Windows 7 Service Pack 1 - unser erster Eindruck

18. April 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Wir haben Sie in den letzten Wochen bereits mit kleinen Info-Häppchen zum Service Pack 1 (SP 1) für Windows 7 versorgt – jetzt haben wir das SP 1 selbst unter die Lupe genommen und schildern Ihnen unsere Eindrücke:

In Tauschbörsen ist eine frühe Vorabversion des Service Pack 1 aufgetaucht, von deren Installation wir aus mehreren Gründen nur abraten können: Zum einen könnte diese Datei virenverseucht sein, zum anderen handelt es sich dabei nicht um die finale Version des Windows 7 SP 1. Wir haben diese Version deshalb lediglich auf einem Testrechner in einer isolierten Umgebung getestet. Eine Installation auf Produktivrechnern ist nicht empfehlenswert.

Staatliche 317 Megabyte fließen durch die Datenleitung, bis das Service Pack 1 für Windows 7 32-Bit auf der Festplatte gelandet ist (576 Megabyte beim Service Pack 1 für Windows 64-Bit). Die Installation benötigt jedoch nur rund 15 Minuten und erfordert lediglich einen Neustart – im Vergleich zu Service Packs früherer Betriebssysteme wie XP oder Vista durchaus eine Verbesserung. Hier zeigt sich jedoch auch gleich ein deutlicher Vorteil, wenn Sie auf die offizielle Veröffentlichung warten: Über die automatische Update-Funktion von Windows 7 werden Ihnen lediglich die Elemente zur Verfügung gestellt, die Sie auch wirklich benötigen. Dadurch dürfte sich der Umfang des SP 1 für Windows 7 deutlich reduzieren. Viele Updates sind in der Regel bereits installiert und müssen somit nicht erneut heruntergeladen werden.

Die schlechte Nachricht zuerst: Sie sollten sich keinesfalls auf bahnbrechende neue Funktionen freuen – das Windows 7 Service Pack 1 ist in erster Linie eine Sammlung aller bislang erschienenen Sicherheits- und Stabilitäts-Updates und Patches. Microsoft selbst teilt in einem internen Dokument mit, dass das Service Pack 1 für Windows 7 nur minimale Auswirkungen auf das Betriebssystem hat. Allerdings finden sich kleinere Optimierungen beim Anschluss von Audio-Geräten über die HDMI-Schnittstelle. Außerdem soll das SP 1 den Energieverbrauch von Windows 7 optimieren, wovon in erster Linie Notebook-Besitzer profitieren. Allerdings sollte hierbei keine deutliche Laufzeitverlängerung erwartet werden – allenfalls einige Minuten länger dürfte der Akku dank der Optimierungen im mobilen Betrieb durchhalten.

Bislang wurde immer wieder gemutmaßt, dass das Service Pack 1 für Windows 7 auch eine Unterstützung für USB 3.0 mitbringt – dies lässt sich bislang nicht bestätigen. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass die USB 3.0-Unterstützung mit dem SP 1 kommt oder zeitnah ein entsprechendes Update veröffentlicht wird. Immer mehr Hersteller präsentieren USB 3.0-Geräte und auch Komplett-PCs im Handel sind inzwischen mit USB 3.0-Schnittstellen anzutreffen. Wie wir bereits berichteten, prognostiziert ein ranghoher Intel-Manager USB 3.0 zwar erst mit Windows 8 den Durchbruch, doch wir sind optimistischer: Insbesondere externe Festplatten profitieren enorm von USB 3.0, sodass sich diese neue Schnittstelle schnell durchsetzen könnte. Im Vergleich zu USB 2.0-Festplatten kosten Festplatten mit USB 3.0 außerdem kaum mehr, sind aber rund sechsmal so schnell.

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