Gehen Sie so vor, wenn ein Registry-Eingriff zu Problemen führt

30. März 2015

Trotz aller Vorsicht ist es Ihnen passiert, dass Sie vor Eingriff in der Registry keine Sicherung angelegt haben? Und nun scheint Ihr Rechner durch die Registry-Änderung Fehlermeldungen oder gar Startprobleme zu produzieren? Beachten Sie in solch einem Fall folgende Punkte.

Ist Ihre Systempartition mit FAT oder FAT32 formatiert, dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten, über Boot-Disketten oder USB-Stick zu starten und so die defekten Dateien durch einfaches Kopieren zu ersetzen.

Bei einer NTFS-Partition sieht das anders aus. Hier gibt es bei Startproblemen mehrere Ansatzpunkte:

  • Haben Sie eine aktuelle Sicherung des Systems, dann brauchen Sie – je nach Verfahren mit oder ohne neue Installation – mit dieser nur den vorherigen Zustand wiederherzustellen.
  • Ist eine Rücksicherung nicht möglich oder wegen der damit verbundenen Verluste nicht erwünscht, dann versuchen Sie als Erstes, mit der Startoption „Letzte noch funktionierende Konfiguration“ zu booten. Drücken Sie dazu die Funktionstaste F8 nach dem Einschalten und bevor Windows startet. Im Startmenü wählen Sie die Option „Letzte noch funktionierende Konfiguration“.
  • Hilft auch das nicht und die Registrierungsdateien, insbesondere die Systemdatei, sind nicht beschädigt, können Sie versuchen, den Fehler manuell zu beheben. Öffnen Sie die Registry mit dem Registrierungseditor. Bei internen Fehlern, wie z. B. einer korrupten Treiberinstallation oder Fehlkonfigurationen, können Sie durch Umbenennen die Zweige „ControllSet001“ und „Controll- Set003“ einfach vertauschen. Danach versuchen Sie wieder, normal zu booten.
  • Eine weitere Möglichkeit ist das Booten in den abgesicherten Modus. Bleibt auch das erfolglos und ein Fehler in der Startkonfiguration bzw. den anderen Startdateien ist ausgeschlossen, setzen Sie die Wiederherstellungskonsole ein, um eine Reparatur durchzuführen. Damit beheben Sie Fehler am Dateisystem, die natürlich auch die Registrierung betreffen können. In der Wiederherstellungskonsole ist auch das Zurückkopieren von Teilen der Registrierung durch vorher gesicherte Versionen möglich. Dies funktioniert auch, wenn die Reparaturkonsole Ihre Installation nicht eindeutig findet oder Sie Registrierungsdateien auf alternativen Pfaden gesichert haben.
  • Der Stop-Fehler „0x00000051“ oder „REGISTRY ERROR“ deutet auf eine durch Hardware- oder Dateisystemprobleme beschädigte Registrierungsdatei hin. Sie können die Festplatte mit dem Tool CHKDSK auf Fehler untersuchen und die entsprechende Datei ersetzen. Um weiteren Überraschungen vorzubeugen, sollte der im System eingebaute RAM anschließend ausgiebig getestet werden.

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