Windows 7 sorgt für mehr Umsatz

22. April 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Die guten Verkaufszahlen von Windows 7 und Office haben den Umsatz von Microsoft im vergangenen Quartal um sechs Prozent nach oben auf 17,41 Milliarden Dollar gehievt. Der Gewinn ist jedoch leicht zurückgegangen:

Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist der Gewinn von 5,23 Milliarden Dollar auf 5,11 Milliarden Dollar gesunken. Analysten hatten allerdings einen Gewinn von 57 Cent pro Aktie erwartet - er lag aber bei 60 Cent pro Aktie und übertraf also leicht die Erwartungen. Deshalb stieg die Aktie nach der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen um 3 Prozent nach oben.

Der Marktanteil von Windows 7 liegt inzwischen bei rund 40 Prozent, während der weltweite PC-Markt zwischen 2 bis 4 Prozent wuchs. Durch die Flutkatastrophe in Thailand waren im vergangenen Jahr die Festplattenpreise enorm in die Höhe geschossen:

Zahlreiche Unternehmen fertigen ihre Produkte dort. Inzwischen sind die Preise zwar wieder leicht gesunken, haben sich aber immer noch nicht erholt. Deshalb haben zahlreiche Unternehmen und viele Privatnutzer kein Geld in neue PCs investiert, da die hohen Plattenpreise natürlich auch die Preise von Komplett-PCs in die Höhe treiben.

Vor dieser Absatzschwäche hatte Microsoft bereits im Januar 2012 gewarnt. Abgefedert wurde diese Entwicklung durch die starke Gewinnsteigerung von 14 Prozent im Office-Bereich.

Mit seiner Spielekonsole Xbox 360 hatte Microsoft im vergangenen Quartal allerdings wesentlich weniger Freude: Während im Vorjahr noch 2,7 Millionen Geräte verkauft wurden, waren es dieses Jahr nur 1,4 Millionen Exemplare. Der Markt scheint allmählich gesättigt zu sein - die deutlich gesunkenen Verkaufszahlen dürften die Gerüchte anfeuern, ob Microsoft noch dieses Jahr seine Xbox 720 präsentieren wird.

Mit seiner Suchmaschine Bing und seinen weiteren Online-Diensten schreibt Microsoft aber weiterhin rote Zahlen. Als einzige Erfolgsmeldung konnte der Konzern vermelden, dass die Verluste verringert wurden. Statt 776 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es jetzt lediglich 479 Millionen Dollar.

Nach wie vor ist es für Microsoft also ein weiter Weg, um an den Erfolg von Google anknüpfen zu können oder um dem Suchmaschinen-Riesen wenigstens die Stirn bieten zu können. Aber im Windows- und Office-Bereich läuft es glänzend - was sich mit der Einführung von Windows 8 noch weiter verbessern dürfte.

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