Windows 9: Entwickler-Team aufgeteilt

10. September 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Nach dem Betriebssystem ist vor dem Betriebssystem: Während die Entwicklungsarbeiten an Windows 8 bereits beendet sind, läuft die Programmierung von Windows 9 bzw. dem bislang als Windows Blue bezeichneten Nachfolger auf vollen Touren.

Bei Windows Blue handelt es sich um keine ausgewachsene Windows-Version, sondern eher um ein Update für Windows 8. Bislang ist jedoch noch unklar, inwiefern sich Windows Blue von einem Service Pack unterscheiden wird. Wir gehen jedoch davon aus, dass Microsoft von den traditionellen Service Packs abrückt, da diese nicht unter Windows RT verwendet werden - der Windows 8-Version für Geräte mit ARM-Prozessor.

Windows Blue würde also wie die Service Packs für Windows XP, Vista oder Windows 7 in erster Linie alle bereits erschienenen Patches und Updates für Windows 8 enthalten. Außerdem könnten neue Funktionen eingeführt werden - bislang sind jedoch noch keine konkreten Pläne und somit auch noch kein ungefährer Release-Termin bekannt.

Insbesondere Firmen warten in der Regel auf die Veröffentlichung des ersten Service Packs, bis sie zu einem neuen Betriebssystem wechseln. Der Release von Windows Blue dürfte somit auch der Startschuss zum Wechsel auf Windows 8 sein. Ob sich Microsoft mit der bislang geplanten Namensgebung jedoch einen Gefallen tut? Vielen Anwendern dürfte sich nicht erschließen, dass auf Windows 8 nicht Windows 9, sondern Windows Blue folgt, während Windows 9 das nächste vollwertige Betriebssystem darstellen wird.

Microsoft hat sein Windows-Entwicklerteam laut Informationen von WinUnleaked außerdem aufgeteilt: Während ein Teil an Windows Blue arbeitet, werkelt der andere (mutmaßlich wesentlich größere) Teil bereits an Windows 9. Ein Release-Termin sowie geplante Features sind bislang noch nicht bekannt - mutmaßlich wird Microsoft aber seinen Release-Turnus von 3 Jahren beibehalten, womit Windows 9 für Oktober 2015 erwartet werden kann.

Der Software-Riese aus Redmond hatte zwar mehrmals erwähnt, dass der Zeitraum zwischen zwei Windows-Versionen verkürzt werden soll. Allerdings dürfte dieser Kurs insbesondere von Business-Kunden zwiespältig wahrgenommen werden: Während Privatanwender ihren Rechner innerhalb eines Wochenendes auf ein neues Betriebssystem aktualisiert haben, gehen in Firmen dafür mehrere Wochen oder gar Monate drauf - ganz zu schweigen von eventuellen Problemen durch inkompatible Programme.

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