Windows 8: Apps können 7 Tage lang getestet und mit Werbung versehen werden

23. Juli 2012

Ohne großes Tamtam hat Microsoft zahlreiche Informationen über den geplanten App Store für Windows 8 veröffentlicht. Diese Infos sind in erster Linie für Entwickler gedacht. Wir haben deshalb die für Anwender interessanten Details herausgefiltert:

Mindestens 1,49 Dollar und maximal 999,99 Dollar für eine App, Werbung in kostenlosen Apps und zeitlich begrenzte Testversionen – mit dem Windows Store nähert sich Microsoft der Preis- und Produktpolitik von Apple an, unterscheidet sich in einigen Punkten aber wohltuend.

So existiert unter iOS bislang keine Möglichkeit, Apps für einen bestimmten Zeitraum testen zu können. Anwendungen für Mac OS X gibt es allerdings auch als Testversionen, wie es auch aus der Windows-Welt bekannt ist.

Microsoft rät Entwicklern, auf jeden Fall Testversionen anzubieten - denn dadurch ist ein bis zu fünfmal so hoher Umsatz möglich. Bei dieser Prognose stützt sich Microsoft auf bereits gesammelte Erfahrungen mit Windows Phone, wobei der Vergleich hinkt: Im PC-Bereich gibt es für zahlreiche Anwendungszwecke entsprechende Freeware, sodass in vielen Fällen keine App gekauft werden muss.

Bislang waren PC-Anwendungen weitgehend tabu für Werbeeinblendungen: Während kostenlose iOS- und Android-Apps häufig durch Werbung subventioniert werden, ist Werbung in Freeware-Tools für Windows eher Ausnahme als Regel. Doch das könnte sich mit Windows 8 ändern. Microsoft erklärt in dem englischsprachigen Info-Beitrag „Geld machen mit Apps im Windows Store“, wie Entwickler auch Werbung innerhalb ihrer Apps anzeigen können.

Kostenpflichtige Apps müssen mindestens 1,49 Dollar kosten – bislang ist noch unklar, was die niedrigste Preisstufe im deutschen Windows Store sein wird. Außerdem darf ein Preis von 999,99 Dollar nicht überschritten werden. Diese Summe klingt zunächst natürlich horrend, aber professionelle Tools wie beispielsweise die Adobe Creative Suite 6 kosten deutlich mehr als 999,99 Dollar.

Der Windows Store wird also den aktuellen Informationen zufolge nicht die einzige Quelle sein, aus der Anwender ihre Software beziehen können. Insbesondere professionelle Nutzer und Unternehmen müssen weiterhin noch auf andere Quellen ausweichen. Dies ist bei Mas OS X bereits besser und konsequenter gelöst.

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