Windows 7 und die Angst vorm Umstieg
Würde eine Umfrage unter Administratoren stattfinden, ob sie eine groß angelegte Virenattacke auf das Firmen-Netzwerk oder den Umstieg auf ein neues Betriebssystem mehr fürchten, würde es mit Sicherheit ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben: Noch immer bereitet der Gedanke an einen Wechsel zu Windows 7 vielen Firmen Kopfschmerzen.
Während der CeBIT in Hannover im März 2010 wurden 300 Firmen befragt, wie ihre Haltung zu Windows 7 aussieht. Dabei gaben satte 68 Prozent zu Protokoll, dass sie den Wechsel zu Windows 7 für ein unkalkulierbares Risiko halten. Häufigste Befürchtung: Anwendungen könnten mit dem neuen Betriebssystem nicht mehr genutzt werden. 39 Prozent der Umfrage-Teilnehmer (Mehrfach-Antworten waren möglich) fürchten den Zeitaufwand, den der Wechsel zu Windows 7 fordert.
Beinahe paradox ist dadurch die Einschätzung von 68 Prozent der befragten Firmen, die sich durch Windows 7 Vorteile erwarten: Durch den Wechsel zum neuen Betriebssystem von Microsoft soll sich die Produktivität erhöhen - da stellt sich die Frage, warum dann eine so große Furcht vor dem Zeitaufwand besteht, den die Migration zu Windows 7 mit sich bringt.
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