig ist, in der eine Anwendung betrieben wird, kümmert sich ein anderer Rechenkern um die Aufgabe, die ihm aktuell vom Betriebssystem zugeteilt wurde. In Windows Server 2008 kommt bereits eine Virtualisierungs-Technologie namens Hyper-V zum Einsatz, was ebenfalls dafür spricht, dass Windows 7 ebenfalls auf Virtualisierung setzt.

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