Windows 8: Deshalb gibt es keine Fenster mehr

23. März 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Die Fenster haben Windows seinen Namen gegeben, doch in Windows 8 dreht ihnen Microsoft den Rücken zu: Das kommende Betriebssystem soll auf Tablets ebenso laufen wie auf PCs, an die mehrere Monitore angeschlossen sind. Außerdem rücken Apps immer mehr in den Vordergrund, die immer bildschirmfüllend betrieben werden.

Laut Microsoft werden Anwendungen auf knapp 75 Prozent aller neuen Notebooks immer im Vollbildmodus betrieben. Entwickler sowie Webdesigner passen die Oberflächen immer stärker an diesen Trend an. Ein häufig genannter Grund, warum Anwendungen in kleinen Fenstern betrieben werden: Sie können schlichtweg nicht vernünftig in einer hohen Auflösung betrieben werden. Da aber beispielsweise das iPad 3 mit seiner Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten die Messlatte wieder deutlich höher gelegt hat, werden auch Monitore für PCs bzw. Notebook-Displays bald nachziehen müssen.

Mindestauflösung von 1.024 x 768 Pixel bei Windows 8

Die Metro-Oberfläche von Windows 8 setzt deshalb eine Mindestauflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten voraus. Laut Microsoft nutzen nur 1,2 Prozent der Windows 7-Anwender eine niedrigere Auflösung. Entwicklern soll dadurch die Arbeit erleichtern, da sie die Benutzeroberfläche ihrer Anwendungen auf diese Mindestauflösung anpassen können. Häufig benötigte Schaltflächen und Icons sollen dadurch immer im sichtbaren Bereich liegen – bei aktuellen Anwendungen beschweren sich Nutzer häufig, dass benötigte Funktionen außerhalb des sichtbaren Bereichs liegen.

Windows 8 besitzt eine sogenannte Snap-Funktion, mit der sich zwei Apps parallel auf dem Bildschirm ausrichten lassen. Diese Funktion steht jedoch erst ab einer Auflösung von mindestens 1.366 x 768 Bildpunkten zur Verfügung. Die Haupt-App wird dabei auf einer Breite von 1.024 Bildpunkten angezeigt, während sich die zweite App auf 320 Pixel breitmachen kann.

Microsoft will durch diese Maßnahmen also die intuitive Bedienbarkeit von Anwendungen erhöhen – damit punktet momentan in erster Linie Apple: iPhone und iPad haben vorgemacht, wie einfach und intuitiv es sein kann, mit Apps zu bearbeiten. Dadurch wurden insbesondere bei Einsteigern zahlreiche Vorurteile, Bedenken und Hemmschwellen abgebaut. Windows-Anwendungen sorgten hingegen durch unnötig komplexe Oberflächen dafür, dass sich diese Vorbehalte überhaupt aufbauen konnten.

Microsoft hat bei Windows 8 übrigens keinerlei Riegel für die maximal mögliche Auflösung vorgeschoben: So können Metro-Apps auch auf einem 30 Zoll großen Bildschirm mit 2.560 x 1.600 Pixeln benutzt werden. Entwicklern werden dabei Technologien zur Verfügung gestellt, mit denen sie gewährleisten können, dass ihre Apps auch bei derart hohen Auflösungen noch funktional sind und gleichzeitig gut aussehen.

Windows 8 und Spiele

Die maximal mögliche Auflösung von Spielen wird durch die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte bestimmt. Microsoft weist dabei darauf hin, dass jede App, die für eine Auflösung von mindestens 1.366 x 768 Bildpunkte ausgelegt ist, auch skalierbar ist. Dadurch soll sie auf Displays jeder Größe genutzt werden können. Dabei könnten jedoch Streifen am oberen und unteren Bildschirmrand entstehen, falls das Seitenverhältnis nicht stimmt.

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