Beheben Sie Startprobleme unter Windows XP
Der Bootmanager von Windows XP bezieht seine Informationen aus der Datei BOOT.INI. Alle installierten Windows- und auch Linux-Betriebssysteme werden dort eingetragen und verwaltet. Hier sind Sie also bei Startproblemen genau richtig, um den Fehler zu lösen. Mit dem Systemkonfigurationsprogramm MSCONFIG haben Sie Zugriff auf die BOOT.INI. Klicken Sie auf Start – Ausführen und geben Sie msconfig <Return> ein.
Das Systemkonfigurationsprogramm MSCONFIG bietet die Möglichkeit, einige Startoptionen als Parameter an die Zeile in der BOOT.INI anzuhängen. Sie können somit das Startverhalten von Windows XP direkt durch einen zusätzlichen Parameter in der BOOT.INI beeinflussen. Eine Übersicht zu den einzelnen Parametern erhalten Sie mit der folgenden Tabelle:
Parameter | Beschreibung |
/SAFEBOOT | Durch diese Befehlszeilenoption wird Windows im abgesicherten Modus gestartet. Geben Sie dazu einen Parameter an:
|
/NOGUIBOOT | Durch diese Option wird die Bitmap-Datei deaktiviert, die als Statusanzeige für den Start von Windows dient. Damit beschleunigen Sie den Windows-Start. |
/BOOTLOG | Durch diese Option wird die Startprotokollierung in eine Datei mit dem Namen Ntbtlog.txt aktiviert. |
/BASEVIDEO | Windows-Start im Standard-VGA-Modus mit 640 x 480 Pixeln und 16 Farben. Zum Einsatz kommt ein Videotreiber, der zu allen Grafikkarten kompatibel ist. Damit können Sie das System laden, wenn Sie in der Systemsteuerung die falsche Videoauflösung oder Aktualisierungsrate eingestellt haben. Tipp! Kombinieren Sie diese Befehlszeilenoption mit /SOS. Wenn Sie einen neuen Videotreiber installieren und dieser nicht ordnungsgemäß funktioniert, können Sie diesen Parameter verwenden, um das Betriebssystem zu starten. Anschließend können Sie den defekten Videotreiber entfernen, aktualisieren oder zurücksetzen. |
/SOS | Mit „/SOS“ werden die Gerätetreibernamen angezeigt, während diese geladen werden. Der Windows-Ladebildschirm gibt standardmäßig nur Statuspunkte wieder. |
/MAXMEM | Interessant ist der Parameter in den erweiterten Optionen. Hier geben Sie die maximale Größe des Arbeitsspeichers an, den Windows verwenden kann. Dieser Schalter ist nützlich, wenn Sie einen defekten Speicherchip vermuten. |
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