Checkliste: Fehlerhaften DLLs unter XP auf die Spur kommen
27.11.2009
- Bei Problemen mit DLLs stellen Sie als Erstes die Versionsnummer, den Hersteller und weitere Informationen fest. Das geht am einfachsten, indem Sie sich die „Eigenschaften“ zu der jeweiligen DLL anzeigen lassen. Weiterhin können Sie die Systeminformation zum Ermitteln von DLL-Informationen einsetzen.
- Falls nach einer Software-Installation DLL-Fehler auftreten, sollten Sie die LOG-Datei des zuletzt installierten Programms überprüfen. Achten Sie bei DLL-Konflikten besonders auf die Einträge File Overwrite.
- Manchmal müssen Sie nach dem Wiederherstellen der DLL diese auch noch neu in der Registry registrieren. Am schnellsten geht das mit dem Systemtool Regsvr32.
- Kontrollieren Sie die zur Problem-Datei gehörenden abhängigen Module und DLLs. Setzen Sie dazu das Tool Dependency Walker ein. Es zeigt Ihnen die Abhängigkeit von den entsprechenden Programmbibliotheken und markiert nicht lesbare DLLs und fehlende Referenzen entsprechend. So erkennen Sie sofort, wenn eine DLL-Datei fehlt oder defekt ist.
- Die System-DLLs sind die Säulen von Windows. Wird auch nur eine verändert oder gelöscht, kann Ihr System zusammenbrechen. Mit dem System File Checker (Sfc) können Sie Ihre Systemdateien überprüfen und wiederherstellen.
- Sollten Sie eine benötigte DLL nicht von CD oder von der Webseite des Herstellers laden können, suchen Sie mit einer der gängigen Suchmaschinen wie http://www.google.de im Internet danach. Eine Suchanfrage mit dem Namen der DLL und dem Suchwort „Download“ führt häufig zum Erfolg. Alternativ können Sie auch spezielle Internetseiten nutzen:
- Unter http://www.treiber-archiv.de finden Sie im Bereich Systemfile-Center DLLs zu vielen gängigen Anwendungen.
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