Windows 8: der erste Eindruck

16. September 2011
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Seit Juni 2009 wird bei Microsoft an Windows 8 gearbeitet. Moment mal, werden Sie sich vielleicht fragen: Zu diesem Zeitpunkt war doch Windows 7 noch gar nicht veröffentlicht? Richtig, Windows 7 erschien erst im Oktober 2009 – doch die ersten Planungsschritte zu dem neuen Meilenstein in der Microsoft-Geschichte begannen tatsächlich vor mehr als zwei Jahren.

Jetzt hat Microsoft Windows 8 gezeigt und viel von dem eingelöst, was im Vorfeld bereits gehofft wurde. Die Vision von einer einheitlichen Oberfläche ist Wirklichkeit geworden, wobei der klassische Desktop allerdings in der Versenkung verschwunden ist: Ihn gibt es nur noch als App, die bei Bedarf gestartet werden kann.

Stattdessen dominiert eine neue Optik, die Microsoft auf den Namen „Edge UI“ getauft hat: Edge UI ist bereits aus den frühen Vorab-Versionen von Windows 8 sowie dem Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 bekannt. Dabei dominiert eine Kachel-Optik das Erscheinungsbild. Jede Kachel steht dabei für eine App, die per Klick oder Fingerzeig ihre Aufgabe erfüllt – ganz gleich, ob es um die Anzeige des aktuellen Wetters, der Nachrichten vom Tage oder die Börsenkurse von heute geht.

Wird hingegen eine klassische Anwendung wie beispielsweise Word gestartet, wechselt Windows 8 in die Ansicht, die Sie bereits von Windows 7 kennen. Dieser Modus wurde lediglich leicht modifiziert.

Augenfällig ist bei Windows 8 definitiv, dass die Bedienung per Fingerzeig nicht mehr länger ein schönes Versprechen mit vielen Kompromissen ist, sondern tatsächlich Wirklichkeit: Windows 8 soll nicht nur auf Desktoprechnern, sondern auch auf Tablet-PCs eingesetzt werden. Bislang teilen Apple und Google mit ihren Betriebssystemen iOS und Android diesen wichtigen Markt unter sich auf.

Doch mit Windows 8 will Microsoft auch auf Tablet-PCs Fuß fassen und kann dabei mit echtem Multitasking punkten: Apps und klassische Programme müssen nicht beendet werden, wenn sie zwischen Anwendungen wechseln wollen. Allerdings wird bei Tablet-PCs natürlich auch die vorhandene Hardware ein Wörtchen mitzureden haben, wie reibungslos das Multitasking abläuft: Wenn der Arbeitsspeicher zu spärlich ist, wird Multitasking zur Geduldsprobe.

Störend: Die einzelnen Apps werden der Reihe nach durchgeblättert – von einem schnellen Wechsel zur gewünschten App kann da nicht die Rede sein. Hier wäre es mehr als wünschenswert, wenn Microsoft noch nachbessert.

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