Windows 8: Weniger Neustarts als bei Windows 7 und Vista

18. November 2011
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Wenn es um die nervigsten Angewohnheiten von Windows geht, dann kommt das Gespräch schnell auf die obligatorischen Neustarts nach einem Update. Denn häufig werden wichtige Arbeiten durch den Neustart unterbrochen. In Windows 8 soll das aber anders werden:

„Störende Neustarts nach einem automatischen Update sind eines der häufig diskutierten Themen, wenn es um die Update-Funktion von Windows geht“, schreibt deshalb auch Farzana Rahman im Windows 8-Blog. Rahman ist als Programm-Managerin verantwortlich für die automatische Update-Funktion von Windows.

In Windows 8 sollen deshalb Updates, die einen Neustart erfordern, erst am Patchday im jeweiligen Monat installiert werden. Der Patchday fällt traditionell auf den zweiten Dienstag im Monat: An diesem Tag liefert Microsoft seine Updates und Patches aus. Im Anmelde-Bildschirm von Windows 8 soll außerdem eine Information eingeblendet werden, die auf den bevorstehenden Neustart hinweist. Sobald diese Frist von drei Tagen verstrichen ist, wird  Ihnen ein deutlich sichtbarer Hinweis angezeigt. Allerdings wird auch diese Erinnerung nur angezeigt, wenn Ihr Rechner gesperrt ist oder weder Programme noch Dateien geöffnet sind. Dadurch will Microsoft vermeiden, dass Anwender beispielsweise während der Arbeit an wichtigen Dokumenten durch den Hinweis auf einen bevorstehenden Neustart aus ihrer Konzentration gerissen werden.

Allerdings sollen auch weiterhin Ausnahmen gelten: Sobald ein Update eine kritische Sicherheitslücke schließt, wird ein unmittelbarer Neustart weiterhin erforderlich bleiben. Denn in diesen Fällen müssen Dateien aktualisiert werden, die vom Betriebssystem momentan genutzt und deshalb blockiert werden.

Warum werden andere Anwendungen nicht auch über Windows-Update aktualisiert?

Außerdem beantwortete Rahman eine häufig gestellte Frage an Microsoft: Anwendungen von Drittanbietern werden nicht in Windows-Update integriert, weil es schlichtweg zu viele Programme und Tools zur Installation gibt. Microsoft könnte deshalb nicht sicherstellen, dass alle Anwendungen unterstützt werden. Im neuen Windows-Store will der Software-Riese aus Redmond aber dafür sorgen, dass zumindest Apps im Metro-Style eine eigene Update-Routine erhalten. Dadurch würde garantiert, dass diese Apps immer automatisch aktualisiert und somit auf dem neuesten Stand gehalten werden.

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